Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 20.04.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 16

Frühlingserwachen und Herzensangelegenheiten ...

... liegen in der Luft! Das Licht hat diesen goldenen Schimmer, es duftet nach Neubeginn – und wir Bären sind wieder ganz in unserem Element. Es ist die Zeit des Erwachens, der Begegnungen – und manchmal auch der kleinen Dramen.

Während sich DARIA und JULIJA still und ruhig begegnen, geht’s bei den Jungbärenmännern deutlich lebhafter zu: Die drei Rabauken – ihr wisst schon – raufen, rollen und rempeln, was das Zeug hält. Zweige fliegen, Fell staubt – alles halb so wild. Ein bisschen Imponiergehabe gehört schließlich dazu.

Besonders stimmgewaltig ist ARIAN. Der junge Bär trägt sein Herz, oder sagen wir besser: seinen Frühling, auf der Zunge – und brüllt ihn durch den Bärenwald. Doch JANA bleibt unbeeindruckt. Sie scheint die Winterruhe gründlich genossen zu haben und ist noch nicht in Frühlingslaune.

Aber wer weiß – es ist ja erst der Anfang. Für mich ist das die schönste Zeit: Ein Werden, ein Wachsen, ein Wiedersehen. Und ich darf zusehen – als stille Beobachterin und erzählende Bärin. In diesem Sinne gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif Eure JURKA

 

Eure
JURKA 

 

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Endspurt beim Bau der neuen Freianlage – JJ4 wir kommen bald!

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Anlagenbau im Alternativen Bärenpark Schwarzwald

Wildbärin JJ4 (Gaia), der in den Medien der berühmt-berüchtigte Ruf als „Problembärin“ vorauseilt, scheint es gut zu gehen. Sie sei gesund und munter, wurde uns aus Italien berichtet. Derweilen spucken unsere Mitarbeiter im Schwarzwald seit März wieder fleißig in die Hände und arbeiten üBÄReifrig an der Fertigstellung ihres neuen Zuhauses.

Die Bauarbeiten lagen über die Wintermonate im wahrsten Wortsinn auf Eis. Jetzt müssen noch ein paar 100 Meter Glasfaserkabel verlegt, Stromleitungen an der Zaunanlage befestigt und Überwachungskameras installiert werden, um die neue Freianlage für den Neuzugang wildbärensicher zu machen. Zugegeben, die Ränder um die Zaunanlage schauen aktuell noch etwas kahl aus, aber das erste Grün spitzt schon hervor. Es braucht eben etwas Geduld, wie auch für den behördlichen „Papierkram“.
Als wichtiger Teil der Vorbereitungen werden nun die CITES-Papiere beantragt. Dieses Dokument ist für den Bären eine Art Reisepass, das seine Identität feststellt und ohne das kein Transport stattfinden darf. CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora), auch als Washingtoner Artenschutzabkommen bekannt, reguliert den transnationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

Wann die Rettungsaktion von JJ4 stattfinden kann, bleibt aktuell noch offen. Wenn uns das Wetter gewogen ist, hoffen wir bis spätestens Ende Mai mit allen Vorbereitungen fertig zu sein, um JJ4 dann endlich zu uns holen zu können.
Der Bau der Anlage ist zweifellos eine hohe Investition, aber aus Sicht des Artenschutzes von unschätzbarem Wert. Nur so können wir, wenn Not am Wolf, Goldschakal, Luchs oder Bär ist, Naturschutzbehörden unsere Hilfe anbieten und Wildtiere verhaltensgerecht unterbringen, sie versorgen und wenn möglich und sinnvoll wieder auswildern. Für unsere Initiative im Wildtierschutz erhalten wir leider keine staatliche Förderung, sondern müssen alles aus unseren Rücklagen finanzieren. Daher freuen wir uns über jede und jeden, die uns bei diesem wichtigen und visionären Projekt finanziell unter die Arme greifen kann. Vielen Dank!

 

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Moment der Woche | KATJA auf geheimer Mission

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Unsere KATJA ist für ihren Dornröschenschlaf bekannt. Aktuell befindet sie sich seit 6,5 Monaten in Winterruhe und schlägt somit ihren eigenen Rekord.

Es ist wunderbar zu sehen, wie die einst im Zirkus misshandelte Braunbärin ihren Instinkten so ausgiebig nachgeht. Die Manege und die jahrelangen beengten Verhältnisse in den Folgehaltungen haben bei KATJA zu einer Stereotypie geführt, die sie bis heute hin und wieder ausführt. Zwar leidet sie bei uns im Bärenwald nicht mehr unter dieser Zwangsstörung, aber es zeigt, dass sie früher sehr gelitten haben muss.

Umso mehr gönnen wir ihr ihre ausgiebige Ruhe. Denn anscheinend ist KATJA noch nicht bereit, sich wieder zu zeigen. Zumindest nicht am Tag. Dank unserer Wildkamera konnten wir diese einmalige Aufnahme von KATJA schießen, wie sie im Schutze der Dunkelheit gemütliche Runden durch den nächtlichen Bärenwald zieht.

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Euer Team vom
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