Düstere Aussichten für Wildtiere

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ARIAN wurde gerettet und fand eine Unterbringung - doch für andere Wildtiere sieht es düster aus

PRESSEMITTEILUNG
26.03.2020

Ausnahmezustand mit fatalen Folgen



Corona-Pandemie legt den aktiven Tierschutz lahm. Die Auswirkungen davon sind fatal.
Dabei hätte 2020 ein wichtiges Jahr für den internationalen Wildtierschutz werden sollen.

LEINDEFELDE-WORBIS/ BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Leere Parkplätze, verlassene Wege, einsame Spielplätze – die Tierschutzprojekte der STIFTUNG für BÄREN nehmen ihre Verantwortung mit Hinblick auf den Infektionsschutz wahr und sind seit dem 18. März für den Besucherverkehr geschlossen. Doch auch intern werden die Einrichtungen in Thüringen und Baden-Württemberg nur mit der Notbesetzung am Laufen gehalten, um die Versorgung der Tiere abzudecken. Fatale Auswirkungen hat die Krise für sie allerdings dennoch: wichtige OPs mussten auf unbekannte Zeit verschoben werden, Tierrettungen wurden abgesagt. Die geplanten großen Arbeitseinsätze, wichtige Erneuerungen , unbedingt notwendigen Erweiterungen sind bis auf weiteres auf Eis gelegt und das Wegfallen der Besuchereintritte als Haupteinnahmequelle ist äußerst belastend für das Tierschutzprojekt.

KRITISCHE LAGE: Durch die nun fehlenden finanziellen Mittel können keine neuen Plätze zur Unterbringung von misshandelten Wildtieren geschaffen werden. Aber genau daran mangelt es enorm. Schon lange vor der Corona-Krise fehlte es an Möglichkeiten, geretteten Tieren ein neues Zuhause zu bieten. Zahlreiche Bären, Wölfe und Co. müssen in lebensunwürdigen Bedingungen leben, weil es keine Alternativen gibt. Diese alarmierende Lage wird sich in den Folgen des wirtschaftlichen Corona-Desasters zudem noch extrem zuspitzen. So melden beispielsweise bereits zu diesem Zeitpunkt, nach kaum zwei Wochen, etliche Zirkusse in Frankreich Insolvenz an und wollen ihre Tiere abgeben. Was durchaus gut und gerne 50 Tiere auf einmal bedeutet. Und dies ist nur der Anfang. Die Situation für die Wildtiere in Europa wird im Laufe des Jahres katastrophale Ausmaße annehmen.

Dabei hätte 2020 eine historische Entwicklung einleiten können: Vor vier Monaten, im November 2019, wurde dem EU Rat zum ersten Mal in der Geschichte die fatale Situation der Wildtiere in Europa nahegebracht. Das internationale Tierschutznetzwerk European Alliance of Rescue centres and Sanctuaries [EARS] legte ein White Paper vor, wie die nichtstaatlichen Organisationen dabei helfen können, gegen die schrecklichen Zustände zahlreicher Wildtiere in Gefangenschaft entgegen zu wirken. Die STIFTUNG für BÄREN ist Mitglied bei EARS und war auch bei dem Vorbringen in Brüssel dabei. Es bedeutete einen wertvollen, ersten Schritt dahingehend, wie die Regierungen der EU-Staaten gemeinsam mit den NGOs gegen die Qual der Wildtiere vorgehen werden. Doch wie sich dieses Vorhaben in naher Zukunft verhält, bleibt nun im Unklaren.

Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführer Alternativer Bärenpark Worbis gGmbH:
„Es war ein jahrelanger, harter Weg, den das Team mit größter Aufopferung und Leidenschaft bewältigte, um die Situation von unschuldigen, misshandelten Tieren nachhaltig auf europaweiter Ebene zu verbessern. Und innerhalb nur weniger Tage wendete sich das Blatt und die dringend notwendigen, internationalen Kollaborationen kommen zum Stillstand, während die Ausbeutung und Misshandlung der Tiere weitergeht.“

Die STIFTUNG für BÄREN ist für jede Unterstützung äußerst dankbar. Informationen zu Spenden und Patenschaften gibt es auf www.baer. de oder direkt per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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Neuigkeiten aus unserem Tierschutzprojekt

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PARDO

Eis im Frühling, wo gibt’s denn sowas? Bei uns! In den letzten Tagen überraschte uns das Wetter immer wieder mit frostigen Temperaturen. Was unseren PARDO ganz besonders erfreut. Mit Hingabe haut er seine Tatzen auf die Eisschicht und spielt mit den Stücken. Der ehemalige Zirkusbär genießt sichtlich die Beschäftigungen, welche ihm die natürlichen Freianlagen in unserem Worbiser Bärenwald bieten.

