Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Ein Wort auf allen Vieren KW 50

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Ein Wort auf allen Vieren

Adieu, CATRINA

 

Die Zeit lässt Dinge erblühen, aber auch vergehen. Meine Artgenossin CATRINA wurde älter als die meisten von uns, ein richtiges Urgestein war sie, schließlich gab es hier im Schwarzwälder Bärenwald keine Luchse, bevor sie mit ihrem Bruder CHARLIE kam, beide waren damals bereits im fortgeschrittenen Alter. 2017 war das und ich kann mir einen Bärenpark ohne Luchse eigentlich so gar nicht vorstellen. Lange Zeit lebte das Geschwisterpaar auf dem Steinboden, ein bisschen was über hundert Quadratmeter groß. Ein Witz im Vergleich zu ihrer Anlage. Ich konnte sie immer gut beobachten, ihr Areal war ja direkt gegenüber von meinem, auf der anderen Seite vom Bärenpark, sozusagen. Hab ihr immer gerne dabei zugesehen, wie sie selbstbewusst durchs Dickicht marschierte, elegant wie ein Ninja aber dennoch unantastbar wie ein Panzer. Sie war eine ganz besondere Katze und hat gezeigt, dass es nie zu spät ist, das Wildtier in sich zu entdecken.

Die anstehende Bärenweihnacht kommendes Wochenende steht daher unter einem andächtigen Stern. Es wird nicht dasselbe sein, ohne ihren gelassenen Blick auf das Geschehen. Nichtsdestotrotz freue ich mich auf euch, lasst uns gemeinsam das Jahr ausklingen und das Leben genießen, alles andere macht keinen Sinn, oder?

 

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

Euer HERO

 

HERO

RONJAs Report Folge 37 – Abschied vom Waldgeist

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Diese Woche ist etwas passiert, das uns alle ein bisschen stiller gemacht hat: Luchs PRIMUS ist gestorben.

Er ist beeindruckende 20 Jahre alt geworden – ein stolzes Alter für einen Luchs. Er hat sein Leben hier in seiner Freianlage in vollen Zügen genossen. Seine geliebten Rehkeulen hat er mit einer Selbstverständlichkeit in sein Revier geschleppt, als wären sie nur für ihn persönlich vom Wald bestellt. Dort hat er gelebt, wie es ihm gefiel – ruhig, frei, würdevoll.

Auch die Zweibeiner mochten ihn sehr. Viele blieben gern länger stehen, wenn sie an seiner Anlage vorbeistreiften. PRIMUS hatte diese besondere Art, die Menschen nicht zu verscheuchen, sondern sie irgendwie einzuladen, ihn zu beobachten. Ohne jede Eile, ohne jedes Drama.

Die Wolfsdiener haben aufmerksam über ihn gewacht. Und als klar wurde, dass sein Körper nicht mehr mit ihm mithalten konnte, haben sie die schwere, aber richtige Entscheidung getroffen, ihn friedlich gehen zu lassen und ihn seine letzte Reise antreten zu lassen.

PRIMUS hat drei Jahre bei uns gelebt – und sich in dieser Zeit zu einem echten Waldgeist entwickelt. Unaufdringlich, aber präsent. Still, aber bedeutend. Sein Platz ist nun leer, aber seine Spuren bleiben.

 

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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