Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Jurka fühlt sich "pudelwohl"

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2010-09-15-Jurka-klettert-auf-baeume
Tolle News!!! Jurka verbringt die erste Nacht in ihrer Höhle! Nachdem sie die vergangenen Nächte wohlig eingerollt unter Bäumen und Sträuchern ruhte, hat sie nun eine Höhle als Schlafplatz angenommen.

 

Wie man auf den Fotos sieht, hat sich Jurka in ihrem neuen zu Hause bestens eingelebt. Wenn man bedenkt, dass sie als ehemalige Wildbärin sehr sensibel ist, fühlt sie sich doch augenscheinlich im Schwarzwald bereits richtig wohl.

Als sie das erste Mal in die Freianlage entlassen wurde, kundschaftete sie jeden Winkel genau aus, schnupperte an jedem Strauch und kletterte sogar 15 Meter hoch auf einen Baum, um sich einen Überblick über ihren neuen Lebensraum zu verschaffen.

 

Ihr Sandstein-Wasserbecken liebt sie besonders: nicht nur als Tränke nutzt sie dieses, sondern vorzüglich zum ausgiebigen Baden und Plantschen.

Nach und nach zeigt sich auch, welche Leckereien Jurka bevorzugt: Neben den süßen Trauben und Birnen, ist sie eine wahre Fleischliebhaberin: Hier vergisst sie völlig ihre sonstige Vorsicht und reißt genüsslich Stück um Stück herunter und verschlingt sogar Knochen und Knorpel. Auf Fisch steht unser Schleckermaul erstaunlicherweise nicht so sehr.

Zum Nachtisch legt sie sich dann mitten in die Brombeerbüsche und pflückt sich die größten Früchte.

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2010-09-15-Jurka_ueberblickt_Anlage

Sehr erfreulich ist, dass Jurka ihre Nervosität der ersten Tage gut weggesteckt hat. Der Stress des Transports und die Eingewöhnungsphase sind natürlich für jedes Tier zunächst mit Anspannung verbunden. Doch für die kurze Zeit, die sie nun hier ist, zeigt sie sich schon ganz entspannt und hat einen Bärenhunger.

Nun kann sie in aller Ruhe als erste Bärin des Alternativen Wolf- und Bärenparks im Schwarzwald ihr Gebiet in Anspruch nehmen, und auf bärige Weise für die folgenden Artgenossen vorbereiten.

Auch die ersten Besucher reagieren äußerst einsichtig auf die Zeit, die Jurka zur Eingewöhnung benötigt. Sie sind sehr interessiert an Jurkas Hintergrundgeschichte und reagieren sehr positiv auf den Tierschutzgedanken, der hinter diesem Projekt steckt: Denn es geht nicht darum das Tier zur Schau zu stellen, sondern den Besuchern das Fehlverhalten des Menschen gegenüber Wildtieren vor Augen zu halten.

Denn trotz oder gerade durch Jurkas Gefangenschaft, haben wir hier die Chance, etwas Gutes zu erreichen, wenn die Menschen sie in natürlichem Umfeld beobachten können.

Comic-Zeichner Butz übernimmt Patenschaft für Jurka

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2010-09-15-Butz_Patenschaftsbernahme_026

Drei Wochen nach Einzug der ersten Bärin in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald übernimmt der bekannte Comic-Zeichner Steffen Butz eine Patenschaft für die berühmte Bärenmutter Jurka.

 

Steffen Butz hat sich im Laufe seiner Karriere auf Bären spezialisiert. Und genau diese Hingabe zu den Tieren hat Butz auf den Alternativen Wolf- und Bärenpark aufmerksam gemacht. Seine Agentur Licensegarden hat sich schon im Sommer dieses Jahres mit dem Park in Verbindung gesetzt und als Ergebnis ist eine künstlerisch gestaltete Eingangstafel entstanden. Die lustigen Bärenmotive weisen auf Parkplatz, Kasse, Toilette und andere wichtige Parkelemente hin und zaubern dem Besucher schon auf den ersten Blick ein Lächeln ins Gesicht. Und genau das ist auch das angestrebte Ziel weiterer Beschilderungen, die in Kooperation mit Butz entstehen sollen. Jurka hat als Botschafterin ihrer wilden Artgenossen eine schwierige Aufgabe bekommen, deren thematischer Inhalt aber durch die Hilfe von lockeren Zeichnungen auf sympathische und nachhaltige Weise übermittelt werden kann.

 

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Neben der Kooperation bezüglich der Beschilderung setzt Butz aber noch einen obendrauf und übernimmt eine Patenschaft für die Bärin Jurka. „Ich finde die Idee und den Tierschutzgedanken des Parks fantastisch und es ist absolut einzigartig, mit welchem Engagement dieses Projekt umgesetzt wurde. Das gilt es zu unterstützen“, erläuterte Butz seine Motivation. „Ich bin froh, dass Jurka hier so einen schönen Platz gefunden hat und freue mich einen kleinen Teil zu ihrem Unterhalt beitragen zu können.“ Mit diesen Worten und einem Lächeln auf dem Gesicht besiegelte Butz mit einem Handschlag die Patenschaft. Und um diese auch symbolisch zu untermalen, schenkte er dem Wolf- und Bärenpark eine Original-Zeichnung der Bärin Jurka. Überglücklich nahm die Projektleiterin Annika Lürßen dieses großzügige Geschenk entgegen und überreichte Butz im Gegenzug den stark limitierten Seidenschal, den natürlich Jurka als Motiv schmückt.

Diesen Schal erhält künftig jeder Pate, dessen Patenschaft mindestens 75 Euro beträgt.

Das Team des Alternativen Wolf- und Bärenpark freut sich sehr, dass sich ein so bekannter Pate gefunden hat und hofft auf viele Nachahmer, die sich an der Versorgung von Jurka persönlich beteiligen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der STIFTUNG FÜR BÄREN www.baer.de oder unter der Telefonnummer 0160-7656216 zu erhalten.

Wandern mit Willenberg

Die nächste Exkursion "Auf den Spuren der Braunbären" findet am Sonnabend, dem 18. September, statt.
Wander- und Naturfreunde treffen sich um 9 Uhr an der Schützenstraße in Holungen. ML

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