Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

POPEYEs Blog Episode 89 | Unsichtbares Band

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Manchmal ist das Leben einfach... mies. So richtig 😶 Als euer absolut unauffälliger BÄRichterstatter bin ich natürlich regelmäßig dabei, dem BÄRsonal zu folgen und zufällig ihren Gesprächen zu lauschen. Rein journalistisch, versteht sich. Manchmal checken sie es sogar ein bisschen und drehen sie sich plötzlich zu mir um... aber dann schlafe ich selbstverständlich tief und fest, kratze mich ganz unschuldig oder mache einen eleganten Abflug in den Teich. Funktioniert jedes Mal. Das BÄRsonal ist wirklich süß, aber manchmal auch lowkey leicht auszutricksen 😌

Bei einer dieser hochprofessionellen Geheimmissionen habe ich leider etwas Trauriges aufgeschnappt: DARIA, die Zwillingsschwester unserer DORO, ist ebenfalls gestorben. Anscheinend hat sie kurz nach DOROs Tod selbst immer mehr abgebaut. Irgendwie ist das schon etwas gruselig. Die beiden Zwillinge haben 28 Jahre zusammengelebt, bevor DORO zu uns nach Worbis gekommen ist und DARIA im Schwarzwald ein neues Zuhause fand.

Das Verrückte ist: Für uns Bären ist es eigentlich gar nicht normal, so lange mit der eigenen Familie zusammenzuleben. Wir ziehen normalerweise irgendwann los und machen unser eigenes Ding. Deshalb hat DORO ihre Schwester gar nicht besonders vermisst – und bei DARIA war es wohl genauso. So sind wir Bären eben. Manchmal stelle ich mir auch vor, wie cool das wäre: einfach durch den Wald laufen, hin, wo meine Tatzen mich tragen. Keine Zäune. Kein Plan. Einfach los … hätte schon was🌲

Und trotzdem... Es fühlt sich irgendwie komisch an, dass die beiden zusammen auf diese Welt gekommen sind und sich jetzt fast gleichzeitig wieder verabschiedet haben. Ich hätte DORO und DARIA ein schöneres Leben gewünscht. Eins mit mehr Wald, mehr Matsch an den Tatzen und weniger Gefangenschaft. 28 Jahre Beton und hohe Steinmauern, das ist schon echt hardcore. Vielleicht haben DORO und DARIA sich jetzt ja wiedergefunden. Irgendwo ohne Schmerzen und genug Platz um einfach Bär zu sein 🖤

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

lowkey – ein bisschen / insgeheim
hardcore – echt heftig / extrem

POPEYEs Blog Episode 88 | Frühsommerrituale

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Ich bin wirklich jeden Tag dankbar, dass ASUKA und ich unseren absoluten Premium-Teich haben. Kein Flex, aber über die Jahre haben wir das Ding einfach immer weiter geupgradet. Neuer Baumstamm zum Klettern? Check✅ Bachlauf erweitert? Check✅ Irgendwelche komischen Rohre, Platten und Betonreste entfernt, die das BÄRsonal irgendwann mal für eine brillante Idee gehalten hat? Auch Check ✅ Hat sowieso niemand verstanden, was die da sollen.

Diese Woche durften dann auch DAGGI und PARDO mal in unseren Wald rüberkommen, um sich etwas abzukühlen 💦 PARDO ist okay, aber auf ein Treffen mit DAGGI hatte ich ehrlich gesagt nur mittelgroße Lust. Deshalb haben ASUKA und ich uns lieber in die schön kühle Quarantänestation verzogen und erstmal entspannt Snack-Time gemacht🍎Man muss Prioritäten setzen.
Während wir also gechillt haben, hat das BÄRsonal beschlossen, sich DAGGIs und PARDOs Teich vorzunehmen. Und jetzt wird's merkwürdig 👀 Die haben einfach das komplette Wasser aus dem Teich rausgelassen. Ja. Das Wasser. Aus dem Teich. Inklusive Schlamm.

Wenn man sich abkühlen will, geht man normalerweise INS Wasser. Das Konzept scheint beim BÄRsonal aber noch in der Testphase zu sein. Jedenfalls standen die danach nicht erfrischt am Teichrand, sondern waren komplett verschlammt, am Schnaufen und sahen aus, als hätten sie gegen den Teich verloren. Also weder kühl noch sauber. Starke Performance 👏

Nachdem sie fertig waren, haben sie das ganze Wasser dann wieder reingefüllt und DAGGI und PARDO durften zurück. Offenbar handelt es sich dabei um irgendein traditionelles Frühsommerritual des BÄRsonals. Ich bin jetzt immerhin schon vier Jahre hier und ungefähr einmal pro Jahr ziehen die genau diese Nummer ab.

Interessanterweise aber nur bei den drei kleinen Teichen. Warum? Keine Ahnung. Ich verstehe es nicht. Aber fairerweise macht das BÄRsonal regelmäßig Dinge, die man nicht verstehen muss. Vielleicht gehört das einfach zur Stellenbeschreibung.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

Kein Flex  – nicht angeben wollen 
Snack-Time – Knabberzeit 
Performance – Auftritt 

POPEYEs Blog Episode 87 | BÄRsonal auf Trab

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Unsere Schildkröten haben dieses Jahr die Anlagen getauscht, heißt: MATHI und WOLFGANG dürfen CLAUDIAs, PETRAs und PAULs frühere Anlage nutzen und umgekehrt 🐢 Damit die Dreiergruppe etwas mehr Platz hat, hat das BÄRsonal sogar einen Teil der Meerschweinchenanlage abgegeben und einen Übergang gebaut. Sie nennen das Ganze übrigens voller Stolz „die Brücke“.

Also... ich will ja niemandem die große Architekten-Karriere madig machen, aber meiner Meinung nach ist das eher ein kleiner Erdhügel mit gutem Marketing. Aber gut, Brücke klingt natürlich deutlich epischer. Kann schließlich nicht jeder so ein legendärer Baumeister sein wie ich 😎 Den Schildkröten ist die Bezeichnung ohnehin egal. Die freuen sich einfach über den zusätzlichen Platz und düsen inzwischen fleißig zwischen alter Anlage und Erweiterung hin und her. Nur DETLEF chillt weiterhin lieber bei den Meerschweinchen. Seine Artgenossen triggern ihn nämlich ungefähr so sehr wie mich schlechte Bauprojekte. Daher findet er bei den Meerschweinchen Asyl 🐹

Aber nicht nur die Schildkröten sind aktuell flott unterwegs. Die Hühner haben nämlich beschlossen, das BÄRsonal zu ihrem Live-Entertainment zu machen 🐔 Abends läuft das seit ein paar Tagen so ab: Erst marschieren sie ganz brav Richtung Hühnerhaus, als hätten sie plötzlich Manieren entwickelt. Kurz vor der Luke kommt dann der Plot Twist. Zack – Vollgas den Hang hoch.

Das BÄRsonal darf dann schnaubend und leicht genervt wieder hinterherlaufen. Die Hühner scheinen jedenfalls großen Gefallen an diesem täglichen Fitnessprogramm gefunden zu haben 💪 Falls ihnen die gefiederten Chaoten irgendwann zu anstrengend werden, können sie sich übrigens gern bei mir melden. Ich würde mich selbstverständlich komplett uneigennützig (trust me bro 👀) um das Problem kümmern.

 

Haut in die Tatzen

 

Euer POPEYE

 

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BÄRsonal Übersetzer für POPEYEs Jugendsprache:

triggern – auf die Nerven gehen

Live-Entertainment – Unterhaltungsprogramm

 

trust me bro – vertrau mir einfach

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