Rettung von DARIA und DORO, zwei hungernde Bären aus spanischem Zoo

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Daria und Doro in Spanien

Die traurige Geschichte der hungernden Bären aus dem spanischen Parque Zoologico Prudencio Navarro ging in ganz Europa durch die Presse. Keine der großen Tierschutzorganisationen fand eine Lösung. Die Stadtverwaltung der Grenzstadt Ayamonte und die spanische Tierschutzorganisation Animals Feel, mit Unterstützung der FAADA, suchten verzweifelt nach Auffangstationen, um die Tiere nicht dem Hungertod zu überlassen. Unsere Stiftung wird die Tiere nicht ihrem ungewissen Schicksal überlassen. Nach komplizierten Abstimmungen stehen die Übernahme und der Transport der beiden Bären am kommenden Wochenende bevor. Danke an Animals Feel, FAADA und die Verwaltung von Ayamonte für das Engagmenet und die Zusammenarbeit.

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Spenden statt Böllern!

Spenden statt Böller

Für Wildtiere ist ihr ausgezeichnetes Gehör überlebenswichtig!

Sie werden damit frühzeitig vor Gefahren gewarnt und können fliehen. Umso stärker reagieren sie auf die Knallerei und das ungewohnte Blitzgewitter zu Silvester. Mitten in der Nacht werden sie aus dem Schlaf gerissen und suchen panisch das Weite.

Es dauert oft Tage und Wochen, bis die Tiere in ihr normales Verhalten zurückfinden. Der Stress und die Angst durch die ungewohnte Störung zehren an den knappen Kraftreserven im kalten Winter. Doch Feuerwerke versetzen Tiere nicht nur in Panik, sondern können auch zur tödlichen Gefahr werden. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte das Jahresende deshalb möglichst ohne Raketen und Knallkörper feiern.

Spenden statt Böllern Stiftung fuer Baeren Tiere Silvester Wolf

Soweit wir wissen, bleiben unsere Großbären zu Neujahr vom Knallen relativ unbeeindruckt. Doch für unsere Wölfe, Waschbären, Ziegen, Schafe, Meerschweinchen, Sittiche und Parkkatzen ist das Spektakel jedes Jahr ein Graus.

Beteiligen Sie sich an unserer Aktion

S P E N D E N   s t a t t   B Ö L L E R N.

Setzen Sie sich in Ihrem Freundeskreis, bei Ihren Bekannten und in Ihrer Kommune für ein tierfreundliches Silvester ohne Raketen ein. Sie verzichten auf Knaller und haben ein paar Euro übrig? Ein Böller ist nach Sekunden abgebrannt, unsere Tiere zehren lange von jeder Spende.

 

Danke!

Ihr Team der STIFTUNG für BÄREN

Heimisch – Wild – Real

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Mythos: Wolf, Luchs, Bär

Vom 12-14 Oktober 2018 fand unsere Wildtier-Konferenz zum Thema Mythos: Wolf, Luchs, Bär statt. Referenten aus Italien, der Schweiz, Kanada, der Slowakei und Deutschland. Den Auftakt bereitete Armin Hofmann am Freitagabend. Seine Multimedia-Präsentation mit atemberaubenden Aufnahmen der Natur des Alpenraums bildete einen faszinierenden Einstieg. Im Anschluss folgte ein energiegeladener und eindrucksvoller Vortrag von Reno Sommerhalder über seine Erfahrungen aus den wildesten Regionen in Kanada, Alaska und Kamtschatka mit Bären, Tigern und anderen Großsäugern.

Am Samstag war das Fachpublikum gefragt. Die internationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis referierten über Studien, Erfahrungen und stellten sich im Anschluss den Fragen der Teilnehmer. Erfolge im Umgang mit den großen Beutegreifern aber auch Fehler wurden zusammengetragen.  Prof. Dr. Wolfgang Rohe, Kuratoriumsmitglied der STIFTUNG für BÄREN, brachte es auf dem Punkt, in dem er einen einheitlichen Leitfaden forderte der Internationalen Status hat.

Die Ergebnisse der Konferenz zeigen, dass ein Miteinander Leben von Wildtieren und Menschen in einer Kulturlandschaft wie Mitteleuropa funktionieren kann, gar eine Aufwertung in allen Bereichen darstellt:

„Obwohl die Rückkehr von Wolf, Luchs und Bär ein Kompliment an das Ökosystem ist, gibt es einen Krieg der Worte, der leider ein effektives und praktikables Handeln erschwert, gar verhindert. Demokratie muss als Nenner der Toleranz für alle Beteiligten funktionieren, nicht als Gegenbewegung. Daher muss es der erste Schritt sein, die einzelnen Interessengruppen zusammen zu führen, mit Kompetenz und Struktur gegen Sorgen und Probleme vorzugehen.“

Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor des Tierpark Bern

Der hohe Aufklärungs- und Handlungsbedarf zeigt, wie wichtig es ist Kompetenz zu schaffen, vor allem auf praktischer Ebene. Dahingehend werden die beiden Einrichtungen der STIFTUNG für BÄREN verstärkt den Fokus darauf legen, sich zu Kompetenzzentren zu entwickeln.

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