Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

HERO Kolumne | KW 06

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Ein Wort auf allen Vieren

Träume vom Katzenwetter

Gibt ja welche, die sich mit größter Inbrunst im herrlichsten, regnerischen Matschwetter im Dreck umherwerfen. Neulich war wieder so herrliches, regnerisches Matschwetter und ich hasse es. Kann die Freude daran überhaupt nicht verstehen. Glaube, deswegen sind wir Katzen evolutionstechnisch ein Stück weiter als der Rest. Erst kürzlich wuselte die Bärin ISA durch den Bärenwald, schüttelte dabei im ungemütlichen Wetter ihr Stück Wild, was sie zum futtern bekam, als gäbe es nichts schöneres. Hab das mit argwöhnischen Augen verfolgt, musste nur leider meinen geschützten Platz in der Hütte verlassen und auf das Dach springen, raus ins Unwetter, um besser sehen zu können. Ich sag’s euch, Neugier macht Schnupfen.

Neugier weckt auch das Interesse von Bärin JURKA dieser Tage. Meist dann, wenn ihre Mitbewohner KOLJA und GAIA Futter kriegen. Denn GAIA hat die schusselige Angewohnheit, einen Teil ihrer Nahrung, vom Tatendrang überwältigt, in der Nähe von JURKAs Höhle verbuddelt. Sehr zur Freude der alten Bärin, wie ihr euch denken könnt.

Eher weniger hab ich mich über einen Hund gefreut, der ganz offensichtlich trotz Anzeichen von Stress an der Leine über den Rundweg gezerrt wurde. Ich weiß, Hunde sind erlaubt, aber das heißt auch, Verantwortung für das Tier zu übernehmen. Die Vierbeiner in eurer Obhut sind letztlich auf euch angewiesen, sind ja schließlich keine Katzen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Euer HERO

 

HERO

RONJAs Report Folge 46 – Ungebetene Stimmen

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In letzter Zeit liegt etwas in der Luft. Schwer zu beschreiben, aber ich merke es an jedem Atemzug. RAIK riecht anders als sonst – intensiver, vertrauter, einfach… richtig. Ich bin viel am Buddeln, ständig in Bewegung, aufmerksam bis in die Schwanzspitze. Wir sind beide gut drauf, näher beieinander, interessierter, wacher. Alles fühlt sich ein bisschen aufgeladen an, und ehrlich gesagt gefällt mir das sehr.

Neulich standen RAIK und ich dann ganz ruhig beieinander und haben gemeinsam geheult. Klar, kraftvoll, im Takt – genau so, wie es sein soll. Und plötzlich mischt sich eine dritte Stimme ein. Komplett schief. Völlig daneben. Kein Rhythmus, kein Gefühl.
Wir haben uns erst mal nur angesehen. Völlig verdattert. Und dann stellte sich heraus: Das war einfach ein Hund von den Wolfsdienern, der offenbar meinte, er müsse da unbedingt mit einstimmen. Also wirklich, was für eine Frechheit. Das hier ist unser Revier, unser Moment, unser Rudel. Da heult man nicht einfach mit, nur weil man vier Beine hat.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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RANZZEIT bei Wolf und Luchs

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Wenn die Spannung steigt, Rivalen diskutieren und jede Menge Hormone im Spiel sind: die Ranzzeit oder Paarungszeit sowohl bei Luchsen als auch Wölfen findet stets Anfang des Jahres statt. Doch warum? Was passiert währenddessen im Leben der Vierbeiner? Wo gibt es Unterschiede zwischen Luchs und Wolf? Und wie verhält sich die Ranzzeit in unseren Projekten?

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Kantabrische Braunbären 

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