Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Bärin Conny reist von Halle nach Worbis

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Baerin Conny reist von Halle nach Worbis

Am 12. Mai zieht Conny nach Worbis um. Am 13. Mai findet ab 18.00 Uhr Conny´s Begrüßung mit Feuer und Liveband statt.

Die Braunbärendame Conny, die vom Zoo Halle/Saale in den Alternativen Bärenpark Worbis umziehen wird, freundet sich immer mehr mit der Transportbox an. Zitat von der Tierpflege aus Halle „Conny ist schon ganz verliebt in unsere Bärenkiste“. Am 12. Mai wird Conny dann die große Fahrt in ein neues Leben antreten und um ca. 14.00 Uhr in Worbis eintreffen.
Seit Wochen trainiert Conny nun schon ganz fleißig das Ein- und Aussteigen aus der Transportbox, damit sie für ihren Umzug nicht in Narkose gelegt werden muss. Ein wenig suspekt war ihr das Ganze ja schon, als ihre Tierpfleger plötzlich so ein Ungetüm von Kiste mitten ins Bärenwohnzimmer gestellt haben, aber nun hat sich Conny mit der Kiste angefreundet. Anfangs hatte sie sich noch gereckt und die Tatzen nach den Leckerchen ausgestreckt, damit sie nicht ganz in die Kiste hineinkrabbeln musste. Mittlerweile tapst sie in die Kiste hinein, holt sich die Leckereien und rangiert anschließend rückwärts wieder hinaus.
Der anstehende Transport vom Zoo Halle/Saale, der sich zukünftig auf den Erhalt bedrohter Tierarten aus Südamerika konzentrieren möchte, in den Alternativen Bärenpark Worbis, der eine riesige naturnahe Freianlage für Bären bereit hält, wird nur wenige Stunden dauern.
Um Conny den Weg in ein neues Leben zu leuchten wird am Abend des 13. Mai Conny´s Begrüßung mit Feuer und Liveband auf dem Bärenparkparkplatz gefeiert. Alle großen und kleinen Zweibeiner sind dazu herzlich eingeladen die Ankunft von Bärin Conny ausgiebig zu feiern. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt natürlich Conny für ihr zukünftiges Leben im Bärenpark Worbis zugute.
In der folgenden Eingewöhnungszeit wird Conny viel Ruhe gelassen, damit sie die Eichsfelder Luft erschnüffeln und ihre neuen Freunde aus sicherer Entfernung kennen lernen kann. Wenn sich Conny gut eingewöhnt kann sie vielleicht schon an Pfingsten ihre bärigen Mitbewohner kennenlernen.
Wie wird Conny auf den weichen Waldboden reagieren? Wird sie furchtlos zu ihren neuen Bärenfreunden in die Tiefe des Bärenwaldes stapfen? Und wie schnell wird sie ein Lieblingsplätzchen für ihre Pilatesübungen finden?

Wenn der Wolf sich als Vegetarier versucht

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Wolf frisst Apfel

Das laue Wetter bringt die Tiere im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald auf Trab. Langsam kommt der Appetit wieder. Die Lust auf Frisches kennt kaum Grenzen.

Die Goldammer pfeift den Besuchern eins. Man bekommt im Bärenpark sogar fast den Eindruck, als ob sie mit ihrem Liedchen die Gäste zu einer Runde durch den Bärenpark motivieren wollte. Wie sonst nur Spatzen, hüpft sie über die Tische vor dem Blockhaus, wo die Gäste gerne Platz genommen haben, um einem Cappuccino die Milchhaube abzuläufeln, im Gratismagazin Bärenspur zu schmökern oder einfach in die Sonne zu blinzeln. „Wie-wie-wie-hab-ich-dich-liiiieb“ ruft die Ammer ihr typisches Lied – immer wieder. Das ist eine Schmeichelei und eine Einladung in den Park zu kommen zugleich. Die meisten Besucher können ihr letztlich nicht widerstehen.

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Goldammer
Etliche der Bären machen noch immer einen recht verschlafenen Eindruck. Sie kuscheln sich in Kuhlen vor ihren Höhlen, dehnen höchstens mal ein Bein oder die Kiefer – und gewähren so den Besuchern einen tiefen Einblick in einen Bärenschlund. Aber man kann das vielleicht als erste Regungen auf einem Weg in ein aktives Sommerleben deuten.

Bei Bär Bodo ist da schon mehr los. Er macht die Kuh: An dem nach Norden ausgerichteten Hang weidet er frisches Gras. Ganz offensichtlich schmeckt es ihm oder es scheint ihm zumindest gut zu tun. Auf jeden Fall zeigt er dabei einen bärigen Appetit.

