Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

POPEYEs Blog Episode 45 | Tief im Dunkel der Nacht

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Ich feiere den Frühling! Alles ist so voller Leben – und die Bärendamen hier bei uns. Alter! Die sind extrem hübsch – no cap. Ich kann meine Tatzen gar nicht von ASUKA lassen. Auch PEDRO steckt seine Nase immer wieder in LAURAs Fell und macht ihr hübsche Augen. Doch kaum kommt das BÄRsonal am Zaun vorbeigelaufen, wird LAURA links liegen gelassen.

Kann ja sein, dass es Futter gibt. Er sollte ganz, ganz dringend seine Prioritäten ändern. So richtig Rizz hat er nicht.

Dafür spielen und knuddeln DAGGI und PARDO voll ausgelassen miteinander. Obwohl – bei den beiden ist das eine reine Freundschaft. Wenn ich es mir recht überlege, riecht DAGGI auch gar nicht so toll wie die anderen Bärinnen … naja, für PARDO reicht es wohl.

Wer sich noch gar nicht an der Frühlingsflirterei beteiligt, ist KATJA. Das BÄRsonal macht sich, glaube ich, etwas Sorgen, weil sie nicht aus der Winterruhe auftaucht. Aber ich, als euer Meisterdetektiv, weiß es besser! Denn KATJA schleicht mitten in der Nacht heimlich durch den Wald, sammelt das Futter ein, was das BÄRsonal im verzweifelten Versuch, sie hervorzulocken, rübergeworfen hat, trinkt ganz gemütlich etwas Wasser aus dem Teich und verschwindet dann wieder in ihrer Höhle.

Die sollen sich nicht immer so aufregen. Wir Bären haben eben unseren eigenen Kopf! Wir entscheiden, wann wir was machen!

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

 POPEYE

Bärengräben

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3. April 2000 | Biberstein/Aargau, Schweiz - Braunbär MAX befindet sich in einer grünen Transportbox, diese hängt an einem Seil. Ein monströser Kran hebt das Tier aus einem tiefen Graben. Viele Jahre verbrachte er dort, in jener tristen Betongrube.

EMMA, syrische Braunbärin, teilte sein Schicksal. Käptn Jo, schillernder Restaurantbetreiber, eine Art lebendige Karikatur, hatte die beiden Bären in seiner Erlebnisgaststätte Käpten Jo’s Aafähre ausgestellt. Fast 30 Jahre lang wurden dort Bären gehalten. Zur Belustigung der Gäste. Mit Beginn des neuen Jahrtausends endet diese Ära der Ausbeutung und Erniedrigung von Bären. Doch noch sehr lange haben MAX und EMMA mit dem Trauma der Grubenhaltung zu kämpfen. Die physischen Schäden bleiben irreparabel. 2018 stirbt EMMA an den Spätfolgen der lebensverachtenden Haltung.

Das Ende der Haltung von Bären in Gefangenschaft als Unterhaltungsobjekt in jener, seiner Zeit berühmten Gastronomie, war das Ergebnis akribischer, hartnäckiger Aufklärungs- und Kampagnenarbeit. Ein bahnbrechender Erfolg und das im Heimatland des wohl berühmtesten Bärengrabens - dem Berner Bärengraben.

Heute, 25 Jahre später, ist auch der Berner Bärengraben nur noch ein Relikt, ein Mahnmal vergangener Grausamkeiten gegenüber Tieren. Doch die Haltung von Bären, allen voran in Schlossgräben, ist noch immer bitterer Alltag. Zum einen weltberühmten UNESCO Weltkulturerbe. Zum anderen mitten in Deutschland.

 

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