Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

RONJAs Report Folge 41 – Neue Mitbewohner, ungefragt

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Ich hatte euch ja schon von HEXE erzählt. Die kleine schwarze Katze hat bei uns inzwischen sogar einen festen Unterschlupf gefunden – und zwar in einem alten Haus, das hier schon stand, lange bevor wir überhaupt als Bärenpark existierten, so wie ihr ihn heute kennt und liebt. Genau dort wohnt HEXE jetzt bis sie groß und stark ist. Sicher, trocken, warm. Läuft.

Aber HEXE ist dort nicht allein. Auch BECKY nutzt das Haus – wobei „wohnt“ bei ihr relativ ist. BECKY geht rein und raus, wie es ihr passt, erkundet tagsüber das Revier und kommt zurück, wann sie will. Deshalb steht die Tür natürlich immer offen.

Tja… und das haben diesmal ganz andere sehr genau beobachtet: unsere Pfaue. Die sind kurzerhand eingezogen, haben es sich drinnen gemütlich gemacht, saßen vor der Scheibe und haben rausgeguckt – ganz genauso, wie sonst die Katzen. Nur mit deutlich mehr Federn. Und leider auch mit deutlich mehr Chaos. Die Wolfsdiener haben geflucht, das könnt ihr mir glauben. Ordentlich sogar. Die Wolfsgucker dagegen? Die fanden es großartig. Pfaue im Haus – das war für viele das Highlight des Tages. Ich sag nur: Offene Türen im Revier… sind immer eine Einladung.

 

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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Moment der Woche | KIRA & KLEO

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Im ersten Licht des Morgens streifen die Wolfsschwestern KIRA und KLEO durch ihre Anlage. Von erhöhten Punkten aus sichern sie ihr Umfeld – ein uraltes, tief verankertes Verhalten sozial lebender Beutegreifer. Die beiden Wolfsfähen beobachten, prüfen, lauschen.
Langsam beginnen sie, ihr neues Revier als solches anzunehmen. Sie orientieren sich aneinander, stimmen ihr Verhalten ab und lernen, als kleines Rudel zu funktionieren. Verstecke, Rückzugsorte und weite Laufwege – all das ermöglicht ihnen erstmals, ihre natürlichen Bedürfnisse auszuleben: Bewegung, Distanz, Kontrolle. Hier dürfen sie ankommen. Hier dürfen sie Wolf sein.

Dringt aus dem Nachbarrevier das Heulen von GAIA und KOLJA durch das Tal, verändern sich Haltung und Körperspannung. Die Ohren sind aufgerichtet, die Körper still. Heulen ist Kommunikation, Reviermarkierung und soziale Bindung – und KIRA und KLEO lauschen aufmerksam.
Auch unsere BÄRsucher bleiben nicht unbeachtet. Versteckt im Gebüsch oder von einer Anhöhe aus, mit der Sonne im Fell, behalten die Fähen die Menschen stets im Blick. Doch sie wahren Abstand – bewusst und selbstbestimmt. Abstand bedeutet für Wölfe Sicherheit. Und zum ersten Mal in ihrem Leben können sie ihn einfordern.
Das war nicht immer so.

2024 wurden KIRA und KLEO durch die Stiftung für Bären aus dem Kontaktzoo des Filmtierparks Eschede gerettet. Dort lebten sie jahrelang ohne Rückzugsmöglichkeiten, ohne Wahlfreiheit, ohne Raum für natürliches Verhalten. Angefasst werden, stillhalten, funktionieren – ein Leben entgegen ihrer Natur.

Heute, hier im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, dürfen sie entdecken, beobachten, spielen – und selbst entscheiden, wie nah sie uns Menschen kommen möchten. Autonomie, Struktur und Rückzug sind keine Extras, sondern Grundbedürfnisse.
Wenn euch ihre Geschichte berührt und ihr helfen möchtet, weiteren Tieren ein Leben gemäß ihrer Natur zu ermöglichen, unterstützt uns gerne mit einer Spende oder Patenschaft.

Wir sind dankbar, KIRA und KLEO auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

 

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Spenden statt Böllern

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Der Himmel brennt. Explosionen hämmern auf deinen ganzen Körper. Es fühlt sich an, als würde die Erde auseinander brechen. Es gibt keinen Rückzugsort. Deine Sinne verlieren sich in Panik…
Und es will nicht enden. Wieder und wieder legt sich der unbarmherzige Atem der Hölle über dich.

Krieg? Nein, Silvester. Jedes Jahr leiden tausende Tiere unter dem egoistischen Akt der Böllerei zum Jahreswechsel. Schon Tage vorher geraten sie in Panik, weil Menschen ohne Sinn und Verstand mit Feuerwerkskörpern um sich werfen. Rücksichtslos versetzen sie für den eigenen Spaß alle anderen in ein Szenario des Schreckens, verpesten zudem die Umwelt. Wochenlang bleibt der Müll meist liegen, der Gestank von Schießpulver hängt in der Luft wie ein Virus. Sowohl Haus- als auch Wildtiere leiden unter dieser längst veralteten, stets fragwürdigen Tradition.

Besonders in Zeiten, da in Europa Krieg herrscht, die Umwelt unter der Belastung Mensch zu kollabieren droht, gleicht Geld für Böller und anderes, privates Feuerwerk zu verschwenden schon fast an einem Verbrechen gegenüber der Natur. Länder wie die Niederlanden sehen das tatsächlich ähnlich, dort wird es ab 2026 ein Verbot für privates Feuerwerk geben. Auch in Deutschland ist ein solcher Anstoß längst überfällig.

Doch ihr könnt schon ab diesem Jahr den Unterschied machen. Kauft kein Feuerwerk, sondern spendet das Geld lieber. Beispielsweise für unsere Tiere. Sie alle wurden durch den Egoismus der Menschen traumatisiert. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen.

Spenden statt Böllern - für die Tiere, für die Umwelt, für die Welt, in der wir leben.

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Kantabrische Braunbären 

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Fachvortrag von EuroNatur und PINSA! Stiftung als krönenden Abschluss der Online-Serie TIERLEID made in ÜBERALL. 28.01.27 - jetzt anmelden! 

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Termine

  • 24.05.2026…
    Barfußführung | Auf Fußfühlung mit der Natur
  • 13.06.2026…
    Führung durch den Bärenpark | Langer Tag der Natur
  • 05.07.2026…
    kostenlose Führung für Familien | Ferienwoche 1

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