Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Wildkater wieder in Freiheit

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Wildkatze Bert in unserer Auffangstation

Donnerstagabend, 20 Mai 2021 am Waldrand im Kyffhäuserkreis: wir öffnen die Transportbox und es dauert einen Augenschlag, bis der Wildkater – von unseren Tierpflegern liebevoll Bert genannt – in die Freiheit zurückkehrt. Vor einigen Wochen wurde er an dieser Stelle gefunden, desorientiert, stark abgemagert und in einem kritischen Zustand. Die Behörden des Kyffhäuser Kreises übergaben und den Vierbeiner.

Dies ist leider kein Einzelfall. Aktuelle befinden sich auch Wildkatzenwelpen in unserer Obhut, deren Mutter tot aufgefunden wurde. Sie können allerdings erst in die Natur entlassen werden, wenn sie groß sind. Was eine ganz schöne finanzielle Belastung darstellt, da die kleinen Wildtiere einen Bärenhunger haben und betreut werden müssen. Dies muss zwingend fachlich geschehen, da eine zu große Nähe zum Menschen eine Gefahr für eine erfolgreiche Auswilderung darstellt.

Fast täglich bekommen wir Hilferufe bezüglich verletzter oder verwaister Wildtiere. Dabei werden Tiere oftmals fälschlicherweise als Waisen angesehen. Oftmals befindet sich die Mutter noch in der Nähe. Daher weisen wir nachdrücklich darauf hin:

-Nehmt niemals ein Tierkind aus der Natur mit nachhause-
-Beobachtet lediglich die Situation und verständigt fachkundige Personen-

Die Auswilderungsaktionen sind ein wichtiger Beitrag für den Artenschutz und bilden bereits erste Erfolge der Kooperation zwischen dem Thüringer Umweltministerium und unserer Stiftung. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium entsteht derzeit eine Erweiterung unseres Kompetenzzentrums, die auch als Auffang- und Auswilderungsstation für kleine Canivoren wie der Wildkatze angedacht ist.

Bert hatte Glück und lebt jetzt wieder in der freien Natur. Wir wünschen dem Wildkater alles Gute und hoffen, dass er in Zukunft nicht wieder auf Menschen treffen muss.

 

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Tierquäler-Prozess: gegen die Schausteller Poliakov

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Muss FRANCA wieder zurück zu ihrem Peiniger?

Es war eine lange und anstrengender Verhandlung für alle Beteiligten im Gerichtssaal, sowie die Tierschutzaktivisten vor dem Gebäude. Alexandre (Sacha) Poliakov selbst zeigte sich von den Anschuldigungen wenig beeindruckt, zeigte keine Reue. Im Gegenteil, er hofft, dass die beschlagnahmten Bären wieder zu ihm zurück dürfen. Einer der Vierbeiner - FRANCA -  lebt in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt. Und wir können definitiv sagen: ihr Zustand hat sich in unserem Bärenrefugium merklich verbessert.
Doch was wird den Schaustellern um Poliakov vorgeworfen?
Neben Pferden, Aras und Affen [den sie illegal halten] hielten sie drei Bären in einem Kerker, die dort verwahrlosten, zudem auf Mittelaltermärkten für Show-Einlagen missbraucht wurden. 2015 erhielten wir dank des Einsatzes der Organisation AVES France erschreckendes Video und Bildmaterial der Tiere. Seitdem versuchten wir gemeinsam die Situation der Bären im dunklen Kerker zu verbessern.
Insgesamt 5 Mal bekamen sie seit 2008 behördliche Ermahnungen, den Zustand der Tiere zu verbessern. Was ohne Erfolg blieb. Nachdem die letzte tierärztliche Untersuchung 2011 erfolgte, starb einer der Bären 2019, die zwei anderen konnten schließlich beschlagnahmt und Ende 2019 in Refugien untergerbacht werden. Am 1. September 2021 wird das Urteil fallen, ob die Tiere zu ihren Peinigern zurück müssen.
FRANCA hat diesen mittelalterlichen Alptraum überlebt. Leidet aber noch stark unter den Misshandlungen. Doch es geht merklich besser, seit sie nicht mehr in dem feuchten Verließ vegetieren muss, sondern weiterhin durch unsere großen Freianlagen wandern darf.

PS: bis zur Gerichtsentscheidung müssen die anderen Tierarten, unteranderem auch der illegal gehaltene Affe, bei den Poliakovs bleiben, da es keinen Platz in einer Auffangstation für sie gibt.

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Aktion Kalenderbilder für 2022!

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Schnappschuss gelungen? Dann macht mit bei unserer Aktion: Kalenderbilder 2022 und schickt uns eure bärenstarken Bilder aus einem unserer Projekte. Mit etwas Glück wird euer Bild ausgewählt und ziert zusammen mit eurem Namen eine Kalenderseite der Kalender der STIFTUNG für BÄREN. Selbst wenn eure Fotos es nicht in die exklusive Auswahl der 24 Motive für die beiden Kalender schaffen, lassen sie sich dennoch vielfältig zum Wohl unserer Bären verwenden – beispielweise für unser Magazin Bärenspur, die Homepage oder als „Wallpaper“.

Voraussetzungen:
- die Fotos müssen in einem der beiden Alternativen Bärenparks Worbis oder Schwarzwald aufgenommen worden sein
- Bildgröße: 15 x 10 cm (3:2 / Hoch- und Querformat)
- Auflösung: 300 dpi (die längere Seite von 15 cm bei 300 dpi sollte etwa 1.800 Pixel entsprechen)
- Dateiformat: jpg oder tif
- Anzahl: pro Teilnehmer maximal 3 Bilder
- Einsendeschluss: spätestens zum 15.06.2021
- E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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