Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

HERO Kolumne | KW 05

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Ein Wort auf allen Vieren

Mein Frühling

Schaut euch diesen mutigen, jungen Baum an, denke ich mir noch, der freut sich so richtig auf seinen Frühling. Ein paar Bärenhiebe später war’s das dann allerdings, ARIAN, ARTHOS und AGONIS haben voller Freude den kleinen Baum herausgerissen und zu Kleinholz verarbeitet. Sollte also doch nicht sein Tag werden…

Tierische, wilde Gäste im Bärenwald haben dahingehend mehr Glück, sofern sie es auch wieder aus der Anlage raus schaffen. Raben und Elstern beispielsweise bedienen sich gerne einmal am Buffet der Wölfe. So hat die Fähe KLEO jede Menge zu tun. Erst muss sie Artgenossin KIRA vom Futter verjagen, dann die Raben, dann wieder KIRA, dann die Elster. Letztlich gibt sie ihre Fleischhappen gar nicht mehr aus dem Maul her. Auch die alte Wildbärin JURKA ist dieser Tage Opfer täglicher Diebstähle. Ein kleines Eichhörnchen hat sich in der Nähe ihrer Höhle häuslich eingerichtet und stibitzt mit Bravour das Futter von JURKA. Ein Glück, dass wir erst neulich eine dicke, fette Nussspende bekommen haben. Ganz herzlichen Dank dafür! Dennoch neigt sich unser Nussspeicher dem Ende entgegen und wenn wie ich die Bären kenne, starten die mit Kohldampf aus der Winterruhe ins neue Jahr. Wir freuen uns daher tierisch über jede weitere Futterspende! Einfach meinen zweibeinigen Freunden in Grün in die Pfoten drücken.

Habt tausend Dank!

Euer HERO

 

HERO

Unschuldiger Wolf zum Abschuss freigegeben

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Statement zur Ausnahmegenehmigung des Umweltministerium Baden-Württemberg, um den im Nordschwarzwald ansässigen Rüden GW2672m durch ein spezialisiertes Jagd-Team entnehmen zu lassen (siehe Umweltministerium BW)

Wir als STIFTUNG für BÄREN - Wildtier- und Artenschutz sehen keine Rechtfertigung für den geplanten Abschuss.

Zum einen sind Hunde grundlegend Konkurrenz für den Wolf, wenn sie sich in seinem Revier befinden. Dass er nun gesteigertes Interesse an läufigen Hündinnen während der Ranzzeit zeigt ist ebenfalls kein auffälliges Verhalten, im Gegenteil, es zeigt, wie wichtig es wäre, wenn sich eine Fähe in der Region aufhalten würde. Es ist zudem kein Zwischenfall zu verzeichnen, der den Abschuss in irgendeiner Form sinnvoll erscheinen lässt, zumal er zu scheu war, um sich einfangen zu lassen. Auch sind misslungene Einfangversuche keine Bestätigung dafür, dass eine Vergrämung fehlschlug. Die Vergrämung eines Wolfs ist ein langer Prozess, der darauf basiert, das Tier, seine Gewohnheiten und allen voran den Ursprung der positiven Konditionierungen zu kennen und zu eliminieren. In der Begründung des Umweltministeriums Baden-Württemberg heißt es jedoch, es sei ein Wolfstourismus entstanden, es würde die Gefahr bestehen, wenn Menschen ihn anfüttern und Fotos mit ihm machen würden. Dies wäre der Ansatzpunkt, nicht die Entnahme des Wolfs. Doch statt dem Tier seinen natürlichen Lebensraum zu zugestehen, soll es für potentielles, menschliches Fehlverhalten bestraft werden. Aber dieses Verhalten der Menschen, welches Ursprung der positiven Konditionierung ist, ändert sich nicht durch die Entnahme des Wolfes, sondern durch eine Änderung des menschlichen Fehlverhaltens. Die Vergrämungsmaßnahmen wurden daher offensichtlich nicht im entferntesten in jenem Umfang versucht, der eine Entnahme gemäß Managementplans rechtfertigen würde. Diese Entscheidung hinterlässt einen besorgniserregenden Nachgeschmack.

RONJAs Report Folge 44 – Frühjahrslaune und Frechdachse

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Jetzt, wo das Wetter endlich wieder etwas freundlicher geworden ist, lassen sich auch die ersten Bären wieder blicken. Allen voran DORO, die gerade äußerst fleißig dabei ist, Laub zu kehren und Ordnung rund um ihre Höhle zu schaffen. Man muss ja vorbereitet sein.
Neuerdings nutzt sie dafür nicht nur ihre Tatzen, sondern auch ganz selbstverständlich ihr Maul, um sich noch mehr Laub in die Höhle zu schaffen. Das sah nicht nur erstaunlich effektiv aus, sondern ehrlich gesagt auch ziemlich niedlich – eine sehr interessante und offenbar bewährte Taktik.

Auch LAURA hat ihre Nase schon mal vorsichtig in die Sonne gestreckt – ist dann aber doch nochmal zurück, um sich zusätzliches Laub in die Höhle zu schleppen. Sicher ist sicher, bevor die nächste Schlafphase ruft.

Auf dem Bauernhof geht es derweil deutlich weniger gemütlich zu. Unsere drei Lämmer, von denen ihr ja schon gehört habt, haben endgültig beschlossen, dass sie jetzt groß genug für Unfug sind. Während die Wolfsdiener den Hof hübsch machen, kehren und alles für die Besucher vorbereiten, haben die Lämmer ganz eigene Pläne. Eine frisch gefüllte Mist-Schubkarre? Perfektes Spielzeug. Einmal umgeschmissen – und schon darf der ganze Spaß von vorne beginnen. Die Wolfsdiener fanden das erwartungsgemäß weniger lustig. Die Schafe dafür umso mehr.

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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