Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Ü-BÄR-ragender Arbeitseinsatz für den Tierschutz!

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Gemeinsam anpacken!

Ein arbeitsreiches und produktives Wochenende liegt hinter uns. Im Rahmen unseres diesjährigen Herbst-Arbeitseinsatzes, den wir coronabedingt leider klein halten mussten, wurde wieder eine Menge geschafft! Gemeinsam wurden am Samstag und Sonntag der Forscherpfad saniert, ein Luchsrückzugsgebiet inklusive Liegeplattform für die Luchse gebaut, der Teich gereinigt, der Imbiss winterfit umgebaut, Leitungen eingegraben, die Tipis neu befestigt, ein Handlauf aus Holz erneuert, und und und…wir waren begeistert vom Einsatz unserer freiwilligen Helfer, die – obwohl in reduzierter Anzahl – wieder Bärenstarkes leisteten und gute Laune versprühten! Ruckzuck war am Samstag schon ein Großteil der Arbeiten erledigt, sodass am Sonntag neben ein paar Feinheiten alle Baustellen abgeschlossen werden konnten und wir nun zufrieden auf unser gemeinsames Wochenendwerk blicken können.
Von ganzem Herzen hierfür ein riesengroßes Dankeschön an alle Beteiligten und auch an diejenigen, die sich meldeten, aber durch die Corona-Pandemie leider nicht zum Einsatz kamen! Wir hoffen, dass unser Arbeitseinsatz im Frühjahr 2021 dann wieder ohne Einschränkungen stattfinden kann und freuen uns jetzt schon auf zahlreiche Hände, die für die Tiere mitanpacken!
Ein besonderer Dank geht auch an Familie Eiermann und das Team vom Campingplatz Königskanzel, die unsere fleißigen Helfer mit leckerem Essen und selbstgebackenem Brot verköstigt haben!

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Wenn der Bär ruht, wird es Zeit für den Wolf

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DORO und RAIK

PARDO war einer der ersten Bären, die RONJA und RAIK vor wenigen Wochen kennenlernten. Wie lange die drei gemeinsam in einer Anlage verbringen würden, überließen wir ihnen. Anfangs gestaltete es sich so, dass PARDO nach gut einer Stunde wieder den Rückmarsch zu den anderen Bären antrat, mit seiner unverwechselbaren, gelassenen Art. Neulich war er wieder mal zu Besuch bei den beiden. Im kalten, leichten Regen beobachteten wir, wie PARDO seine Runden drehte, wie er systematisch das Futter suchte, sich an den Bucheckern erfreute, den Walnüssen. Wir warteten auf ein Zeichen, dass er wieder zurück wollte. Und warteten. Und warteten.
Und warteten…

PARDO ist auch heute noch immer in der Anlage zusammen mit RONJA und RAIK und die wird er in diesem Jahr wohl auch nicht mehr verlassen. Denn er hat sich dort eine Höhle ausgesucht und eingerichtet. RONJA und RAIK schauen immer mal wieder bei ihm vorbei, blicken in die Höhle. Es ist ein ganz hervorragendes Beispiel für eine artenübergreifende Vergesellschaftung, über die wir uns sehr freuen. Für uns gehört es zu den schönsten Erlebnissen, wenn Tiere wie PARDO, die Zeit ihres Lebens nie in die Winterruhe gehen durften, so bärenstark ihrem natürlichen Verhalten nachgehen können.

Es sind also höchst interessante und spannende Szenen, die gerade in unserem Tierschutzprojekt stattfinden. Besonders in dieser Übergangsphase von der kalten zur warmen Saison zeigt sich, wie komplex das Verhalten der Wildtiere ist, wenn sie ihrer Natur folgen können.

Ganz aktuell hat sich nun auch DORO zu RONJA und RAIK gesellt. Wie wird sie in die Winterruhe gehen? Wie verhalten sich die wölfischen Vierbeiner? Winterzeit ist schließlich Wolfszeit.

Kleiner Hinweis schonmal vorweg an alle Besucher_Innen, die sich diese faszinierenden Naturerlebnisse nicht entgehen lassen wollen: ab dem 1.11. gelten wieder unsere Winteröffnungszeiten, also von 10:00 – 16:00 Uhr.

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Wenn Bären ihrer Natur folgen – Faszination Herbst

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DARIA

Kaum eine Zeit im Jahr ist abwechslungsreicher, bunter und spannender als der Herbst. Zumindest im Reich der Bären, Wölfe und Luchse. Jeden Tag gibt es in unserem Tierschutzprojekt gerade Spannendes zu beobachten und Neues zu entdecken. So geht zum Beispiel die Höhlensuche in die finale Runde. Denn jeder Bär hat individuelle Ansprüche an sein Winterquartier. Manchmal kann es dabei allerdings vorkommen, dass es zwei Vierbeiner auf dieselbe Höhle abgesehen haben.
In letzter Zeit war zu beobachten, wie die Spanierin DARIA scheinbar großen Gefallen SCHAPIs Behausung gefunden hat. Mit entsprechender Verwunderung musste der alte, blinde Bärenmann feststellen, dass nun eine Dame versucht, es sich in seiner Höhle gemütlich zu machen. Wovon er wenig begeistert war. Doch so wirklich schien sie in der Herrenwohnung nicht zur Ruhe zu kommen. Unser erfahrenes Team aus der Tierpflege offerierte ihr durch feinfühliges Tiermanagement eine andere Höhle, eine, in der sie bereits in der letzten Wintersaison die kalten Monate verbrachte. Und siehe da – ohne große Umwege verschwand sie in ihrem alten, „neuen“ Quartier und war seitdem nicht wieder gesehen.

Auch die anderen Bären finden auf ähnlich interessante Weise ihre gerade den Weg in die Winterruhe, beobachtet von den strengen Blicken der Luchse und begleitet vom Heulen der Wölfe. Denn bald, wenn die Bären in den Höhlen sind und das Laub allmählich verschwindet, beginnt die Zeit der Wölfe und es bieten sich im Winter wieder tolle Einblicke ins Leben unserer Graupelze.

Noch ein kleiner Hinweis für die kalte Jahreszeit: ab dem 1. November gelten dann auch wieder unsere verkürzten Öffnungszeiten, täglich von 10:00 – 16:00 Uhr.

 

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