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Jurka im Frühling
Wolf Adi hat offensichtlich auch Interesse an einer Grünkur. Im frühlingslichten Gebüsch seines Lebensraums entdeckt er einen Apfel, der wohl unter dem Schnee hevorgetaut sein muss. (Die Tierpfleger verfüttern den Bären aktuell bewusst keine Äpfel, sondern nur Schonkost - Salat, Möhren, Brot – um die Verdauung nach der Winterruhe langsam anzuregen.) Adi als Fleischfresser geht die Veggie-Kost ja eigentlich nichts an, den Apfel findet er trotzdem interessant. Anscheinend weiß er schon, was man damit anfangen kann und macht davor erst mal Platz. Er gönnt sich zwei, drei Bissen, aber dann ist auch schon gut. Man muss es ja auch nicht übertreiben mit dem Grünzeug ...

Jurka ist wie so oft am aktivsten. Mit Vorliebe knickt sie junge Weiden und zerfasert sie mit schmatzenden Bissen. Dabei hangelt sie sich an den Bäumchen nach oben, die sich unter ihrem Gewicht mächtig biegen. Die Beobachter sehen bereits einen Sturz voraus. Die Äste krachen, passieren tut allerdings nichts. Zu geschickt stellt sich die erfahrene Wildbärin dabei an; das anfallende Material recht sie zusammen. Was der Zweck der Übung ist, wird nicht ganz klar. Nutzt sie die Pflanzensäfte zu einer Frühjahrskur oder braucht sie die Äste für ein Open-Air-Bett? Jedenfalls demonstriert sie später, dass man sehr gut darauf schläft.

Farbiger kann Ostern nicht sein

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Lars
Ob Karwoche oder Osterfest: Tausende sonnenhungriger Menschen waren losgezogen, um den Frühling zu suchen. Im Alternativen Wolf- und Bärenpark wurden sie fündig. Bären und Wölfe waren auf den Beinen, das Parkteam hatte die Anlage bunt geschmückt und Osterhase Lars empfing die Gäste.

Kinder hatten einen Riesenspaß auf dem unlängst erweiterten Spielplatz, der zu Abenteuern einlud. Im Besucherzentrum Blockhaus Bärenblick ließen es sich die Gäste schmecken. Vor dem Blockhaus genossen sie die Sonne und nette Gespräche rund um die Themen Wölfe, Bären und Tierschutz.

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Lars und Begleiter
In der Anlage spielten sich wie immer interessante bis amüsante Szenen ab. Da war etwa Hund Charli. Der bellte zunächst sehr mutig den zweibeinigen Osterhasen Lars an, ein Stück weiter, in der Nähe der Bären, zog er dann aber die Rute ein. Frauchen drängte, schnell weiterzulaufen. Warum nur? Wollte sie ihren verängstigten Hund vor den großen Braunen bewahren? Oder war sie im Beisein der vielen Besucher zu überrascht? Ihr mutiger Charli zieht doch sonst nie den Schwanz ein ...

Auch zu Ostern hält im Bärenpark immer noch die Phase der „Wolfszeit“ an. Damit ist die Periode gemeint, in der die Wölfe besonders gut zu beobachten sind. Davon profitierte auch eine Wandergruppe aus Gengenbach, die den Park bevölkerte. Die mitgebrachten und eifrig eingesetzten Stöcke belebten den Park. Das Stöckegeklapper ließ die Wölfe aufhören. Was ist das? Bringt da jemand Futter am Spieß? Kommt die neue Assistentin des Tierarzts auf Stöckelschuhen? Die Ungewissheit war den Wölfen eine Runde im Wolfstrapp wert. Die Wanderer und andere Besucher nahmen das mit Bewunderung war. Die noch junge Frühlingsvegetation ließ ungehinderte Blicke zu. Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, wurden vom Park-Team gerne durch die Anlagen gefahren, so kamen auch diese Menschen zu ihrem Wolfsanblick.

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Lars und Bärenmama Erika
Fotografen kamen ebenfalls auf Ihre Kosten. Die Kulisse für die perfekte Wolfs- oder Bärenaufnahme wechselte wie sie nur im April wechseln kann: Auf eisigen Wind folgte Schneegestöber; auf Sonnenschein folgte frischer Regen. Die Fotografen und ihre Ausrüstung, die alles mitmachten, brachten sicher reichlich fotografische Beute nach Hause.

Wir danken allen Besuchern, allen ehrenamtlichen Helfen und Spendern, allen Kolleginnen und Kollegen: Ganz toll, dass ihr diese "bunten" Ostern möglich gemacht habt! Ein ganz besonderer Dank geht an Lars, den Osterhasen. Fast 16 Stunden ist er in seinem Kostüm umhergehüpft und hat viele Besucher so richtig in Stimmung gebracht – und hat dabei auch noch Spenden für das geplante, neue Wolfrückzugsgebiet im Bärenpark gesammelt.

Herzlichen Dank! Das Bärenpark Team

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