Moment der Woche | MYKHAILO und der Stock

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Was nach einem einfachen Spiel aussieht, bedeutet für uns viel mehr:
MYKHAILO zieht einen kräftigen Ast aus dem Wasser, hält ihn fest im Maul. Ein schöner, fast alltäglicher Augenblick. Und doch ist es genau das, was für ihn so lange unerreichbar war.

MYKHAILO stammt aus der Ukraine, wo er jahrelang in einem winzigen Käfig zur Schau gestellt wurde. Hunger, Schmerz, Isolation. Das war sein Alltag. Bis zu dem Tag, an dem er endlich gerettet werden konnte.

Heute lernt er, was es heißt, einfach nur Bär zu sein. Noch ist Vorsicht sein ständiger Begleiter.
Aber wenn er spielt, tobt, planscht, dann blitzt sie auf: die Lebensfreude, die lange verschüttet war.

Ganz klar unser Moment der Woche.

Patenschaften helfen, damit Tiere wie MYKHAILO nicht im System verlorengehen.

 

 

 

  Patenschaft für MYKHAILO übernehmen

Euer Team vom
Projekt WORBIS

Eine Karotte, zwei Bissen und ein riesiger Schritt.

FRANCA hat Gemüse gefressen. Klingt banal? Nicht für sie.

Jahrelang nahm sie fast ausschließlich Birnen an. Vielleicht mal etwas Melone, ein Stück Fleisch. Aber Karotten, Fenchel oder Paprika? Undenkbar. Bis jetzt.

Wer ihre Geschichte kennt, versteht warum. FRANCA war einst ein dressierter Bär, misshandelt von einem Schaustellerpaar, eingesperrt, gebrochen. Noch heute trägt sie die Folgen, körperlich, neurologisch, seelisch.
Zu fressen bekam sie damals verdorbenes Obst, das sie sich mit Ratten teilen musste.

Seit ihrer Ankunft bei uns frisst sie fast nur weiche Dinge: Birnen, Zwetschgen, manchmal etwas Fleisch.

Und doch gab es jetzt diesen Moment:
Ein Bissen. Dann noch einer. Und noch einer.

Eindeutig unser Moment der Woche: FRANCA frisst Gemüse.

Wer FRANCA auf ihrem Weg begleiten möchte: Vielleicht ist sie euer zukünftiges Patentier?

 

Jetzt Patenschaft übernehmen

Update JJ4 – Ein Stück Natur unter den Tatzen

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Am Montag war es endlich so weit: Wildbärin JJ4 hat zum ersten Mal ihre neue, naturnahe Freianlage betreten. Und das mit beeindruckender Zielstrebigkeit.

In den vergangenen Wochen haben unsere Tierpfleger:innen behutsam und kleinschrittig Kontakt zu ihr aufgenommen. Ganz in ihrem Tempo entstand erstes Vertrauen.

Als sich nun der Schieber öffnete, zögerte sie keine Sekunde. JJ4 wusste sofort, was zu tun ist: Hinaus ins Grüne.

Wachsam erkundete sie Schritt für Schritt das neue Gelände. Sie nahm ein kurzes Bad, durchstreifte aufmerksam die Umgebung und ließ sich schließlich inmitten dichter Brombeersträucher nieder. Ein Moment der Ruhe. Ein erster Schritt des Ankommens.

Für eine Bärin, die nie wieder echte Freiheit erleben kann, ist dieser Moment ein stiller Triumph.

Gras unter den Tatzen. Entscheidungsspielraum. Schritte, die zumindest ein Stück weit selbst gewählt sind.

Das ist das Beste, was ihr Leben jetzt bereithält und genau das wollen wir ihr ermöglichen.

👉 Wer JJ4 auf ihrem weiteren Weg unterstützen möchte:
Mit einer Spende helfen Sie uns, ihre Versorgung und Betreuung sicherzustellen.
Und: Sie können bereits jetzt eine Patenschaft für JJ4 übernehmen.

Patenschaften ermöglichen uns, langfristig zu planen.

Jetzt helfen – damit JJ4 eine Zukunft in Würde hat.

 

Jetzt Pate für JJ4 werden

POPEYEs Blog Episode 60 | Mutter Natur regelt

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Eins muss ich euch mal ganz ehrlich sagen👇. Ich finde es echt sus, dass ihr Menschen euch ständig in so bunte Fetzen wickelt 👕👗. Sieht voll weird aus, no offense. Aber okay, vielleicht braucht ihr das, weil euch sonst kalt wird. Eins kapiere ich dann aber trotzdem nicht. Selbst im Sommer, wenn die Sonne ballert wie verrückt ☀️🔥, rennt ihr mit diesem Zeugs rum. Zieht das doch einfach aus?! Oder habt ihr Angst, dass ihr sonst ausseht wie rasierte Affen? 🙈 Spoiler: Tut ihr eh schon. Sorry not sorry.

