Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

LAURA Kolumne 25.05.2020

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

na endlich ist wieder was los bei uns. Mir wurde schon ein bisschen langweilig. Ihr Zaungucker seid ja auch wieder da. Und gleich so zahlreich. Aber einige von euch sehen schon etwas seltsam aus. Auch das Bärsonal: immer wieder haben sie komische Lappen im Gesicht, vor Mund und Nase. Seltsam. PARDO meinte: na, das kennt er. Hat er früher auch immer tragen müssen im Zirkus. Mmh, das kommt mir aber eher spanisch vor. Das Bärsonal soll diese Dinger tragen, um Kunststücke vorzuführen? Das glaube ich nicht. Was sollen die schon können! Außer für Futter sorgen, natürlich. Und was sie dabei im Gesicht tragen, ist mir eigentlich auch egal. Apropos tragen: Neulich war ich auf meiner morgendlichen Inspektionsrunde, da bemerkte ich, das unten an unserer Eingewöhnungsstation etwas vor sich ging. Ich bin gleich hin gegangen. Irgendjemand muss hier ja schließlich alles im Auge behalten. Ganz viele vom Bärsonal waren da und einige schleppten eine große Kiste. Aus der roch es seltsam. Irgendwie nach Wolf, aber anders. Ich war ganz schön aufgeregt. Gleich habe ich versucht, dem Bärsonal klar zu machen, dass ich dringend in die Kiste gucken muss. Aber natürlich haben sie das nicht verstanden und haben die Kiste einfach weiter getragen. Ich sag‘s ja: wenn es nicht ums Futter verteilen geht, sind die vom Bärsonal immer etwas schwer von Begriff. Eine zweite Kiste haben sie auch noch vorbei getragen. Leider konnte ich ihnen nicht weiter folgen, weil die Tür zum angrenzenden Anlagenteil geschlossen war. Aber ich werde schon noch herausfinden, wer da in den Kisten gesteckt hat!

Bis bald,
Eure Laura

JURKA Kolumne 25.05.2020

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! In diesen schwierigen Zeiten ist es sicherlich nicht immer einfach, die eigenwilligen Anforderungen an jene Ausnahmesituation zu verstehen. Aber das wichtigste ist doch, dass ihr uns wieder besuchen könnt, dass ihr Zeuge von solch herzzerreißenden Momenten werden könnt, wie dem Wiedersehen von ARTHOS und AGONIS.

Ja genau, denn auch die beiden haben sich eine Weile nicht gesehen. Es hat sich einfach aufgrund der Belegung der verschiedenen Freianlagen nicht ergeben. Doch seit dem Wochenende sind sie wieder zusammen und selbst eure JURKA, die schon so gut wie alles gesehen hat, war gerührt von dem Aufeinandertreffen der beiden Jungbären aus Albanien. Liebevoll spielten sie miteinander wie damals, als sie noch Welpen waren. Für einen Moment habe ich mich zurückversetzt in die Zeit, als sie noch so unbeholfen die Hänge herab purzelten… in ihren jungen Jahren haben sie schon sehr schwere Zeiten durchgestanden. Wenn ihr also mal Kraft braucht, wenn ihr euch nach Inspiration sehnt, Angst vor der Zukunft habt oder einfach nur einsam seid, dann kommt her und schaut euch diese jungen Bären an. Denn sie haben es geschafft, aus dem Leid ihres Schicksals eine Lebensfreude zu entwickeln, die Berge versetzen kann. Selbst für alte Hasen wie mich.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

 

 Eure

JURKA

 

 

Vorbild: Tierschutz!

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Bernd Nonnenmacher, Viola von Cramon-Taubadel, Sarbina Schröder

Wie steht es um die Wildtiere in Europa? Warum müssen mehr Auffangstationen entstehen und welchen Einfluss kann das Konzept unserer Tierschutzprojekte auf die generelle Wildtierhaltung haben? Über diese und viele weiter Themen haben wir uns mit der EU Abgeordneten Viola von Cramon-Taubadel bei ihrem Besuch in unserem Projekt WORBIS unterhalten.

Am Samstag, den 23. Mai 2020, wurde Frau von Cramon-Taubadel [Mitglied des Europäischen Parlaments in der Fraktion Die Grünen/EFA] von unserem Team begrüßt. Unbeeindruckt vom Regenwetter schaute sich die Politikerin interessiert das Gelände an und erfuhr alles über die Hintergründe unserer Tierschutzarbeit. Schnell waren wir uns einig, dass es grundlegende Erneuerungen in puncto Wildtierhaltung geben muss. Diesbezüglich darf das Hauptaugenmerk nicht auf der Unterhaltung der Menschen, sondern bei dem Wohl der Tiere liegen.

Doch nicht nur bei Wildtieren in Gefangenschaft gilt es wichtige Erneuerungen in die Wege zu leiten, auch für die freilebenden Tiere muss etwas getan werden. Und zwar vorrausschauend, bevor Konflikte zu massiven Problemen werden und nicht erst, wenn es zu spät ist. Dies betrifft zum Beispiel den Mangel an Auffangstationen für verletzte Beutegreifer wie dem Wolf. Auch in der Gesetzgebung fehlt eine einheitliche, länderübergreifende Handhabe, die es ermöglicht auf internationaler Ebene zu agieren, denn Wildtiere kennen keine Staatsgrenzen.

Am Ende des Rundgangs besuchte Viola von Cramon-Taubadel noch unseren Neuzugang, die beiden Wolfshybriden RONJA und RAIK. Als sie deren Schicksal erfuhr und von der Problematik der möglichst „hochprozentigen“ Wolfsmischlinge, ließ sie es sich nicht nehmen, direkt eine Patenschaft für die Vierbeiner zu übernehmen.

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Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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