Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 14.02.2020

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Eine Woche liegt hinter uns, herrje, daraus kannst du drei machen! Nach dem Hochwasser kam ja ein bezauberndes Winterwunderwetter, dass ich mir dachte, dieser verrückte Schwarzwald, Regen & Schnee, Chaos & Idylle, aber als ich es nachts knacken und krachen hörte, wurde es mir dann doch etwas anders. Nachdem die ersten Bäume in den Zaun fielen, hoffte ich nur noch das Beste. Ihr könnt euch demnach vorstellen, wie mir ein Stein von der Seele fiel, als ich die Grünkutten im Anmarsch witterte. Zum Glück waren sie sofort zur Stelle und machten sich sogleich an die Reparatur und Sicherung der Freianlagen. Im Namen von uns Vierbeinern sage ich ganz herzlich Danke für den Einsatz! Ein ganz großes Dankeschön geht auch an alle Unterstützer, wie z.B. den Paten und ehrenamtlichen Helfern – ihr seid bärenstark!

Dabei waren die Tage zuvor doch so entspannt. Gemütlich lag ich herum und begrüßte zum Beispiel den guten alten SCHAPI, der einen kleinen Ausflug unternahm. Abgesehen davon ist es gerade sehr unterhaltsam die Wölfe zu beobachten. Die befinden sich gerade in der „gewissen Zeit im Jahr“, wenn ihr versteht, was ich meine. Da kann es durchaus mal vorkommen, dass die wölfische Intelligenz dem Übermut weichen muss. Ich schätze, da sind sie dann alle gleich, sowohl die männlichen Vier- als auch Zweibeiner, oder?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

 

LAURA Kolumne 14.02.2020

Weiterlesen ...
Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
herrje, mir braust es vielleicht in den Ohren. Selbst tief in meiner kuschligen Winterhöhle hat mich das Sausen und Brausen im Wald geweckt. Vorsichtig habe ich den Kopf zum Höhleneingang hinausgesteckt. Hui, fast hätte der frische Wind mir meine Plüschohren vom Kopf gefegt. Schnell habe ich mich zurückgezogen und mir das stürmische Treiben vom windgeschützten Höhleneingang aus angesehen. Wie sich die Bäume im Sturm gebogen haben! Immer lauter brauste, rauschte und knackte es. Mir wurde ganz bange. Wenn nun eine der riesigen Fichten oder Buchen umgeworfen und dabei den Anlagenzaun zerstören würde ? Da könnte ja jeder hereinkommen! Und da draußen treiben sich manchmal komische Gestalten herum, das kann ich Euch sagen. Zum Glück ist nichts passiert. Meine Kollegen im Schwarzwald hatten da wohl mehr Pech. Ihre Anlage wurde durch einen großen Baum beschädigt. Aber ihr Bärsonal hat sofort reagiert und den Zaun repariert, so dass niemand eindringen konnte. Auch unser Bärsonal war als Security im Einsatz. Immer wieder habe ich das Licht ihrer Taschenlampen in der Nacht herumgeistern sehen. Das fand ich sehr beruhigend und so konnte ich mich ganz entspannt wieder einkuscheln. Es ist doch schön, wenn andere auf einen aufpassen. Also dann: lasst Euch nicht umpusten!

Bis bald,
Eure Laura

Naturkatastrophen sorgen für große Schäden im Tierschutzprojekt

Weiterlesen ...
Naturkatastrophen sorgen für große Schäden im Tierschutzprojekt

PRESSEMITTEILUNG
STIFTUNG für BÄREN

Projekt SCHWARZWALD I Unwetterschäden


Tierschutzprojekt im Schwarzwald wurde von Hochwasser und Sturm heimgesucht. Dabei sind Schäden an der Anlage entstanden.
Team bedankt sich bei den freiwilligen Helfern.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Hochwasser bedroht zunächst die Bachdurchläufe zu überfluten, nur wenige Tage später stürzen Bäume auf den Außenzaun – das Schwarzwälder Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären ist gezeichnet von den Naturkatastrophen. Doch die gute Nachricht vorweg: alle Tiere sind unbeschadet und wohlauf.

WAS WAR GESCHEHEN?
3. Februar: am frühen Montagmorgen, noch vor Sonnenaufgang, verwandelt starker Regen den Kleinen Bach „Fegersbächle“ in einen heftigen Strom aus Wassermassen, Geröll, Steinen, Geäst und Wurzeln. Die Abflüsse stauen sich, nur durch zügiges und unermüdliches Eingreifen kann eine Überschwemmung an den Durchlässen abgewendet werden. Allerdings halten sich Regen und Schneeregen die weiteren Tage und Nächte über, sodass die Tierschützer permanent die Anlagen überwachen, auch nachts natürlich vor Ort. Drei Tage lang wird engmaschig kontrolliert, bis sich die Situation zumindest vorerst normalisiert. Die ruhigen Phasen nutzt das Team für erste Reparaturarbeiten.

In der Nacht vom 9. zum 10. Februar spitzt sich die Lage erneut zu. Aufgrund der Unwetterwarnung steht das Team auf Bereitschaft, Einsatzfahrzeuge und –equipment sind vorbereitet. Sonntagfrüh um 2:44 Uhr: Baumsturz auf den Außenzaun. Zügig rücken die Tierschützer zum nächtlichen Einsatz. Dank sofortigem Einsatz auch von freiwilligen Helfern können Bäume entfernt und Zaunmatten ausgetauscht werden. Das wirkliche Ausmaß des Unwetters zeigt sich allerdings erst bei Sonnenaufgang. Mehrere Bäume liegen auf dem Außenzaun, es müssen etliche Teile erneuert werden. Die Tiere wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht, so dass diesen keinen Schaden drohte.

Die Anlagen selbst sind hingegen stark in Mitleidenschaft gezogen. Da das gemeinnützige Tierschutzprojekt im Gegensatz zu Zoos oder Tierparks keine staatlichen Mittel erhält ist dies immer eine belastende Situation.

Sabrina Reimann, Leitung im Projekt SCHWARZWALD:
„Alles in allen sind wir durch unsere Vorbereitungen und Notfallpläne gut davongekommen, aber die unzähligen Einsätze der letzten Tage liegen uns allen noch stark in den Knochen. Im Namen vom ganzen Team bedanke ich mich daher bei den vielen freiwilligen Helfern, die uns bei Wind und Wetter tatkräftig zur Seite gestanden haben. Ohne sie hätten wir das Projekt noch nicht wieder eröffnen können und müssten auf viele Einnahmen verzichten, die gerade jetzt so ungemein wichtig sind.“

Weiterlesen ...

ab jetzt: 2. Staffel

Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

gratis

Ab jetzt im Online-Shop und überall wo es gute Podcasts gibt: 2. Staffel WissBärGier! Dein Podcast zu den Großbären der Welt. Jetzt reinhören mit Aha-Effekt

mehr

Termine

  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

Partner

Folgen Sie uns auch auf: