Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Ein Wort auf allen Vieren KW 51

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Ein Wort auf allen Vieren

Waldwölfe 

Weihnachten, ein wahrlich eigenartiges Fest, das ihr euch Menschen da zurecht gebastelt habt. So ganz geblickt habe ich das noch nicht, geht es an Weihnachten um Geschenke, gemeinsame Momente oder gutes Essen? Falls ja, warum macht ihr es dann nicht jeden Tag? Oder zumindest jede Woche? Für mich als Katze klingt das jedenfalls nach Alltag. Gönnt euch jeden Tag einen Moment für euch, schenkt euch eine kleine Aufmerksamkeit und ernährt euch gesund. Schaut euch zum Beispiel die Wölfe KIRA und KLEO an, die haben in diesem Jahr das wohl größte und nachhaltigste Geschenk bekommen: eine neue Anlage! Und sie machen den Eindruck, als wäre jetzt für sie jeden Tag Weihnachten.

Ihr neues Areal befindet sich oberhalb des Zweibeinerweges, was KLEO glaube so richtig genießt. Fast immer, wenn ich sie sehe, steht sie auf einen Stein wie in filmreifer Pose und überwacht das Revier. Auf diese Weise hat sie alles im Blick und weiß genau, wann es Zeit ist, sich zu verstecken. Denn genau das machen sie mit Vorliebe - im Dickicht verschwinden. Hunde und Menschen am Zaun meiden sie eigentlich, Wölfe halt. Da kann sie auch ein aufgedrehter Wolfhund auf dem Besucherweg nicht aus der Reserve locken.

Tatsächlich sieht man sie jetzt noch seltener als mich, wenn sie nicht gerade ein Sonnenbad auf ihrem neuen Lieblingsplatz genießen. Die Beiden hätten also auch gute Waldgeister abgegeben. Doch dann gibt es auch diese typischen Wolfsmomente. Neulich hatte KLEO ein altes Stück Fleisch ausgebuddelt, sich darin den Hang herab gewälzt. KIRA hat das zunächst kritisch beäugt. Dachte mir schon, na wenigstens eine von beiden normal, aber was macht sie? Plötzlich macht sie es nach und stürzte sich auch in die alten Kadaverstücke.

Kein Wunder, dass aus den Wölfen irgendwann der beste Freund der Menschen wurde.

 

In diesem Sinne, haltet die Ohren steif!

Euer HERO

 

HERO

RONJAs Report Folge 38 – Frühling? Nein danke.

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Auch wenn’s hier winterlich ruhig geworden ist – langweilig wird’s bei uns nie, dafür sorge ich schon. Das Wetter spielt Frühling, aber davon lässt sich keiner der Pelzberge beeindrucken. Nur DORO ist hin und wieder mal gemütlich vorbeigeschlendert, ganz ohne Stress. Sie hat sich ein bisschen Laub in ihre Höhle getragen, um’s sich dort kuschliger zu machen, dann ist sie wieder verschwunden wie eine echte Schlafexpertin.

Bei uns Wölfen sieht’s dafür sehr nach „Revier unter Kontrolle“ aus:

RAIK thront ständig oben auf unserer Hütte und gibt den großen Wächter, als würde er die Welt retten. Ich lasse ihn gern glauben, er hätte die Autorität – doch insgeheim liegt sie natürlich bei mir. Während er sich wichtig macht, liege ich gemütlich unter der Hütte auf meinem perfekten Ruheplätzchen und genieße den Tag. Wenn hier jemand den Überblick hat, dann wohl ich. Die Kluge delegiert – und die Egos bleiben schön poliert.

Die Wolfsdiener dagegen rennen herum wie aufgescheuchte Waldhühner – Projekt hier, Idee da, Planungen fürs nächste Jahr überall. Vor allem der Arbeitseinsatz am 21. & 22. März wird groß, mit vielen Ehrenamtlichen. Falls ihr euch nützlich machen wollt: Merkt euch den Termin, ich erwarte euch.

Bis dahin bleibt’s gemütlich, selbstverständlich unter bester Wolfsaufsicht.

 

 

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

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Neues Waldstück für die Wölfe

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Unsere Wölfe KLEO und KIRA bewohnen seit ein paar Wochen ein neues Areal oberhalb des Besucherwegs. Dort haben sie sich hervorragend eingelebt, sie nutzen ausgiebig das Waldstück. Besonders die vielen Rückzugsmöglichkeiten genießen sie in vollen Zügen. Allen voran KLEO liebt es, von dem erhöhten Standpunkt das neue Revier zu überblicken. Meistens ist von den grauen Vierbeinern jedoch nicht mehr als ein paar Ohren versteckt im Dickicht zu sehen.

Wir freuen uns sehr, dass sie so in ihrer neuen Umgebung aufblühen. Vor ihrer Rettung lebten sie jahrelang in einem kargen Gehege im Kontaktzoo des ehemaligen Filmtierparks Eschede. Wolf-Sein war dort nicht möglich, die Tiere wurden für zweifelhafte Tieraudienzen missbraucht. Jetzt zeigen sie sehr deutlich, dass sie von der Nähe zum Menschen nicht wirklich viel halten.

Wir bedanken uns bei allen Paten und Spendern, durch deren Unterstützung es uns möglich ist, Tieren wie KLEO und KIRA ein naturnahes, verhaltensgerechtes Zuhause bieten können.

ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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