Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | KOLJA im Regen

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Perfekt getarnt sitzt unser KOLJA im Regen - und er scheint ihn zu genießen. Wir freuen uns sehr, ihn so zu sehen. Denn viele Jahre lang wurde er in einem Filmtierpark für private Audienzen missbraucht. Wolf sein durfte er in all dieser Zeit nicht. Daher ist es wundervoll mitzuerleben, wie er in den Freianlagen aufblüht.

Hast auch du eine zweite Chance im Leben bekommen oder kennst jemanden, auf den dies zutrifft? Dann wäre KOLJA doch das ideale Patentier.

 

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Statement – Kabinett beschließt Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht

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Das Kabinett hat beschlossen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, da der Erhaltungsstatus günstig sei und es zu Konflikten mit Weidetierhaltern und Teilen der Bevölkerung kommt. So kann der Abschuss in Regionen mit hohem Wolfspopulation vereinfacht umgesetzt werden, auch kann es zu Bestandsreduzierung kommen.

Im Wolfsjahr 2024/25 wurden 219 Rudel, 43 Paare und 14 Einzeltiere festgestellt, dies führt zu dem Beschluss, das Vorhaben des Koalitionsvertrages umzusetzen. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer: Wir halten Wort und sorgen dafür, dass Weidetierhalter nachts endlich ruhig schlafen können. Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz kommen klare, praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit. Damit kann dort gehandelt werden, wo Zäune oder Herdenschutzhunde nicht mehr ausreichen – gerade auch in den alpinen Regionen.

Bundesumweltminister Carsten Schneider ergänzt noch, der Wolf darf bleiben.

Diese Entscheidung ist vor allem in einer Sache praxisnahe: der Abschuss von Wölfen wird entkriminalisiert. Allein die Behauptung, den Bestand durch Abschuss zu regeln und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Weidetierhalter ruhiger schlafen können ist widersprüchlich. Ebenso wie die Absicht, friedlich mit ihm (dem Wolf) zu leben, wie Carsten Schneider weiter betont. Abschuss ist jedoch eine friedliche Variante.

Grundlegend ist der Abschuss von Wölfen eine Sache, Herdenschutz eine andere. Das Problem beim Abschuss von Wölfen liegt darin, dass dies die Zahl der Risse nicht zwangsweise vermindert, denn die Entnahme einzelner Tiere zerstört die Rudelstruktur und kann zum Gegenteil führen. Wir beispielsweise das männliche Tier, sprich der Vater des Familienverbands, erschossen, so bleibt die Fähe mit den Nachkommen zurück. Mit wachsendem Nahrungsdruck wächst auch der Druck, sich an der verhältnismäßig einfachen Beute, den Weidetieren, zu bedienen. Außerdem erhöht der Mangel an Paarungspartnern die Hybridisierung von Wölfen durch streunende Hunde. Der Fall der Hybriden vom Truppenstützpunkt Ohrdruf ist dafür der beste Beweis.

Der Beschluss wird nicht dazu führen, dass es weniger Risse gibt, auch wird es nicht den Herdenschutz verbessern, im Gegenteil, durch die vermeintlich vereinfachte Entnahme von Wölfen liegt es nahe, den Herdenschutz lockerer zu sehen. Doch genau darin liegt die Gefahr.

Eine Gefahr der Bevölkerung lag zu keinem Zeitpunkt vor und scheint als willkürliches Argument. Der Ausbau von Herdenschutzmaßnahmen wäre der sinnvollere Schritt wenn es um Herdenschutz geht. Doch dies scheint bei diesem Beschluss nicht im Vordergrund zu stehen.
Wie sich der Beschluss tatsächlich auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

Bärenweihnacht 2025

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Kein Schnee, dafür umso herzlicher - unsere Bärenweihnacht 2025 wurde zwar nicht mit einer weißen Winterlandschaft beschenkt, jedoch verwandelten die Stände und allen voran die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher das vergangene Wochenende in ein wahres Weihnachtswunderland. Familiäre Atmosphäre umarmte Highlights wie die Märchenstunde, die Fackelwanderungen - die in diesem Jahr durch den einsetzenden Nebel besonders mystischen Zauber versprühte, oder die bärenstarke Tombola am Sonntagabend.

Es gab viele wundervolle Dinge zu gewinnen, doch allen voran konnten wir gemeinsam Gutes tun. In alter Tradition sammelten wir auch in diesem Jahr Spenden für eine andere gemeinnützige Einrichtung. 2025 fiel die Wahl auf die Wildtierhilfe Oberwolfach (Isabelle Ketterer von der Tierschutzgemeinschaft Schönwald e.V.) , die sich seit vielen Jahren für den Schutz einhemischer Wildtiere einsetzt.

Auch den Hausacher Bärenadvent und seine Bärenkinder unterstützten wir wieder in diesem Jahr. Dieses Projekt hilft Familien mit Kindern, die mit einem Handicap kämpfen müssen.

Wir bedanken uns bei allen Händlern, ehrenamtlichen HelferInnen und euch allen, die dabei mithelfen, dass die Bärenweihnacht Jahr für Jahr stattfinden und zum herzlichen Ausklang des Jahres werden kann!

 

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