Die Bike-Ranch, das Fachgeschäft für Radsport und E-Bikes in Schonach, ruft auf zum ersten „SCHONACHER MTB POW WOW“. Neben der MTB-Walderlebnis-Tour „Kids on Bike“ an der alle Kinder zwischen 7 und 12 Jahren kostenlos teilnehmen können, gibt es auch den „BEAR-RIDE“ zu dem alle Biker und Bikerinnen aufgerufen werden teilzunehmen. Der „BEAR-RIDE“ ist eine geführte MTB-Spenden Tour zu Gunsten des Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald und wird von dem Kana Factory MTB Team Germany und den MTB Freunden Schonach geführt. Und das tolle dabei ist, das Startgeld in Höhe von 5,- EUR pro Biker/in wird direkt an den Bärenpark gespendet.
Willkommensfest für Bärin Conny an Pfingsten ein voller Erfolg.
Der Pfingstsonntag hatte es in sich. Ca. 1100 Besucher strömten in den „Alternativen Bärenpark“ in Worbis, um den Einzug von der Braunbärin Conny zu feiern und zu unterstützen. Das BärenparkTeam, die Leute des „Bärenhilfswerkes und die „FACEBOOK-Gruppe Bärenpark Worbis“ hatten ganze Arbeit geleistet. Aus der gesamten Bundesrepublik sind Sachspenden und finanzielle Spenden für die Tombola eingegangen. Und diese Spenden konnten sich sehen lassen. Zum Teil hatten die Spender tief in die Tasche gegriffen und sehr hochwertige Artikel zur Verfügung gestellt, die bis zu einem Warenwert von ca. 300,00 € gingen. Während aus der „FACEBOOK Gruppe“ drei bis vier Mitglieder Lose verkauften, zwei die Gewinne ausgaben (symbolhaft im alten Bärenzwinger) war der Rest der Gruppe am Stand des Bärenhilfswerkes und verkaufte selbstgemachte Waffeln und Kaffee. Hier gilt ein besonderer Dank an Elke und Manfred, die aus den Spendengeldern die Zutaten für den Teig kauften und mit viel Manpower 2 Riesenpötte Teig für „Bärenparkwaffeln“ zauberten. Schätzungsweise ca. 300 Waffeln, z.T. als Trostpreis für diejenigen, die mehr als 8 Nieten gezogen haben, gingen raus und brachten zusammen mit dem Kaffee (auch den sponserten die Gruppenmitglieder) einen Reinerlös für die Bären von ca. 600 €. Aus der Tombola kam ein Erlös von ca. 1600 €. Viele Hauptgewinner freuten sich über die tollen Preise und auch die Kinder hatten Spaß, weil es ja wirklich keine Verlierer gab und man die Nieten gegen Kleinigkeiten wie Süßigkeiten, Kugelschreiber und anderes umtauschen konnte. Eine besondere Attraktion war der Schminkstand von Bernadette, die den Kindern wunderschöne Masken in die Gesichter zauberte. Unten vor dem Bärenbistro ging es heiß her. Hubert und Sindy kamen am heißen Grill ganz schön aus der Puste. Bratwürstchen (übrigens die leckerste Bratwurst, die ich seit langem gegessen habe) und Steaks fanden hungrige Mäuler. Am Ende des Tages waren alle sehr geschafft aber auch zufrieden mit dem was geleistet wurde. Der Dank für diese Leistung gilt Elke, Manfred, Gabriele, Maik, Monika, Sergej,Sabine, Claudia, Doro, Adelheid, Uwe, Gerhard, dem gesamtem Bärenparkteam und den beiden Wachhunden Tschara und Lucy, die darauf achteten, dass keiner eine Waffel zu viel mitnahm ;-) . Ein besonderer Dank geht an die kleine Lotta, die mit ihrem wunderschön geschminkten Gesicht als beste Losverkäuferin sicherlich den Verkauf von Losen steigerte. Natürlich konnte der Grund dieser Veranstaltung des „Alternativen Bärenparks“ Worbis, nämlich die Braunbärin Conny aus dem Zoo Halle, noch nicht im Freigehege zu sehen sein. Der Umzug von Conny ist ja fast problemlos abgelaufen (http://www.eichsfelder-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=169925) Sie befindet sich noch in der Station zur Eingewöhnung und wird dort von den Tierpflegerinnen