Einige BÄRsucher haben vielleicht deswegen am Wochenende versucht mehr wie wir Bären🐻, Wölfe 🐺, Füchse 🦊 oder andere Tiere auszusehen 🐾. Manche hatten Ohren auf’m Kopf, Schuppen im Gesicht oder waren komplett verhüllt. Andere liefen mit Schwertern, Lanzen und anderen Waffen rum, mit denen ihr Menschen euch gegenseitig umbringt ⚔️🛡️. Zum Glück war’s nur zum Spaß. Aber ey, ich hab da schon ganz andere Sachen erlebt. Und die waren alles andere als nice 😢💥. Lautes Geknall, panische Schreie und Menschen, die einfach nicht mehr wussten, was sie tun sollen.

Und wisst ihr, was mir echt zu denken gibt? 😔 Immer wieder hör ich BÄRsucher drüber reden: Menschen, die andere Menschen verhungern lassen 🍽️🚫, ihre Häuser zerstören 🏚️💣 und sie demütigen – nur weil sie denken ein Recht darauf zu haben. Weil sie glauben, sie sind besser, schlauer, überlegener. Echt jetzt?

Ich finde es erschreckend. Ihr macht das mit uns Tieren 🐾, mit eurer Umwelt 🌍 und sogar mit euch selbst 🧍🧍‍♀️. Wenn ihr so weitermacht, löscht ihr euch halt 🤷‍♂️. Die Natur regelt das schon. Die braucht keine Revanche – sie macht einfach ihr Ding. 🌱💀🌊

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

  checkt mein Tierprofil aus!

 

BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

Sus – kurz für suspicious = merkwürdig.
weird – komisch
no offense – nicht böse gemeint
Sorry not sorry. - Tut mir leid, aber eigentlich auch nicht
nice – nett

JURKA Kolumne 27.07.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Von Melonen und anderen Zumutungen

Also wirklich. Da liegt man friedlich im Halbschatten, ein saftiges Stück Melone in Sichtweite und kaum schaut man kurz zur Seite, ist es weg. Nicht die Sonne, nicht der Schatten. Die Melone. Weg. Von GAIA geklaut. Ganz beiläufig natürlich. Als wäre das das Normalste der Welt. Das war kein Versehen. Das war Absicht. Reines Ärgern. Und Melone – ich bitte euch – ist wirklich kein Wolfsfutter.

GAIA hat da ihre ganz eigene Art. Ob ihr etwas gehört oder nicht: für sie scheint das keine große Rolle zu spielen. Sie kommt, schaut kurz, nimmt’s mit. Ganz selbstverständlich. Und ich? Steh da wie bestellt und nicht abgeholt. Dabei weiß sie ganz genau, wem die Melone gehörte. Aber so ist sie eben. Man lernt, damit zu leben.

Zum Glück ist im Moment Steinobst-Zeit. Kirschen, Zwetschgen, Pfirsiche – süß, saftig, kraftvoll. Genau das Richtige, wenn man langsam wieder ein paar Kalorien mehr brauchen kann.

Falls also jemand mehr erntet, als er essen kann: Wir freuen uns über Spenden. Nach kurzer Anmeldung per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Telefon (07839 91038-0) landen die Früchte bei uns in den richtigen Tatzen.

Und GAIA? Die behalte ich im Auge. Sicher ist sicher.

Haltet die Ohren steif und das Obst gut im Blick.

 

Eure
JURKA 

 

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Moment der Woche | Leise Spuren

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Wer genau hinschaut, entdeckt zwischen dem Gras ein paar gespitzte Ohren. Und dann diesen Blick. Wach, wachsam, wunderschön.

Luchs PRIMUS gehört zu den Tieren, die sich selten zeigen. Kein Wunder: Er wurde jahrelang unter schlechten Bedingungen gehalten. Heute lebt er in einer geschützten Anlage bei uns im Projekt. Mit vielen Rückzugsmöglichkeiten. Sichtbar ist er nur, wenn er es möchte.

Diese Woche war so ein seltener Moment. Ganz klar unser Moment der Woche.

