Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

RONJAs Report Folge 16 | ein verschwundener Waldgeist

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Ich weiß, gerade an einem Sonntagmorgen guckt Ihr auch alle ziemlich verpennt, aber ich bin mir sicher, DOROs übermüdeten Blick könnt ihr nicht übertreffen. Vollkommen planlos liegt sie vor ihrer Höhle rum und sieht aus, als wüsste sie nicht, was sie mit dem Tag anfangen soll. Das soll Wolf verstehen. Wofür hat sie dann bitte eine Höhle, wenn sie DAVOR liegt?! Aber jeder wie er will…

Unser Waldgeist PRIMUS hat diese Woche für ordentlich Aufregung gesorgt. Fast eine Woche hat er sich nicht blicken lassen und auch sein Futter verschmäht – die Rehkeulen und das Zicklein hätten RAIK und ich auch gern genommen. So hat sich ein Mäusebussard über die Rehkeule hergemacht. Jedenfalls waren die Wolfsdiener total aufgeregt, dass sie PRIMUS nicht entdecken konnten, haben auf den Kameras geguckt und und und… Ich kann mir ja vorstellen, dass er einfach im Gebüsch sitzt und alles genau beobachtet. Und wer weiß, vielleicht vertreibt er sich die Zeit ja mit Jagen und fängt sich selbst ein paar Mäuse? Ich trau es ihm ja zu, die Wolfsdiener offensichtlich nicht.

Bleibt wachsam,

Eure RONJA

 RONJA

HERO Kolumne 17.11.24

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Ein Wort auf allen Vieren 

HERO übernimmt

Sveiki und grüß Gott, liebe Leute! Meine werte Reporter-Kollegin, die gute alte JURKA, hat mich gebeten, wie in den letzten Jahren auch den Winterdienst in Sachen Berichterstattung zu übernehmen. Ist doch Ehrensache, sagte ich, und hier bin ich. Ihr kennt mich, ich bin der Luchs, der vom Dach seiner BlogHütte aus alles im Blick hat. Umso mehr, da ich nun einen Winter-Job habe.

Also, was ist los hier bei uns im Schwarzwälder Bärenwald? Nun, fangen wir mit besagter Kollegin an. JURKA. Die hatte, wie ihr vielleicht wisst, ein wenig Pech mit ihrer alten Höhle. Ist feucht geworden. Leider steht sie nicht wirklich auf diese Betonröhren, die ihr bestimmt schon gesehen habt, die vielen anderen Bären als Winterquartier dient. JURKA wurde früher in Fallen eingefangen, die den Röhren zum verwechseln ähnlich sahen und daher hat sie wohl eine gewisse Abneigung dagegen entwickelt. Doch Wildbären sind eben selbstständig und so buddelte sie sich kurzerhand eine neue Höhle. JANA scheint sich das auch zu Herzen genommen zu haben, denn die Vierbeinerin aus meiner Heimat Litauen hat sich ebenfalls ihr Eigenheim selbst gebaut. Weniger Glück hat dahingehend Bärendame ISA, denn sie ist zwar hochmotiviert beim Höhlenbau, doch ziemlich ungeschickt, wenn es um die Standortwahl geht. Wir sind ja direkte Nachbar. Kann sie also ganz gut beobachten und ich weiß nicht mehr wie oft ich zu ihr sagte, ISA, ich glaub, dass ist zu nah am Zaun, da werden die Grünkutten nicht lange fackeln.

Und es war auch so. Ständig schaffte sie zu nah am Zaun und es vergingen kaum zwei Augenblicke, bis die Grünkutten die Bauarbeiten unterbanden. Daher wirkt mir die Gute ein wenig gefrustet. Mag aber vielleicht auch an dem Gejaule der Wölfe liegen. KOLJA und GAIA proben täglich ihr Duett, während KITO als Streitschlichter zwischen KIRA und KLEO glänzt. Die Bärinnen FRANCA und DARIA kriegen davon kaum was mit, die sind bereits in den Tiefen der Winterruhe. DARIA streckte mal kurz ihren Kopf aus der Höhle, hat dann aber direkt wieder die Gemütlichkeit drinnen vorgezogen.

Wie sagen wir Luchse stets, lieber ein schlafender Bär unter dir statt einen heulenden Wolf in Hörweite.

In diesem Sinne immer schön den Überblick behalten!

Euer
HERO

Wildbärenschutz auf dem Prüfstein: Wo ein politischer Wille, da ein Weg?

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Wildbärenschutz auf dem Prüfstein: Wo ein politischer Wille, da ein Weg?

Der Bär hat’s schwer. In vielen Ländern Europas steht es schlecht um das politische Standing von Wolf und Bär in freier Wildbahn. Als man JURKA und neun weitere Wildbären Ende der 90er aus Slowenien ins Trentino brachte, um die heimische Population vor dem Aussterben zu bewahren, sprach sich die Mehrheit der Regierungsvertreter*innen noch für das Projekt aus. Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Welchen politischen Kurs fährt die Politik im Trentino heute? Wie gehen Politiker*innen im Bärenerwartungsland Deutschland mit dem Thema Bär um? Bleiben die internationalen Artenschutzziele in der nationalen Umsetzung der Regierungen auf der Strecke?

Nach Teil 3 der Newsserie über die praktischen und rechtlichen Schwierigkeiten beim Bären-Management beschäftigt sich Teil 4 mit dem politischen Aspekt. Wie beeinflusst die Politik die Zukunft von Wildbärenpopulationen in Europa?

Erfahren Sie mehr über JJ4 (Gaia) – Ein Bär gibt Anlass zur Zäsur

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Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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