Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 23.08.2018

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JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und grüß Gott, liebe Leute. Mittlerweile habt ihr bestimmt schon mitbekommen, dass wir Abschied von BEA und CHANDAK nehmen mussten…. und beide am selben Tag. Ja, BEA, ich werde nie vergessen, wie sie eines Abends, als wäre es selbstverständlich, mit ihrer Schwester BIGGI in eine Höhle gewackelt ist. Und ich dachte mir noch, ich seh‘ nicht richtig. Dann am nächsten Morgen schallt ein heftiger Streit der beiden durch den verschlafenen Schwarzwald, als beide aufwachten und dachten, Was machst du denn in meiner Höhle? Jetzt sind sie wenigstens beide wieder vereint und streiten sich wahrscheinlich um die gleiche Wolke. CHANDAK, wie oft habe ich über dich geschmunzelt, weil du konsequent deinen Weg gegangen bist, egal wie lange es gedauert hat. Ich weiß noch, wie ich dich jeden Morgen beobachtet habe, um zu sehen, ob du wieder ein Stück weiter aus deiner Komfortzone rausgekommen bist. Es war ganz toll mitzuerleben, wie du mehr und mehr übergewichtige Pfunde verloren hast, dich immer besser bewegen konntest und schließlich zu dem gelassenen, charakterstarken Kragenbär-Mann wurdest, den wir in den letzten Wochen erleben durften. Auch wenn du leider viel zu spät zu uns in den Schwarzwald entlassen wurdest, hast du einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich werde noch vielen, vielen Leuten von dem Diggi CHANDAK erzählen, dem Kragenbär-Opa, der im hohen Alter, als alle ihn schon abgeschrieben haben, noch zur Höchstform erblühte!

 

Danke an euch zwei tollen Bären, die unser Projekt hier mit ihrer Art bereicherten und deren Geschichte dazu beiträgt, ähnliches Leid zu verhindern.

Und noch etwas Schönes zum Abschluss: Schon fast zu jährlichen Zweirad-Tradition Schwarzwald ist das Event der Bike Ranch in Schonach geworden. Auch in dieser Saison traten etliche Mountain-Biker in die Pedale für eine gute Sache – und zwar für mich und meine Vierbeinerfreunde! Herzlichsten Dank an die Initiatoren Carsten und Miriam und alle Teilnehmer für ihren Einsatz!

 

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Offener Brief an den Bürgermeister von Bernburg (Saale)

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Gegen eine Bärenhaltung im Burggraben

Sehr geehrter Herr Bürgermeister der Stadt Bernburg,

 

wir, die STIFTUNG für Bären, betreiben seit Jahren zwei Projekte, in denen Bären, aus Gruben von Schlössern, Zirkussen, Privathaltungen und von Schaustellern beschlagnahmt wurden.

Die Tiere haben hier die Möglichkeit, ihren Lebensabend in großzügigen, naturnahen Freianlagen zu verbringen.

 

Unser Anliegen tragen wir vor, weil wir uns auf eine Meldung in der Presse berufen.

Das Wohl der Tiere steht eindeutig vor der Tradition. Schon aus ethischen Gründen sollten nicht Entscheide für eine Bärenhaltung im Burggraben gefällt werden.

Wir helfen Ihnen gern, eine kostengünstige Alternative für die Darstellung der historischen Bärenhaltung ohne Tierleid zu entwickeln.

Schaffen Sie sich nicht den Ruf, Tierquälerei zu unterstützen.

Wir werden, falls nötig, alles mobilisieren, um für die Tiere zu kämpfen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Rüdiger Schmiedel

Geschäftsführer

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Bärenhaltung wie im Mittelalter – ein Weltkulturerbe?

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Kein Tier sollte hier leben müssen

„Es ist traurig mitzuerleben, dass gerade eine Organisation wie die UNESCO, die sich für Nachhaltigkeit und Kulturgut stark macht, den zeitgemäßen Tierschutz ignoriert. Wir können es nicht akzeptieren, wenn die Ausbeutung von Tieren als Erbe kommender Generationen deklariert wird.“

Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer STIFTUNG für BÄREN

Kaum zu glauben: Im zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Schloss Český Krumlov muss auch heute noch eine Braunbärin im kargen Schlossgraben leben. Mehrfach hat die STIFTUNG für BÄREN sowohl UNESCO als auch Betreiber auf die Missstände aufmerksam gemacht und Hilfsangebote unterbreitet. Doch bis heute gibt es keine Reaktion der Verantwortlichen.

LEINEFELDE-WORBIS/BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH Vor einigen Wochen unternahm ein Team der STIFTUNG für BÄREN eine Beratungs- und Bildungsreise nach Osteuropa. Eine der zahlreichen Einrichtungen die besucht wurden, war das Schloss Český Krumlov in der Tschechischen Republik, wo die 1994 geborene Bärin Maria Theresia im Bärengraben dahinvegetiert. Bereits seit Jahren befasst sich die STIFTUNG mit dieser tierquälerischen Bärenhaltung: es wurden die Betreiber kontaktiert, die UNESCO selbst angeschrieben, einige Artikel veröffentlicht, vor Ort nachgefragt und nicht zuletzt eine Petition gestartet, um das Bärenleid endlich zu beenden. Es wurde sogar Hilfe angeboten, bei einer zeitgemäßen, tierfreien Darstellung der Bären-Geschichte im Schlossgraben mitzuwirken. Nach wie vor lässt eine Reaktion seitens der Verantwortlichen auf sich warten. Doch die STIFTUNG für BÄREN gibt nicht auf. Sie wird sich weiterhin für ein Ende des Tierleids im UNESCO-Weltkulturerbe einsetzen.

HINTERGRUND Das Schloss Český Krumlov aus dem 13. Jahrhundert wurde 1992 zusammen mit dem mittelalterlichen historischen Stadtzentrum von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Es ist ein beliebter Touristenmagnet und somit hochfrequentiert. Allerdings lebt, wie im Mittelalter, immer noch eine echte Bärin in dem viel zu kleinen Schlossgraben, die dort für Besucher zur Schau gestellt wird.

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