Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 29.03.2019

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Mit aufblühender Flora wandert der Frühling nun auch bei uns im Schwarzwald ein. Doch nicht nur die Pflanzenwelt wird lebendiger, auch bei den Zwei- und Vierbeinern ist ein motivierter Tatendrang erkennbar. Zum Beispiel bei den Grünkutten. Die haben neulich eine große, eckige, mobile Höhle umgetopft. Sie nennen das Container, wenn ich es richtig verstanden haben. Der wurde in der Nähe meiner Sandstein-Loft, oberhalb auf der anderen Seite des Zauns errichtet. Was ich sehr gut verstehen kann, denn der Ausblick von da ist herrlich.

Bald werde ich auch wieder zurück in meine Lieblingshöhle kommen. Momentan bin ich ja noch hier unten, gegenüber der Seniorenresidenz. Luchs CATRINA gefällt das anscheinend wenig, dass sie wegen mir im Luchsrückzugsgebiet bleiben muss, aber es ist ja nicht mehr lange. Bald bin ich wieder 100-Prozent fit, ihr wisst ja, dass ich vor ein paar Wochen eine Zahn-OP hatte. Jedenfalls, noch genieße ich den Ausblick in die Seniorenresidenz. Von den anderen Freianlagen aus sehe ich ja sonst selten, was die alten Tiere dort so Treiben. Wobei man fast glauben könnte, die drei Vierbeiner dort wären noch Kinder. Putzig, wie sie sich aufführen.  Diese Woche gab es eine Gans für jeden, POLDI, KAJA und CORA. Nachdem Staubsauger POLDI sein Fressen praktisch eingeatmet hatte, machte er sich über CORAs Federvieh her. Denkbar unglücklich darüber klaute sie wiederum die Gans von KAJA und rannte mit ihrer Beute im Maul wie ein junges Reh davon.

KAJA hat zwar dieses Mal den Kürzeren gezogen, dafür sieht sie aber super aus: Schönes Fell, top Figur. Und das als ältester Bär bei uns.

Also, gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif!

 

Eure

JURKA

JURKA Kolumne 22.03.2019

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute!

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Was haben die Grünkutten an diesem Wochenende denn nur getrieben? So sehr ich auch darüber nachdenke, wirklich schlau werde ich nicht daraus. Auf jeden Fall habe ich auch Grünkutten aus Thüringen wiedererkannt. Es hatte ganz den Anschein, als würden ihnen jemand etwas beibringen. Sah nach etwas technischem aus. Dunkel erinnere ich mich an solche Geräte aus meiner Zeit in freier Wildbahn. Könnte sein, dass es etwas mir dem Einfangen von Tieren zu tun hat.

Mir geht es übrigens wieder richtig gut. Mit jedem Tag blüht es mehr, die Natur kommt langsam in Frühlingsstimmung. Allen voran unsere Älteste, die gute KAJA. Die ist momentan sowas von fit, beeindruckend. Sie schnappt allen souverän das Futter weg und macht dabei eine tolle Figur. Ob das was mit POLDI, der neuerdings mit ihr und CORA in der Seniorenresidenz wohnt, zu tun hat? Ach ich sehe herade, der arme Kerl soll wohl nach seiner Winterruhe wieder Medikamente erhalten, ist sein sonst so kuschliges Fell doch arg dünn geworden, um nicht zu sagen: ich konnte seinen nackten Bauch erkennen.

Tja, vielleicht geht uns das gar nichts an. Auch Bären dürfen ihre Geheimnisse haben. Aber beobachten werde ich es schon.

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

 

Eure

JURKA

JURKA Kolumne 15.03.2019

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute!

Noch etwas benommen schreibe ich euch aus meiner Mittelwinterruhe. Zurzeit übernachte ich nicht in meinem Sandstein-Loft, sondern etwas weiter unterhalb vom Hang. Wie es dazu kam? Nun, es begann alles vor ein paar Wochen, noch vor der letzten Winterruhe. Ich hatte schon bemerkt, dass die anderen Vierbeiner mich so seltsam aus den Augenwinkeln ansahen, machte mir aber nichts daraus. Dann schaute ich zufällig in eine Pfütze und dachte mir: Oh, nein, was ist das denn? Mein Fangzahn hängt ja völlig schief!

Mist, auch noch jetzt, so kurz vor der Winterruhe! Und auf einmal hatte ich ein wenig Sorge, dass die Grünkutten dies merken würden. Denn seit ich hier bin, also seit über acht Jahren, wurde ich vom Tierarzt schön in Ruhe gelassen. Warum auch? Ich war ja stets fit und vital. Jetzt hatte ich ein wenig Angst, denn so eine Narkotisierung vor der Winterruhe kann durchaus meinen Biorhythmus durcheinanderbringen. Aber mit heimlich in die andere Richtung gucken hat es nicht funktioniert - die Grünkutten haben meine Zahnprobleme bald entdeckt. Doch zu meiner großen Freude, betäubten sie mich nicht, sondern beobachteten mich nur verstärkt. Beruhigt traf ich also meine Vorbereitungen zur Winterruhe und als schließlich der Zahn weg war, war auch das Problem aus meinen Gedanken verschwunden.

Bis letzte Woche: irgendwas stimmte wohl doch nicht mit meinem Gebiss, ich hatte Schmerzen, konnte weder Honig noch Pansen genießen und Tag drauf war es dann so weit, ich wurde narkotisiert und untersucht. Als ich aufwachte, befand ich mich in der Krankenbox, war super müde. Doch zum Glück sagten meine Schmerzen Ade. Ich nutzte einen ganzen Tag, um mich ausgiebig auszuruhen, wobei ich hörte, wie die Grünkutten sich untereinander über meinen Gesundheitszustand unterhielten. Worte wie Top, gesund, gute körperliche Verfassung, beruhigten mich. Am Freitag durfte ich dann schließlich die Krankenbox wieder verlassen und nun bin ich hier unten und stelle alles ein wenig auf pianissimo.

Also, mir geht’s gut und ich bin auch bald wieder auf 100 Prozent! Allerdings mehr als forte wurde es am Wochenende, als ein Sturm über unserer Wolftal fegte. Aber auch hier ging alles gut und es blieb alles unversehrt.

 

Eure

JURKA

ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

gratis

Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

mehr

Termine

  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

Partner

Folgen Sie uns auch auf: