Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

JURKA Kolumne 20.12.2020

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Nun steht der vierte Advent fast vor der Tür. Vielen Dank an all die lieben Zweibeiner, die noch vor Weihnachten Geschenkpatenschaften abgeschlossen haben um sie ihren Liebsten unter den Christbaum zu legen. Bärenstarke Idee!

Apropos hinlegen: damit sich ARTHOS ein kuscheliges Bettchen bauen kann, haben die Grünkutten frisches Stroh für seine Höhle über den Zaun geworfen. Doch jetzt ratet Mal, wer sich das mollige Material samt Winterquartier unter den Nagel gerissen hat? Genau, die FRANCA.
Tja, wenn es um Bequemlichkeit geht, lässt sich die alte Dame nicht zweimal bitten. So hat sie keine Zeit verschwendet und sich direkt ein schönes, neues Nest gebaut. Seit dem sehen wir von ihr nur noch ein Paar flauschige Ohren herausschauen.

Nun muss sich der gute ARTHOS wohl eine neue Unterkunft suchen.

Was kommt denn eigentlich bei euch zu Weihnachten auf den Tisch? Also bei den Luchsdamen stand am dritten Advent leckere Rehkeule auf den Speiseplan. Jetzt bei den kalten Temperaturen das Beste, was man machen kann. Auch die Wölfe können euch das bestätigen. Denen geht es übrigens auch hervorragend. Nur scheinen sie BASCO aktuell zu meiden. Was da wohl wieder los ist? Hmm… ich finde es für euch raus und berichte nächste Woche darüber. Wölfen können mit unter richtig Diven sein.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

LAURA Kolumne 20.12.2020

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, in einer Höhle zu leben? Ich kann es Euch nur empfehlen. Es ist wirklich praktisch. Verschwindend geringe Baukosten, keine Baugenehmigung, kaum Heizkosten und damit klimaneutral oder wie Ihr das nennt. Handwerker braucht man auch nicht. Das geht alles mit Do-it-yourself. Und es ist so einfach, dass auch Dumme es lernen können. A propos: PEDRO hat in diesem Jahr eine wirklich anständige Höhle gebaut. Respekt, muss ich sagen. Gut, er ist ja schon 10 Jahre bei uns und hatte reichlich Zeit zum Üben. Aber immerhin ist sie diesmal zum ersten Mal nicht eingestürzt. Auch DORO hat sich überraschend dem Höhlenbau verschrieben. Allerdings übertreibt die gleich: statt eines kuschligen Ein-Höhlen-Appartements baut sie eine Mehrhöhlen-Luxus-Anlage mit Haupt- und Nebeneingang. Allein der davorliegende Aushub! Die Neuzugezogenen müssen oft so übertreiben. Sonst ist eigentlich alles wie jedes Jahr: PARDO schlummert schon lange in der Luxussuite am Hang, JIMMY hat sich frühzeitig seine Höhle am Bärenpool gesichert und auch DAGGI und KATJA sind unter die Erddecke geschlupft. Nur Max und Conny trödeln noch in der Anlage umher, Max allerdings eher halbwach. Meine Höhle ist übrigens in diesem Jahr wieder einmal sehr gelungen. Ich will mich ja nicht unnötig loben, aber sie ist ein echtes Meisterwerk: romantische Lage unter einer Baumwurzel, Eingangsbereich mit Windfang und ein kuschliger, trockener Schlafbereich in genau der richtigen Größe. Falls Ihr also mal einen Tipp braucht für Eure eigene Höhle, ich helfe gern. Obwohl- wenn ich es mir recht überlege: für Euch Menschen mit Eurem schütteren Fell und dem meist kümmerlichen Leibesumfang ist ein Höhlenleben vielleicht doch nicht das Richtige.
Bis bald,
Eure Laura

LAURA Kolumne 04.01.2021

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
fast habe ich geglaubt, meine innere Uhr ist defekt. Ich habe extra noch einmal ganz tief in mich hineingehorcht. Aber da war alles in Ordnung. Auf meine innere Uhr ist Verlass. Also habe ich vorsichtig meinen Kopf aus der Höhle gestreckt und hinaus gelauscht in die Nacht. Vielleicht habt ihr es auch gehört? Nicht? Eben! Es war still! Na gut, aus der Ferne hat es ein paarmal gekracht. Aber sonst? Dabei ist in der Nacht, die Ihr Silvester nennt, sonst immer die Hölle los. Es knallt und zischt von allen Seiten, am Himmel drängeln sich Sternschnuppen in bunten Farben und in der Luft hängt noch Tage danach der Rauch. Gut verborgen in meiner Höhle bekomme ich von dem ganzen Theater immer nur wenig mit. Aber die vom Wolfsvolk geraten jedes Jahr in den Tagen rund um Silvester in helle Panik. Mit vor Schreck eingezogener Rute drehen sie Runde um Runde in der Anlage und kommen kaum zur Ruhe. Sind eben nicht schussfest, die Wölfe. Aber diesmal waren sie ganz entspannt. Na gut, das mag auch daran liegen, dass ADENA aufgrund ihres Alters inzwischen stocktaub ist. Und die beiden Neuen, RAIK und RONJA, scheinen weniger empfindsam zu sein. Haben ja auch mal ganz nah bei Menschen gewohnt, wie man so hört. Aber mal ehrlich: habt ihr den Krawall wirklich vermisst? Strahlen die Sterne am Himmel nicht viel schöner als all Euer Feuerwerk? Nicht nur Silvester, auch alles andere war im vergangenen Jahr irgendwie anders als sonst. Euch Menschen ging es nicht gut. Das haben auch wir Bären mitbekommen. Viele ließen die Köpfe hängen und schauten traurig. Aber lasst Euch nicht unterkriegen. Haltet die Nase hoch und die Ohren steif, es wird schon besser werden. Ich jedenfalls wünsche Euch alles Gute für das neue Jahr. Macht´s Beste daraus!
Bis bald,
Eure Laura

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