Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

ELBAs Weg zum Waldgeist | Wie geht es der Luchsdame?

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Neugierig und entspannt nutzt Luchs ELBA ihre neue Anlage. Seit ihrer Ankunft am 19. Oktober 2022 hat sie sich hervorragend eingelebt. Nach einem Leben in karger, suboptimaler Haltung, genießt sich sichtlich ihre neue, naturnahe Umgebung. Nur in Sachen Futter bleibt sie stur: obwohl wir ihr immer wieder Reh anbieten, die natürliche Nahrung von Luchsen, frisst sie bis dato fast nur Huhn. Wir versuchen aber weiterhin, ihren Speiseplan etwas komplexer zu gestallten.

Wir freuen uns sehr über die Entwicklung von ELBA, die ohne die Unterstützung durch Patenschaften und Spenden nicht möglich wäre. Danke an alle Tierfreund_Innen, die das ermöglichen!

Patenschaft ELBA

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LAURA Kolumne 30.10.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
es ist doch wirklich sehr zufrieden stellend, wenn man jemanden hat, der in die eigenen Fußstapfen tritt. Von Euch Zaunguckern höre ich ja immer wieder, dass es gar nicht so einfach ist, einen Nachfolger für zum Beispiel den eigenen Betrieb zu finden. Umso besser, dass ich den schon gefunden habe. Ach, ihr wisst ja gar nicht, worum es geht. Ich will es Euch erklären. Über viele Jahre hinweg, war ich hier im Bärenpark der sogenannte „Bärentüv“. Sorgsam und pflichtbewußt habe ich alles genau unter die Lupe genommen, was das Bärsonal in der Bärenanlage gebaut hat. Ich habe genau geprüft, ob Kabel erreichbar und zerstörbar, Zäune untergrabbar und Wasserleitungen tief genug verlegt waren. Oft genug hat etwas meiner kritischen Prüfung nicht standgehalten. Wenn ich nur an die herrliche Wasserfontäne denke, die ich mitten in der Anlage hervorgezaubert habe. Und erst die dummen Gesichter vom Bärsonal! Hihi! Aber jünger werde ich auch nicht. Gut also, daß mit POPEYE ein junger Bär bei uns eingezogen ist, der ein reges technisches Interesse und ausreichend Tatzengeschick mitbringt, um mich bei meinen Aufgaben zu unterstützen. Am letzten Montag hat er seinen ersten Prüfauftrag gemeistert. An der Bärenwaage, mit der regelmäßig unser Gewicht gemessen wird, ragte das Datenkabel ein ganz klein wenig aus der Erde hervor. Geschickt hat sich POPEYE das Stück geangelt und immer mehr Kabel freigelegt und zu sich herangezogen. Eine vom Bärsonal hat das entdeckt und versucht, ihn davon abzubringen. Aber Denkste! Schwuppdiwupp hat er Kabel samt Ummantelung geschnappt, es zerrissen und ins Gebüsch davon getragen. So, und damit ist nun Schluss mit der indiskreten Bärenwiegerei. Das Bärsonal musste ganz schön suchen, um alle Kabelteile wieder zu finden. Aber naja, die sollen sich ja auch nicht langweilen. Ich bin schon gespannt, was sich POPEYE als nächstes vornehmen wird. Ich hätte da den einen oder anderen Tipp für ihn.
Bis bald,
Eure Laura

  

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