gefüttert und umsorgt damit sie sich bald mit ihrer neuen Freiheit und den anderen Bären gewöhnen kann. Laut Aussage der Tierpflegerinnen und Ralf Wettengel geht es Conny gut. Aus dem Zoo Halle war Tierpfleger Norman, der Conny im Zoo Halle betreut hat, mit 2 Freunden gekommen. Sie brachten einen großen Präsentkorb mit vielen Leckereien für ihre Fellnase Conny mit und haben gesehen, dass es Conny im Bärenpark sehr gut geht und werden wieder kommen, wennConny aus der Eingewöhnungsstation ins Freigehege gelassen wird. Zum Schluss möchte ich noch eins betonen. Aus der FACEBOOK-Gruppe, die vor ca. drei Jahren durch die Administratoren Elke, Sascha und Wolfgang übernommen wurde ist ein richtig tolles Team geworden. Nicht virtuelle sondern ganz persönliche Freundschaften sind entstanden. Hier wird Tierschutz nicht nur diskutiert sondern auch kräftig mit angepackt, wenn es darum geht, das Bärenparkteam zu unterstützen, wenn es notwendig ist. Hier wird auch schon mal ein Bürgermeister angeschrieben, wenn dieser wiedermal ein Grundstück für einen Zirkus zur Verfügung stellt, der mit Wildtieren arbeitet und auf die Missstände hingewiesen, unter denen diese Tiere zu leiden haben. Oder es werden Bärenhaltungen in Zoos angeprangert die meinen, 300 qm Beton, ein alter Baumstamm und eine Pfütze mit Wasser wären ausreichend für 2 Braunbären. Also wer Lust hat schaut mal rein in die Gruppe „Bärenpark Worbis“ und möchte sich vielleicht auch in einer solchen Gruppe engagieren. Wir freuen uns über jeden Neuzugang. Und wie heißt es schön, nach dem Event ist vor dem Event. Am 14.06.15 findet wieder das jährliche Bärenparkfest statt bei dem auch diesmal wieder ein großes Oldtimertreffen dabei ist. Bitte jetzt schon in eure Kalender eintragen; dieses Event sollte man nicht versäumen. Weitere Bilder gibt es hier: Fotos & Videos Euer Bärichterstatter Wolfgang Stenzel
Ein wunderschönes Naturschauspiel ist derzeit im Bärenpark zu beobachten: Die Birken treiben aus. Die Besucher schwärmen über die Intensität des Grüns. Meister Petz begeistert sich ebenfalls.
„Herrlich!“ schwärmt Roswita Meyer. „Frischer kann ein Grün gar nicht sein“, sagt die Besucherin aus dem Kreis Lörrach, die am Mittwoch in den Bärenpark gereist war. Auch im Gespräch mit anderen Besuchern hat das Team des Bärenparks festgestellt, dass sich die Menschen an den Birken erfreuen. „Und das muss wohl schon lange so sein“, vermutet Ralf Bürglin.
Der Pressesprecher des Bärenparks weiß, dass die Birke bereits im germanischen Volksglauben eine Rolle spielte. „Sie war Göttin Freya geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der Brauch, einen Maibaum aus dem Wald zu holen, um ihn auf dem Dorfplatz aufzustellen. Damit wurde der erwachende Frühling ins Dorf geholt“, erklärt Bürglin. Den Brauch gibt es bis heute.
Wolf RB 24-4-2013 600Nicht nur die Besucher freuen sich an den Birken, auch Bärin Jurka schätzt sie. In diesen Tagen ist sie dabei zu beobachten wie sie sich Stämme junger Birken angelt und diese schmatzend zerbeißt. „Wenn sie das macht“, sagt Ralf Bürglin, „kann das ein Zeichen von Anspannung sein. Wenn sie dabei sehr ruhig ist, könnten die Inhaltsstoffe der Birke eine Rolle spielen. Bürglin verweist auf die Volksmedizin, die die Birke für ihre blutreinigende, harntreibende und anregende Wirkung kennt. „Es ist durchaus möglich“, schätzt der Pressesprecher, „dass die Bären diese Wirkung instinktiv erkennen und nutzen, wenn ihnen danach ist.
Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung
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