Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | KIRA & KLEO

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Im ersten Licht des Morgens streifen die Wolfsschwestern KIRA und KLEO durch ihre Anlage. Von erhöhten Punkten aus sichern sie ihr Umfeld – ein uraltes, tief verankertes Verhalten sozial lebender Beutegreifer. Die beiden Wolfsfähen beobachten, prüfen, lauschen.
Langsam beginnen sie, ihr neues Revier als solches anzunehmen. Sie orientieren sich aneinander, stimmen ihr Verhalten ab und lernen, als kleines Rudel zu funktionieren. Verstecke, Rückzugsorte und weite Laufwege – all das ermöglicht ihnen erstmals, ihre natürlichen Bedürfnisse auszuleben: Bewegung, Distanz, Kontrolle. Hier dürfen sie ankommen. Hier dürfen sie Wolf sein.

Dringt aus dem Nachbarrevier das Heulen von GAIA und KOLJA durch das Tal, verändern sich Haltung und Körperspannung. Die Ohren sind aufgerichtet, die Körper still. Heulen ist Kommunikation, Reviermarkierung und soziale Bindung – und KIRA und KLEO lauschen aufmerksam.
Auch unsere BÄRsucher bleiben nicht unbeachtet. Versteckt im Gebüsch oder von einer Anhöhe aus, mit der Sonne im Fell, behalten die Fähen die Menschen stets im Blick. Doch sie wahren Abstand – bewusst und selbstbestimmt. Abstand bedeutet für Wölfe Sicherheit. Und zum ersten Mal in ihrem Leben können sie ihn einfordern.
Das war nicht immer so.

2024 wurden KIRA und KLEO durch die Stiftung für Bären aus dem Kontaktzoo des Filmtierparks Eschede gerettet. Dort lebten sie jahrelang ohne Rückzugsmöglichkeiten, ohne Wahlfreiheit, ohne Raum für natürliches Verhalten. Angefasst werden, stillhalten, funktionieren – ein Leben entgegen ihrer Natur.

Heute, hier im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, dürfen sie entdecken, beobachten, spielen – und selbst entscheiden, wie nah sie uns Menschen kommen möchten. Autonomie, Struktur und Rückzug sind keine Extras, sondern Grundbedürfnisse.
Wenn euch ihre Geschichte berührt und ihr helfen möchtet, weiteren Tieren ein Leben gemäß ihrer Natur zu ermöglichen, unterstützt uns gerne mit einer Spende oder Patenschaft.

Wir sind dankbar, KIRA und KLEO auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

 

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Spenden statt Böllern

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Der Himmel brennt. Explosionen hämmern auf deinen ganzen Körper. Es fühlt sich an, als würde die Erde auseinander brechen. Es gibt keinen Rückzugsort. Deine Sinne verlieren sich in Panik…
Und es will nicht enden. Wieder und wieder legt sich der unbarmherzige Atem der Hölle über dich.

Krieg? Nein, Silvester. Jedes Jahr leiden tausende Tiere unter dem egoistischen Akt der Böllerei zum Jahreswechsel. Schon Tage vorher geraten sie in Panik, weil Menschen ohne Sinn und Verstand mit Feuerwerkskörpern um sich werfen. Rücksichtslos versetzen sie für den eigenen Spaß alle anderen in ein Szenario des Schreckens, verpesten zudem die Umwelt. Wochenlang bleibt der Müll meist liegen, der Gestank von Schießpulver hängt in der Luft wie ein Virus. Sowohl Haus- als auch Wildtiere leiden unter dieser längst veralteten, stets fragwürdigen Tradition.

Besonders in Zeiten, da in Europa Krieg herrscht, die Umwelt unter der Belastung Mensch zu kollabieren droht, gleicht Geld für Böller und anderes, privates Feuerwerk zu verschwenden schon fast an einem Verbrechen gegenüber der Natur. Länder wie die Niederlanden sehen das tatsächlich ähnlich, dort wird es ab 2026 ein Verbot für privates Feuerwerk geben. Auch in Deutschland ist ein solcher Anstoß längst überfällig.

Doch ihr könnt schon ab diesem Jahr den Unterschied machen. Kauft kein Feuerwerk, sondern spendet das Geld lieber. Beispielsweise für unsere Tiere. Sie alle wurden durch den Egoismus der Menschen traumatisiert. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen.

Spenden statt Böllern - für die Tiere, für die Umwelt, für die Welt, in der wir leben.

Jetzt spenden und helfen

RONJAs Report Folge 40 – Kleine Hexe und große Verantwortung

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Seit einiger Zeit läuft hier ein neues Miniwesen herum – ein klitzekleines schwarzes Kätzchen namens HEXE. Einfach aufgetaucht, Unterschlupf gesucht, geblieben. Wie so viele Katzen vor ihr, die im Laufe der Jahre bei uns gelandet sind. Die Wolfsdiener kümmern sich liebevoll, und HEXE weiß ziemlich genau, wie man sich Hilfe organisiert. Cleveres Ding.

Aber jetzt mal Klartext, von einer Wolfsdame, die nicht drumherumredet: Lasst eure Katzen kastrieren. Besonders die Freigänger. Punkt. Unkastrierte Katzen bedeuten Streuner – und Streunerleben ist kein Abenteuer, sondern oft Hunger, Krankheit und Angst. Die kleine HEXE hatte Glück. Viele andere haben es nicht. Und so lange das nicht ernst genommen wird, hört dieses Problem auch nicht auf.

Apropos Problem: Nun folgt Silvester. Für euch ist das vielleicht „Feiern“, für uns Tiere ist es reiner Stress, Angst und Ausnahmezustand. Wir verstehen keinen Kalender, kein neues Jahr und schon gar nicht, warum der Himmel plötzlich explodiert. Dieses sinnlose Geböller macht Wildtiere panisch, Haustiere traumatisiert und kostet jedes Jahr Leben. Und wofür? Für ein paar Sekunden Lärm. Für uns ist es kein Neubeginn, kein Kapitelwechsel – es ist einfach nur ein weiterer Tag, an dem wir hoffen, heil durchzukommen. Also nehmt endlich Rücksicht. Weniger Knall, mehr Verstand.

 

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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