Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Wir erinnern uns - 30 Jahre Worbis

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30 Jahre Worbis - ehemaliger Parkleiter im Real Talk

15 Jahre lang war Uwe Lagemann Leiter des Alternativen Bärenparks Worbis. Er hat 1996 das Projekt mit aufgebaut. Seine Anekdoten von damals hören sich an wie aus einer anderen Zeit - und das sind sie auch. Denn vor 30 Jahren gab es noch keinen Alternativen Bärenpark in Deutschland. Das Konzept, die in einem Bärenwald leben zu lassen und sie nicht, wie ihr es aus Zoos oder Tierparks kennt, nachts einzusperren, war neu. Wenn Uwe Lagemann erzählt, dass ihm eine Grundschülerin fragte, warum unsere Bären keinen Roller fahren, dann zeigt dies sehr eindrucksvoll, was seiner Zeit, Mitte der 1990er, als normal angesehen wurde.

Seit dem hat sich eine Menge geändert und das gibt uns größte Motivation. Denn wenn wir sagen, dass unser Projekt in weiteren 30 Jahren hoffentlich nicht mehr gebraucht werden wird, dann werden wir oft belächelt. Menschen ändern sich angeblich nicht. Aber das stimmt nicht. Menschen ändern sich, die Kultur ändert sich. Was wir in den letzten drei Jahrzehnten erreicht haben, innerhalb einer Generation, zeichnet einen positiven Ausblick.

Und auch ihr, liebe Bärenfreundinnen und Bärenfreunde, habt einen wichtigen Anteil daran. Eure Unterstützung, finanziell, bei ehrenamtlichen Einsätzen, eure mentale Hilfe und wenn ihr, wo immer ihr seid, eure Stimme den Tiere gebt, trägt dazu bei, den Tierschutzgedanken in unserer Gesellschaft zu verwurzeln.

Vielen Dank für den gemeinsamen Weg!

 

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Wir erinnern uns - 30 Jahre Worbis

3 Dekaden Tierschutz vom Eichsfeld in die ganze Welt. 1996 wurde mit dem Alternativen Bärenpark Worbis das erste Bärenrefugium Deutschlands ins Leben gerufen. Unzählige traumatisierte Vierbeiner fanden bei uns eine neue Chance im Leben, fanden ein naturnahes Zuhause, Artgenossen und auch andere Tiere.

Doch leider gibt es in Deutschland keine öffentliche Unterstützung für Tierschutz. Dennoch können wir den Tieren einen Bärenwald bieten. Und das liegt an Menschen wie Ursula und Hans-Gerd. Die Zwei nehmen in der Geschichte des Bärenparks eine ganz besondere Rolle ein. Seit Jahrzehnten unterstützen sie unsere Projekte mit vollstem Einsatz. Sie packen zu jeder Gelgeneheit mit an, sind Paten der ersten Stunde und mehr noch, sie sind absolute Herzensmenschen. Vielen Dank an euch, von tiefsten Herzen, vom ganzen Team und im Namen der Tiere.

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POPEYEs Blog Episode 98 | Wald Eskalation

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Warum darf das BÄRsonal eigentlich einfach Bäume umreißen und wir nicht!? 😭 Immer wenn MIR Schwachstellen im Bärenwald auffallen und ich natürlich höchstprofessionell die Lage retten möchte, gibt’s direkt Stress 🙄

Aber dann kommen diese Woche einfach irgendwelche Leute in den Wald und reißen ein paar Bäume um. Einfach so. Okay, fair… es waren Bäume, die eh schon schwach und krank waren. ABER TROTZDEM! Wenn hier jemand kompetent genug ist, Bäume fachgerecht umzuschubsen, dann ja wohl ich. Einfach bodenlos. Stattdessen durften ASUKA und ich von der Station aus zugucken, wie die anderen den ganzen Spaß haben. Danke für nichts 💀

Auch KATJA durfte für die Aktion in die Station bei ihrem Wald umziehen. Und sagen wir mal so: Die Abholung lief… maximal effizient. Also theoretisch. Das BÄRsonal ist STUNDENLANG durch den Wald gelatscht, hat überall Futter verteilt und gerufen: „KATJA! KATJA! KATJA!“ Keine Reaktion. 

Erst als an einer ganz bestimmten Stelle etwas Fleisch über den Zaun geflogen kam, dachte KATJA sich offenbar: „Na gut, für Fleisch kann man sich ja mal blicken lassen.“ Und da kam sie. Komplett verschlafen. Offenbar hat sie schonmal vorsorglich in ihrer Höhle Probe gelegen. KATJA ist ja bekannt dafür, gerne etwas früher in die Winterruhe zu starten, aber im AUGUST schon mal die ersten Tests zu fahren, ist auch next level. 

Dass sie jetzt ebenfalls in der Station war, hat MYKHAILO sagen wir mal… eher weniger gefeiert. Doch anstatt einfach zu akzeptieren, startet er eine komplette Eskalation und rüttelt wie ein Irrer am Schieber. Bruder, entspann dich 😭 Wirklich maximal unnötige Aktion. Das sah KATJA auch so und hat ordentlich zurück geschnauzt. Und dann kam das BÄRsonal um die Ecke und dachte sich wohl: Okay, reicht jetzt. MYKHAILO musste raus. Und zwar nachts. Im Wald🌲Mit knackenden Ästen, finsteren Geräuschen und den absolut brandgefährlichen Waschbären direkt nebenan 🦝Also… MYKHAILO war plötzlich erstaunlich ruhig 😂 Hat sich in seine Schatzkiste gelegt und erstmal nicht mehr viel von sich hören lassen. Ob seine gesammelten Trophäen ihm in dieser schweren Zeit Kraft gegeben haben? Schlaf haben sie ihm jedenfalls nicht verschafft. Am nächsten Morgen ist er dann mit gesenktem Kopf zurück in die Station geschlurft und hat ganz still den Schlaf nachgeholt. Tja, MYKHAILO. Ein bisschen teilen lernen kann nie schaden 😌 Außerdem steigen dann vielleicht auch die Chancen bei den Ladies 👀

Haut in die Tatzen!

Euer POPEYE 
BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:
Bodenlos - extrem dreist, unverschämt oder einfach nicht zu fassen
next level – eine Stufe höher; nochmal eine ganz andere Liga.

Termine

  • 20.09.2026…
    Weltkindertag | kostenlose Familienführung
  • 04.10.2026…
    CatMobil des Deutschen Tierschutzbundes
  • 11.10.2026…
    kostenlose Führung: Vom Leben in Totholz und Waldstreu

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