Damit Tiere wie PRIMUS eine zweite Chance bekommen, sind wir auf Unterstützung angewiesen.
Mit einer Patenschaft hilfst du direkt – leise, aber wirkungsvoll:

Jetzt Pate werden

Euer Team vom
Projekt WORBIS

POPEYEs Blog Episode 59 | Peinliche Nachmache

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Ihr Menschen habt’s zwar noch nicht gecheckt, aber wir Bären sind klüger und wissen, Winter is coming ❄️– und das heißt: Snack-Mode aktiviert, keine halben Sachen. Schließlich brauchen wir unsere Fettpolster 💪. Ich bin dauer-hungrig und das BÄRsonal könnte ruhig etwas mehr Futter rüberwachsen lassen. Aber gut, dann suche ich halt selbst 🐻🌲. Schließlich weiß ich, wo ich Futter im Wald finden kann. Und zwar nicht nur auf dem Boden, so wie die Oldschool-Boomer… Nope. Ich bin oben in den Bäumen unterwegs, da gibt es frisches Grün. Gönn ich mir einfach direkt aus’m Geäst 🌿– easy life 😎.

PEDRO hat mich dabei gesehen und war glaube ich voll neidisch👀. Der kriegt’s halt selbst nicht gebacken. Zu steif, zu langsam, einfach... tragisch. Ich schwöre, der versucht gerade so hart auf “jung und wild” zu machen. Man kennt’s – vielleicht ist er in einer Midlife Crisis, aber am Ende ist’s nur cringe 💀

Ich muss nicht erwähnen, dass ich ein Baum-Umschubs-Profi bin und nicht nur das: Selbst hohe Bäume habe ich schon bezwungen, einfach die Rinde unten abgeschält, das macht richtig Spaß😈. Aber das BÄRsonal fühlt das immer nicht so… anstatt stolz auf mich, meine Kraft und meinen Kopf zu sein, sehen sie eher lost aus😵‍💫, wenn mal wieder ein Baum hops geht.

Auch MYKHAILO hat ein wahres Talent dafür entwickelt, kleinere Bäume zu Fall zu bringen. Muss der Ukrainer in ihm sein 🔥, wir sind halt ✨MACHER✨. Und PEDRO? Eifert uns nach und fängt auf einmal auch damit an. Knickt ständig irgendwelche Bäume um, nur um danach erwartungsvoll umherzuschauen. Ob er LAURA damit beeindrucken will? Keine Ahnung, der Bro gibt mir irgendwie null Vibes🚫⚡.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

  checkt mein Tierprofil aus!

 

BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

Winter is coming – der Winter kommt (Referenz aus der Serie Game of Thrones)
Snack-Mode – Fress Modus
easy life – einfaches Leben
cringe – unangenehm peinlich
lost sein – ratlos sein
gibt mir null Vibes – in dem Kontext: „ich finde ihn komisch“

JURKA Kolumne 21.07.25

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Ein Wort auf allen Vieren 

Mein Vermächtnis

Gestern war etwas anders. Die Grünkutten, sonst tagaktiv wie viele meiner Mitbewohner, waren plötzlich in den frühen Morgenstunden noch vor Sonnenaufgang unterwegs. Ein großer Transporter rollte an, es roch fremd - und doch irgendwie vertraut. Und eindeutig nach Bär. Ich habe das Ganze beobachtet. Reporterinstinkt, ihr wisst schon.

Am späteren Morgen wurde es dann wuselig: Statt - wie üblich - interessierte Besucher, sah ich Menschen mit Kameras. Neugierige Zweibeiner, Mikrofone. Ich war natürlich auch zur Stelle. Aber ich war nicht die Einzige: Reporter von außerhalb hatten sich versammelt. Alle wollten mehr über sie erfahren: die Neue. JJ4. Und in dem Moment wurde mir klar, was ich am frühen Morgen schon geahnt hatte. Meine Nachkommin. So weit ist es also gekommen, dass auch sie nun dieses Schicksal teilen muss. Wie ich. Wie ISA.

Die Anlage, in der sie jetzt lebt, wurde über viele Monate gebaut. Nicht nur für sie, auch für andere Wildtiere, die Hilfe brauchen. Verletzt, verwaist, manchmal einfach verloren. Hier sollen sie zur Ruhe kommen, wieder gesund werden und zurück in die Wildnis. JJ4 aber wird von nun an wohl hier bleiben.

Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, aber BRUNO - mein Nachkomme - war auch ein wilder Bär. Ihn hat man erschossen. JJ4, meine Nachfahrin, Brunos Schwester und ISAs Halbschwester, ist diesem Schicksal entkommen. Doch nun beginnt ein anderes Leben: das in Gefangenschaft. So wie bei mir, so wie bei ISA. Ob sie sich damit arrangieren kann?

Haltet die Ohren steif und verliert nicht den Mut

 

Eure
JURKA 

 

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JJ4 ist da!

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Geschafft – der heikle Transport der Wildbärin JJ4 aus dem italienischen Trento in den Schwarzwald ist geglückt.

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In einer sehr langen Nacht vom 19. auf den 20. Juli, hat sie ihr neues Zuhause erreicht: Die Wildbärin JJ4 ist wohlbehalten im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald angekommen. Dieser Einsatz hat uns vieles abverlangt: logistisch, wie auch emotional.
Unser engagiertes Rettungsteam – bestehend aus Einsatzleiter Bernd Nonnenmacher, unserem Vorstandsvorsitzenden Stefan Haug und Projektleiter Raoul Schwarze – transportierte die Bärin sicher aus dem Trento in den Schwarzwald. Unser gesamtes Team bereitete diese Rettung über Wochen hinweg intensiv vor. Jeder Schritt musste sorgfältig geplant werden, denn aus Sicherheitsgründen galt bis zuletzt strengste Geheimhaltung. Noch immer sorgt JJ4s Fall in Italien und europaweit für Proteste und politische Diskussionen. So war eine Sabotage und damit einhergehende Gefährdung unseres Einsatzteams durch Aktivist*innen eine real vorhandene Bedrohung.

Mehr über die Hintergründe zum Fall JJ4 erfahren Sie in unserem umfangreichen Beitrag und/oder in diesem Bärenspur-Magazin.

Begleitet wurde unser Team von zwei erfahrenen Veterinärmedizinern: Dr. Klaus G. Friedrich, Amtstierarzt in Bozen sowie Dr. Meinrad Sieder, unser Veterinärmediziner aus dem Schwarzwald. Beide unterstützten uns mit ihrer Expertise, um JJ4s Gesundheit während des Transports jederzeit im Blick zu behalten.

Außerdem war unsere Radarüberwachung GUARD das erste Mal im Einsatz. Bei GUARD handelt es sich um einen Prototyp, der im Rahmen eines Pilotprojekts von WildlifePro in Zusammenarbeit mit der IRPD GmbH, der TU Berlin und unserem Team entwickelt wurde. Dieses Gerät soll in Zukunft Tiertransporte sicherer machen und eine Live-Überwachung der Tiere ermöglichen. Das Gerät liefert nach Fertigstellung der Studie GPS Daten, Temperatur im Inneren der Transportbox und außerhalb, Puls des Tieres, Atmung des Tieres und somit Daten, die bei erhöhtem Stress einen Alarm auslösen können. Der Transport von JJ4 diente als erste Praxiserprobung und zur Datensammlung unter Realbedingungen des Systems.

Wie geht es der Bärin? Die anstrengende Fahrt hat sie körperlich soweit gut überstanden. Als Wildbärin ist sie - anders als Tiere die nie in freier Wildbahn lebten - die Gefangenschaft nicht gewohnt.
Nun gilt es, ihr genügend Ruhe zu geben, damit sie sich einleben kann. Für uns bedeutet dies höchste Aufmerksamkeit. Zum einen müssen wir sie kennenlernen, sie einschätzen, zum anderen ist sie als Wildbärin getrieben von einem enormen Freiheitsdrang.

Gerade deshalb ist jetzt vor allem eines wichtig: Geduld. Sie bestimmt das Tempo. Wir beobachten sie genau, lernen sie kennen, geben ihr Raum, um Vertrauen zu fassen. Jeder Tag bringt neue Erkenntnisse - und neue Herausforderungen.

Die nächsten Wochen und Monate werden anstrengend für sie werden. Aber wir sind da, mit all unserer Erfahrung, mit Empathie und unermüdlichem Einsatz. Für JJ4 und für das große Ganze: Denn ihr Schicksal steht stellvertretend für die drängende Frage, wie wir als Gesellschaft mit Wildtieren umgehen. Es braucht politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Aufarbeitung, damit sich solche Fälle nicht wiederholen. Es darf keine weiteren JJ4s geben.
Doch nur gemeinsam können wir das erreichen.

Helfen Sie mit. Unterstützen Sie uns bei dem Engagement, ein praktikables, effizientes und länderübergreifendes Wildtiermanagement zu etablieren.

