Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

HERO Kolumne Episode 15

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Ein Wort auf allen Vieren

Wenn Tatendrang ansteckt…

 

… dann bleibt kein Stein auf den anderen. Oder wie bei uns im Bärenwald kein Baum. So viel ich weiß zimmern die Grünkutten an einer Anlage für Bären, die besonders schwer vom Schicksal gepeinigt wurden. Eine Bären-Reha. Neulich hatten waren sie tatkräftig zugange und säbelten einige Bäume in dem Areal nieder. Davon waren die albanischen Bärenmänner zutiefst beeindruckt und eiferten dem Tatendrang mit vollstem Elan nach. Allen voran ARTHOS und ARIAN versuchten sich dabei zu übertrumpfen, wer von Beiden wohl die pelzige Abrissbirne #1 im Bärenwald sei. AGONIS vergnügte sich dahingehend am Zuschauerrand.

Falls ihr euch fragen solltet, was s.g. Zoomies sind, dann scheint die Vierbeinerin die Disziplin perfektioniert zu haben. In bester Clownsmanier forderte sie KITO immer wieder zum Spielen auf. Dabei springt sie um ihn herum, leckt ihm die Schnauze und schenkt ihm ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Worüber sich der Rüde sichtlich zu freuen schien und es daher eine ganze Weile lang recht lässig nahm. Bis es ihm ein wenig zu drüber wurde. Doch kaum erdreistete sich KITO, KLEO dezent zu maßregeln, schon quietschte die Fähe wie ein Welpe. Am Ende machte es sich KITO auf den frischen, neuen Einstreu auf dem Dach vom Unterschlupf bequem und sonnte sich, während KLEO es für tierisch wichtig empfand, alles Neue kräftig zu markieren.

Im Allgemeinen wird unser Schwarzwald zunehmend belebter. Man muss ja nicht gleich Bäume umschubsen oder aus den täglichen 5 Minuten 3 Tage wach machen. FRANCA zum Beispiel, die übrigens schon sehr früh in Winterruhe war, lässt sich immer häufiger blicken und ist dabei anscheinend tiefenentspannt.

Also, behaltet auch ihr immer schön den Überblick und nehmt euch ruhig mal die Zeit für ein kurzes Sonnenbad.

 

Euer HERO

HERO

RONJAs Report Folge 30 - kleiner Leckerbissen

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Ihr dachtet immer nur Hunde haben den „Hundeblick“ drauf? Tja, ich auch! Aber da lag ich wohl mächtig daneben. Denn unser Riese PEDRO hat den wirklich perfektioniert! Er hat so lange geschmachtet, bis die Wolfsdiener schwach geworden sind und ihm doch tatsächlich Fleisch gegeben haben. Das ist ja wohl eine Frechheit! Ich bekomme nie ein extra Küken wenn ich lieb gucke. Und ich frage schon gar nicht nach Größerem. Aber das Beste kommt noch! Denn PEDRO ist dann nicht mal freudig zum Fleisch gelaufen, sondern hat sich noch ganz gemächlich Zeit gelassen, hat hier geschnuppert, da einen Grashalm gefressen und sich letztendlich einfach ins Gebüsch gelegt. Erst nach Stunden ist er dann zu seiner Leckerei und hat sie ganz genüsslich verspeist. Die Wolfsdiener sind manchmal eben doch zu weich, nur nie bei RAIK und mir…

Bleibt wachsam,
Eure RONJA

 RONJA

Haustiertag BÄRsonal – Privat

Tierschutz fängt zuhause an. Dies ist nicht nur ein Satz, den wir oft in Führungen einbringen, sondern auch vorleben. Daher wollen wir euch heute, am Haustiertag, einen kleinen Einblick in unseren ganz privaten Einsatz für die Tiere geben. Zahlreiche Tiere, die gerettet wurden, verwaist waren oder aus anderen Gründen Tierschutzfälle geworden sind, haben bei uns Zuhause die Chance auf ein neues Leben bekommen.

Dabei stammen die Tiere nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa. Und so sehr uns die Vierbeiner auch ans Herz gewachsen sind, so sehr wünschen wir uns gleichzeitig, dass wir ihnen ihr Schicksal hätten ersparen können. Der Ursprung dieses Leids ist der Handel mit Haustieren. Aufgrund von purer Geldgier werden Massen an Tieren gezüchtet, von denen ein Großteil ein Tierschutzfall wird, nicht selten im Tierheim landet. Doch in den Tierheimen ist es zehn nach zwölf. Es herrscht gravierender Mangel an freien Plätzen. Die Einrichtungen sind überfüllt und oftmals unterbesetzt. Ohne den privaten Einsatz wäre die Situation bereits eskaliert. Doch selbst mit diesem enormen Engagement wird es bald soweit sein, dass Tiere in Tierheimen eingeschläfert werden müssen, weil es einfach zu viele sind.

Was könnt ihr tun, um das zu verhindern? Wahrscheinlich habt ihr selbst bereits Tiere, die Tierschutzfälle waren, bei euch aufgenommen oder kennt jemanden, bei dem dies der Fall ist. Doch das wichtigste ist, die Ursache des Notstands zu bekämpfen: Die Zucht. Bitte, unterstützt keine kommerzielle Zucht von Haustieren, kauft z.B. keine s.g. Modehunde, kauft am besten gar keine Hunde, denn zum einen sind die Tierheime voll mit Hunden, die ein neues Zuhause suchen und zum anderen werden die Welpen in der Regel viel zu früh von ihrer Familie, speziell ihrer Mutter getrennt. Nicht selten im Alter von 8 Wochen oder gar früher. Das hat nichts mit Tierliebe zu tun, sondern ist purer Egoismus.

Also, im Sinne der Tiere: Adopt, don’t shop!

ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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Termine

  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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