Auch alle anderen Tiere sind wohlauf. Der aktuelle Ausnahmezustand hat glücklicherweise auf sie keinen Einfluss. Wir werden sie weiterhin mit unserer Notbesetzung versorgen. Haben Sie Fragen zu unseren Tieren, unserer Arbeit oder sonstiges, dann zögern Sie nicht uns zu schreiben [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]. Auch, wenn Sie in diesen Tagen nicht bei uns seien können, sind wir dennoch für Sie da!

Ihr Team vom
Projekt WORBIS

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Was gibt's Neues aus unserem Tierschutzprojekt?

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KAJA in Aktion

Na nu? Was machen unsere Bären denn da? KAJA beschäftigt sich gerade mit einem Totholzhaufen. Sie steckt bis zum Hintern in diesem Gestrüpphaufen und sucht nach feinen Leckerbissen. So schmatzen, wie sie anschließend gekaut hat- wurde sie wohl fündig. Schnecken, Regenwürmer und andere proteinreiche Nahrung sind ein wichtiger natürlicher Bestandteil der Bärennahrung. Und was machen die zwei Jungspunde AGONIS und ARIAN so den Tag über? Natürlich eine ordenltiche Runde raufen. Schließlich muss man sich die Tage ja irgenwie beschäftigen und da gehört bei unseren Jungbären das gegenseitige Ärgern einfach dazu.

Ihr Team vom

Projekt SCHWARZWALD

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Tag 5 des Ausnahmezustandes: Was gibt es Neues

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DORO

Zuerst die wichtigste Meldung: es geht allen Tieren gut! Seit fast einer Woche ist unser Tierschutzprojekt nun für die Besucher geschlossen, in Notbesetzung kümmern wir uns um die Grundversorgung der Tiere. Dazu gehört neben der Medikation auch allen voran das Futter. Da die Bären nun aktiver werden, wächst auch der Hunger zunehmend. Aufgrund ausbleibenden Einnahmen durch den Besucherbetrieb spitzt sich die Lage täglich weiter zu.

Daher zählt momentan jede noch so kleine finanzielle Unterstützung! 

Doch zum Glück scheinen die Vierbeiner von der besorgniserregenden Situation nichts zu ahnen. Während z.B. PEDRO seinem Buddeleifer nachgeht, genießt die alte Dame DORO die Sonnenstrahlen.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden und werden nach und nach genauer von den einzelnen Tieren berichten. Wenn Sie Fragen zu Ihren Patentieren haben, dann zögern Sie nicht uns eine Email zu schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihr Team vom
Projekt WORBIS

 

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Tag 6 des Ausnahmezustandes: Was gibt es Neues

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ARIAN und AGONIS

Zuerst die wichtigste Meldung: es geht allen Tieren gut! Seit fast einer Woche ist unser Tierschutzprojekt nun für die Besucher geschlossen, in Notbesetzung kümmern wir uns um die Grundversorgung der Tiere. Dazu gehört neben der Medikation auch allen voran das Futter. Da die Bären nun aktiver werden, wächst auch der Hunger zunehmend. Aufgrund ausbleibenden Einnahmen durch den Besucherbetrieb spitzt sich die Lage täglich weiter zu.

Daher zählt momentan jede noch so kleine finanzielle Unterstützung!

Doch zum Glück scheinen die Vierbeiner von der besorgniserregenden Situation nichts zu ahnen. Während z.B. die Jungbären aus Albanien unbeschwert ihrem Tatendrang nachgehen, schlendert der alte, blinde SCHAPI zwar langsam, aber sehr bestimmt durch die Anlage auf Futtersuche.

