Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 11.06.2023

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JURKA Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Ich liebe Gemüse, wirklich wahr. Nichts geht über knackig frisches Grünzeug. Auch bei Obst werde ich schwach. Ihr wisst ja, wir Bären sind zum Großteil Vegetarier. Wobei ich immer sage, lieber ein geschmeidiger Richtwert, statt steinerne Regel. Neulich schlich sich nämlich der Duft einer saftigen Rehkeule in mein Näschen. Also machte ich mich auf die Suche nach diesem Festschmaus. War schließlich Samstagabend. So ganz einfach war das allerdings nicht, denn momentan sollten wir es lieber Bären-Dschungel statt Wald nennen.

Jedenfalls, unglücklicherweise landete die Keule auf der anderen Seite in der Nähe von ELA, der Luchsdame. Und könnt ihr euch vorstellen, was sie machte?! Nun, das, was wohl jeder machen würde: Kaum, dass die Keule den Boden berührte, stürzte sie sich in Wildtiermanier drauf, verabschiedete sich mit ihrer Beute im schier endlosen Dickicht und genoss ihr feines Dinner ganz privat. Na ja, ich habe es ihr gegönnt. Denn nach Neid kommt bekanntlich Nimmersatt.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl! 

Eure
JURKA

LAURA Kolumne 11.06.2023

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

boah, ist das langweilig hier. Man hat so gar nichts zu tun. Inzwischen habe ich die Krankenstation in allen Ecken erkundet. Es gibt aber auch so gar nichts, was man mal kaputt machen könnte. Na ja, meine Kollegen und ich haben diese Station ja auch schon viele Jahre auf Herz und Nieren geprüft. So einige Nachbesserungen mussten schon vorgenommen werden auf unsere Initiative hin. Wenigstens das Essen ist gut. Frischer Salat, Melone und Fleisch gibt es fast täglich. Ein netter Zaungucker hat sogar eine Menge gekochter Eier mitgebracht. Bestimmt extra für mich. Lecker! Die gute Versorgung schafft natürlich auch Neider. Täglich sitzen POPEYE und ASUKA am Gitter der Station und meckern über meine „Vorzugsbehandlung“. ASUKA brüllt und brummelt dabei, dass sich fast die Gitter biegen. Das nervt vielleicht. Irgendwann hatte ich die Nase voll. Ich habe ihr gezeigt, was Brüllen heißt! Mit der ganzen Kraft einer gestandenen Bärin habe ich sie angebrüllt. Dagegen ist ihr Brüllen nur Gepiepse! Vor Schreck ist eine vom Bärsonal fast aus den Arbeitsschuhen gehüpft. Geholfen hat es leider wenig. ASUKA war zwar kurz beeindruckt, versucht jetzt aber, noch lauter zu brüllen. Diese Jugend! Unbelehrbar! Hoffentlich ist mein Auge bald wieder so heil, dass ich ins Freie kann.

Bis bald,
Eure Laura

Wo Europas Braunbären leben 

Podcast-Folge ab 13.4. 

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