Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Tierquälerei ist kein Kulturgut!

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Sie werden mit Müll beworfen, leben in einem finsteren Schlossgraben, umgeben von mittelalterlichen Mauern, einzig der Blick nach oben bleibt ihnen an Natur erhalten. Und wenn sie aus ihrem schrecklichen Gefängnis hinaufschauen, sehen sie auch ihre Peiniger – Menschen. Es sind allen voran Touristen, die in der tschechischen Stadt Krumau das Schloss Český Krumlov besuchen. Es ist ein Meisterwerk an mittelalterlicher Baukunst, umgeben von einer bezaubernden Landschaft, doch mitten in diesem UNESCO Weltkulturerbe leben und leiden schon seit über 300 Jahren Bären. Aktuelle sogar zwei Jungbären.

Warum? Weshalb gehört in dieser kulturellen Hochburg des modernen Europas Tierquälerei zur Tagesordnung? Der Braunbär ist an die Natur angepasst, er gräbt Höhlen, klettert und hat feinfühlige Sinne, riecht z.B. um ein Vielfaches besser als ein Hund, hat einen Lebensraum von mehreren hundert Quadratkilometern. Was für ein unsagbares Leid muss es für das Tier sein, in einem Burggraben vegetieren zu müssen, begafft von Touristen aus aller Welt, die laut sind und ihren Müll herab werfen? Wieso ist dieses unfassbar respektlose Verhalten fester Bestandteil eines UNESCO Weltkulturerbes?

Genau diese Fragen haben wir den Verantwortlichen bereits vor Jahren gestellt, sowohl dem Bürgermeister der Stadt als auch der UNESCO selbst. Und nicht nur das, wir haben auch zeitgemäße Alternativen angeboten, durch Aufklärung, pädagogischen Elementen und ähnlichen Praktiken, die es in zahlreichen anderen Einrichtung gibt. Eine Antwort haben wir leider nie erhalten. Keine Reaktion, weder von der Stadt noch von der UNESCO.

Es reicht. Die Tierquälerei unter dem Deckmantel der Kultur muss endlich aufhören. Wir fordern einen tiergerechten Umgang mit den Bären in Krumlov. Daher haben wir die Aktion Krumlov, be fair to the bear gestartet. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wie? Schnappen Sie sich ein Blatt Papier, schreiben Sie darauf: Krumlov, be fair to the bear und posten Sie davon ein Bild in den sozialen Medien mit dem Hashtag #krumlovbefairtothebear.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen, denn Tierquälerei ist KEIN Kulturgut!

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Freiwillige packen an – Hochmotiviert beim Frühjahrsputz!

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Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter uns. Nachdem letztes Jahr der große Frühjahrs-Arbeitseinsatz Corona-bedingt abgesagt werden musste, hatten wir dieses Jahr Glück und konnten unter Einhaltung von Abständen und gewissen Regelungen gemeinsam mit freiwilligen Helfern am Samstag und Sonntag anpacken.
Viel repariert wurde an unserem Naturspielplatz und am Forscherpfad. Spielelemente aus Holz wurden erneuert und das „Grüne Klassenzimmer“ renoviert.
Ein nagelneues Tipi wurde aufgebaut, Handläufe erneuert und Streicharbeiten durchgeführt.
Der schwere Schnee vom Februar hatte auch seine Spuren hinterlassen und es wurde Grünpflege betrieben, das Biotop neu angelegt, Weidenhütten neu gesteckt, Beetumrandungen erneuert und Blumen gepflanzt und ausgesät.
Auch die Spendenaktion „Schattenplatz für die Katz“ war ein voller Erfolg und die gespendeten Bäume wurden ins neue Luchsrückzugsgebiet gepflanzt.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an die Baumspender, unseren Förderverein FABS, der uns das neue Tipi gespendet hat, an Baggerfahrer Leo und an Kurt Jäckle und sein Team vom Campingplatz Königskanzel, die unsere fleißigen Helfer mit selbstgebackenem Brot und deftigen Speisen verköstigt haben!

Das allergrößte Dankeschön geht aber wie immer an alle Helfer, die mit strahlenden Gesichtern und flinken Händen geholfen haben, unser Tierschutzprojekt auf Vordermann zu bringen! Ihr seid bärenstark!

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JURKA Kolumne 28.03.2021

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Es gibt ja anscheinend viele Zweibeiner, die der Meinung sind, sie könnten bei sich zu Hause einen Wolf großziehen. Also ich bärsönlich würde nie auf diese Idee kommen, schon gar nicht wenn ich mir so ansehe, was dabei rauskommt. Denn die Wölfin GAIA lebt ja seit einigen Monaten in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt und seit ein paar Wochen gemeinsam mit mir in einer Anlage. Sie wurde nämlich von Menschenhand aufgezogen und ist sowas von ungezogen, wie ich es in meinem ganzen Leben noch nicht erfahren habe. Ihre sozialen Fähigkeiten im Umgang mit anderen Wildtieren sind praktisch nicht vorhanden. Bei ihren Dreistigkeiten kann sie nur froh sein, dass ich aus meiner Sturm und Drang Phase schon seit einer Weile entwachsen bin. Was mich allerdings dahingehend wirklich ärgert, ist, wenn ich beobachte, dass Besucher mit ihr am Zaun entlang rennen und mit ihr in Kontakt treten wollen! Verstehen die denn nicht, dass es genau das ist, was ihr Verhalten noch verstärkt? Lasst sie doch einfach in Ruhe. Schließlich soll sich GAIA die Wildtier-Gepflogenheiten von mir abgucken.

Apropos Ruhe, in einer momentan bärenfreien Freianlage wird diese Ruhe intensiv von den beiden Luchsdamen ELA und CATRINA ausgenutzt. Wird also höchste Zeit, dass mal wieder ein paar Bären zu ihnen kommen. Wie wäre es z.B. mit den beiden Mädels in der Seniorenresidenz? Nachdem die dortigen Baggerarbeiten abgeschlossen sind, können die alten Herrschaften wieder gemütlich baden. Sie müssten also tiefenentspannt sein und könnten etwas frischen Wind in die Katzen WG bringen. Aber wir werden mal sehen, was die Grünkutten nun vor haben.

Haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure

JURKA


 

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