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden und werden nach und nach genauer von den einzelnen Tieren berichten. Wenn Sie Fragen zu Ihren Patentieren haben, dann zögern Sie nicht uns eine Email zu schreiben: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ihr Team vom
Projekt SCHWARZWALD

 

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In dieser schweren Lage sind wir für jede Unterstützung dankbar!

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In dieser schweren Lage sind wir für jede Unterstützung von ganzen Herzen dankbar!

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
aufgrund der aktuellen Lage und unserer Verantwortung die Infektionsgefahr einzuschränken, sind derzeit unsere Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. Ebenso sind alle Führungen und Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 abgesagt. Dies trifft uns sehr schwer, denn als gemeinnütziges Tierschutzprojekt erhalten wir keinerlei staatliche Unterstützung wie beispielsweise Zoos oder Tierparks. Wir werden daher mit der Notbesetzung die Versorgung unserer Vierbeiner gewährleisten.
Wir danken für Ihr Verständnis und halten Sie auf dem Laufenden, natürlich auch was unsere Tiere betrifft.

In dieser schweren Lage sind wir für jede Unterstützung von ganzen Herzen dankbar! Hier geht's zum Spendenkonto.

Ihr Team der
STIFTUNG für BÄREN

 

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Besucherhinweis: ab Mittwoch bis auf weiteres geschlossen

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Wolf AKELA

Liebe BÄRsucher,

aufgrund der aktuellen Lage und unserer Verantwortung die Infektionsgefahr einzuschränken, ist ab Mittwoch, dem 18. März 2020 unsere Einrichtung für den Besucherverkehr geschlossen. Ebenso sind alle Führungen und Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 abgesagt. Dies trifft uns sehr schwer, denn als gemeinnütziges Tierschutzprojekt erhalten wir keinerlei staatliche Unterstützung wie beispielsweise Zoos oder Tierparks. Wir werden daher mit der Notbesetzung die Versorgung unserer Vierbeiner gewährleisten.

Wir danken für Ihr Verständnis und halten Sie auf dem Laufenden, natürlich auch was unsere Tiere betrifft.

In dieser Situation sind wir für jede Unterstützung von ganzen Herzen dankbar! Hier geht's zum Spendenkonto

Ihr Team der
STIFTUNG für BÄREN

 

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Besucherhinweis: bis auf weiteres geschlossen

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Braunbär POLDI

Liebe BÄRsucher,

aufgrund der aktuellen Lage und unserer Verantwortung die Infektionsgefahr einzuschränken, ist ab dem 17. März 2020 unsere Einrichtung für den Besucherverkehr geschlossen. Ebenso sind alle Führungen und Veranstaltungen bis zum 19.04.2020 abgesagt. Dies trifft uns sehr schwer, denn als gemeinnütziges Tierschutzprojekt erhalten wir keinerlei staatliche Unterstützung wie beispielsweise Zoos oder Tierparks. Wir werden daher mit der Notbesetzung die Versorgung unserer Vierbeiner gewährleisten.

Wir danken für Ihr Verständnis und halten Sie auf dem Laufenden, natürlich auch was unsere Tiere betrifft.

In dieser Situation sind wir für jede Unterstützung von ganzen Herzen dankbar! Hier geht's zum Spendenkonto

Ihr Team der
STIFTUNG für BÄREN

 

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Besucherhinweis zur aktuellen Lage

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Wir sind 10-18 Uhr für Sie da

Liebe BÄRsucher,

unser Tierschutzprojekt mit seinen weitläufigen Freianlagen ist weiterhin für Sie von 10-18 Uhr geöffnet. Sie können also in aller Ruhe unsere Vierbeiner beobachten. Wir bitten Sie allerdings, die aktuell geltenden Hygieneregeln einzuhalten.
Wenn sich daran etwas ändert, werden Sie natürlich über sämtliche Kanäle auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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Aktueller Besucherhinweis

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Wir sind 10-18 Uhr für Sie da

Liebe BÄRsucher,

unser Tierschutzprojekt mit seinen weitläufigen Freianlagen ist weiterhin für Sie von 10-18 Uhr geöffnet. Sie können also in aller Ruhe unsere Vierbeiner beobachten. Wir bitten Sie allerdings, die aktuell geltenden Hygieneregeln einzuhalten.
Wenn sich daran etwas ändert, werden Sie natürlich über sämtliche Kanäle auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Team vom
Projekt WORBIS

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