Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 15.08.2021

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Während überall Ferien- und Urlaubsstimmung ist, drehen die Grünkutten arbeitstechnisch mal wieder voll auf. Denn der Zaun für die neu entstehende Bären-REHA wächst und wächst. Meter für Meter kämpfen sie sich gemeinsam mit meinen Freunden aus dem Ehrenamt durch das Dickicht. Was übrigens nicht gerade billig ist. 100 Euro pro Meter kostet es, aber zum Glück werden für uns Vierbeiner keine Kosten gespart. Ihr könnt die Grünkutten ja vielleicht hier und da unter die Arme greifen. Jedenfalls, ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dass AGONIS seine Tatzen schon sehr bald in die neue Sektion setzten darf. Wir ihr sicherlich wisst, hat der Arme ein schweres Schicksal als Restaurant-Bär hinter sich. Gerade jetzt zur Ferienzeit, wenn viele Besucher vor Ort sind, verfällt er immer wieder in seine heftigen Stereotypien. Allen voran dem Saugen an seiner Tatze. Wenn ihr das seht, dann zeigt ihm doch bitte die kalte Schulter, damit er sich nicht darin bestärkt fühlt.

Ich habe dann noch einen kleinen Tipp für euch: am Samstag findet ein Bärenreport über ISA statt. Und das schöne daran: ihr könnt dabei sein, egal von wo! Denn das Event findet im Internet statt, ihr müsst euch nur anmelden. Schreibt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch ich werde heimlich, still und leise zugucken, denn ISA ist immerhin die Halbschwester von meinem Sohn BRUNO. Es wird eine spannende und bewegende Geschichte werden. Aber nur, wenn wir gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten, können wir die Zukunft besser gestalten.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

Natur: Leben lassen

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Während ein Rudel Wölfe geschickt im Team agiert, um einen cleveren Bären sein Fleisch abzuluchsen, streift ein Luchs ganz still und leise durch das Dickicht, ganz in Manier eines Waldgeistes. Solche Szenen gehören zum Alltag in den Freianlagen unserer Tierschutzprojekte. Denn anstelle von kleinen, unnatürlichen Unterbringungen die der Mensch gebaut hat, damit er die Tiere gut sehen kann, leben die Vierbeiner in einem Stück Wald, mit hohen Bäumen, Höhlen, kompakten Dickicht, Bächen und jede Menge Rückzugsmöglichkeiten. Der Fokus liegt auf dem Wohl der Tiere. Hier dürfen sie Wildtier sein, hier lassen wir sie entdecken, was in ihnen steckt, hier lassen wir sie leben.

Doch leider ist das die Ausnahme. Trotz hochmoderner Zeiten leiden die meisten sich in Gefangenschaft befindlichen Tiere unter teilweise erschreckenden Bedingungen. Die Folge sind mitunter massive geistige wie körperliche Schäden. Wie furchtbar diese sein können, kennen unsere Tiere nur zu gut. Denn bevor sie zu uns kamen, haben sie schlimmes erlebt. Wir haben sie aus Betongruben geholt, aus schäbigen Käfigen, aus tristen Hinterhöfen und zahlreichen anderen lebensunwürdigen Umständen. Statt in der Natur zu leben wurden sie wie Gegenstände be- und als Ware gehandelt.

Die Erfahrung aus über 20 Jahren zeigt deutlich – Wildtiere können nur Wildtiere sein, wenn man sie lässt. Idealerweise in der freien Wildbahn. Aber die aktuelle Situation wie folgt aus:
Fakt: es gibt zu viele Wildtiere in Gefangenschaft
Problem: es gibt nicht einmal annähernd ausreichend Platz
Folge: schlechte, beengte und oft veraltete Haltungen, die zu massivem Tierleid führen
Lösung: sich (wieder) der Natur annähern

Wie das gehen soll? Verhaltensgerechte, naturnahe und weitläufige Freianlagen müssen der neue Standard werden. Warum? Es lindert unsagbares Leid und zeigt, wie Wildtiere sich wirklich verhalten. Und genau das ist ungemein wichtig. Zu beobachten, zu verstehen, wie die Tiere aufblühen, wenn der Mensch sich zurückhält und die Natur leben lässt.

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Bären REHA – aktueller Stand

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Es nimmt Form an!

Es nimmt langsam Form an! In den letzten Wochen konnten wir wieder ein kleines Stück unserer Bären-REHA bauen, wie ihr in unserer Fotogalerie sehen könnt. An dieser Stelle geht ein bärenstarkes Dankeschön an die fleißigen Ehrenamtlichen, die uns bei dem Projekt tatkräftig zur Seite stehen. Doch es liegt noch jede Menge Arbeit vor uns. Von den benötigten 300.000 Euro sind bisher gut 90.000 auf unser Spendenkonto eingegangen. Vielen Dank! Allerdings fehlt leider immer noch der Großteil an Finanzierung, um die neue Anlage fertig zu stellen.

Daher bitten wir von ganzen Herzen: spendet weiter, damit geschundene Bärenseelen wie unser AGONIS das Areal bald nutzen können. Denn ihn hat das Schicksal besonders arg getroffen. Die massiven Misshandlungen, die er als Welpe von Menschenhand erfahren mussten, setzen ihn auch heute noch stark zu. Allen voran zeigt sich das am heftigen Saugen seiner Tatze. Helft mit, sein Leiden zu lindern, indem ihr den Bau der Bären-REHA weiter unterstützt.

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ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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