 

Dies fängt mit JJ4 an. Unterstützen Sie mit einer Spende oder mit einer Patenschaft für JJ4  unterstützen möchte, kann das ab sofort tun. Denn wie ihr wisst, ist all unsere Arbeit für die Tiere nur durch Spenden und Patenschaften möglich.

Jetzt für JJ4 spenden 

JJ4 ist auf dem Weg - Liveticker

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Unser Einsatzteam auf dem Weg

Die Rettung von Wildbärin JJ4 läuft - begleiten Sie uns live

Jetzt spenden

Es ist soweit: Die Wildbärin JJ4 ist JETZT auf den Weg in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. In einer gut koordinierten Aktion wurde sie aus der Auffangstation im italienischen Trentino abgeholt und wird nun transportiert. Ihre Überführung erfolgt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Noch immer sorgt JJ4 europaweit für Proteste, juristische Auseinandersetzungen und mediale Aufmerksamkeit.

Zum Live-Ticker

Denn ihr Schicksal steht beispielhaft für einen gescheiterten Umgang mit auffäligen Bären und für die Frage, welchen Platz große Beutegreifer in unserer Gesellschaft haben. Inmitten dieser Auseinandersetzungen droht oft das in Vergessenheit zu geraten, worum es zuerst gehen sollte: das Tier selbst.

Ein Abschuss hätte für ein wildes Tier wie JJ4 wohl weniger Leid bedeutet, als ein Leben in menschlicher Obhut, ein Leben in Gefangenschaft. Doch weil die richterliche Entscheidung zur Rettung gefallen ist, übernehmen wir Verantwortung und tun alles dafür, ihr unter diesen Bedingungen ein möglichst würdevolles Leben zu ermöglichen.

Mehr über die Hintergründe zum Fall JJ4 erfahren Sie in unserem umfangreichen Beitrag und/oder in diesem Bärenspur-Magazin.

Begleitet wird unser Team - bestehend aus Einsatzleiter Bernd Nonnenmacher, unserem Vorstandsvorsitzenden Stefan Haug und Projektleiter Raoul Schwarze - von zwei erfahrenen Veterinärmedizinern: Dr. Klaus G. Friedrich, Amtstierarzt in Bozen sowie Dr. Meinrad Sieder, unser Veterinärmediziner aus dem Schwarzwald. Beide unterstützten uns mit ihrer Expertise, um JJ4s Gesundheit während des Transports jederzeit im Blick zu behalten. 

JJ4 wurde ein Leben in Freiheit verwehrt. Jetzt ist sie unterwegs in ein neues Kapitel und wir tun alles dafür, dass sie sicher ankommt.

 

Bitte helfen Sie mit. Unterstützen Sie uns dabei, diese Rettung möglich zu machen. Für JJ4, für den Tierschutz, für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren.

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Live-Ticker

Hinweis: Am besten bleiben Sie über unsere Storys und Beiträge auf unseren Social Media Kanälen informiert (Bilder und Videos inklusive). Jetzt folgen:
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  • 06:00 Uhr: Ankunft im Schwarzwald. Nun heißt es Ankommen und JJ4 die Ruhe geben, die sie dafür benötigt.
  • 04:30 Uhr: Zwischenstopp am Bodensee: JJ4 wurde erneut durch unseren Geschäftsführer Bernd Nonnenmacher sowie unser erfahrenes Veterinär-Team untersucht. Sie ist körperlich stabil, aufmerksam und nimmt ihre Umgebung aktiv wahr. Die Bärin zeigt erwartbare Stressreaktionen, aber keine Auffälligkeiten. Nach kurzer Pause geht es für das Team weiter in die letzte Etappe Richtung Schwarzwald
  •  20.07.25., 01:00 Uhr: Wir befinden uns mittlwerweile in Österreich. Die Fahrt verläuft weiterhin nach Plan
  • 23:00 Uhr: Sichere Ankunft beim Brenner: Trentino konnte ohne weitere Zwischenfälle passiert werden; Vet-Check: Der Bärin geht es soweit gut
  • 19:00 Uhr: Nach letztem Vet-Check - Bärin JJ4 ist wohlauf - vor Ort: Abfahrt und Start der Reise in den Schwarzwald
  • 17:00 Uhr: Ankunft in Casteller
  • 19.07.25, 07:00 Uhr: Abfahrt des Einsatzteams aus dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald.

 

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Übernahme JJ4

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JJ4 in unserer Transportbox

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Check-Up am Bodensee: JJ4 ist fit

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