Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Moment der Woche | JULIJA genießt die Sonne

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Wintervorbereitungen bei Sonnenschein – Braunbärin JULIJA genießt noch die letzten Sommertage des Jahres und trifft zugleich wichtige Vorkehrungen für die kalte Jahreszeit.

Und was könnten diese wichtigen Vorkehrungen wohl sein? Richtig: mampfen was das Zeug hält! Denn schließlich lässt es sich nur mit einer ordentlichen Speckschicht anständig überwintern. Futtern im Sonnenbad – ganz klar unser Moment der Woche.

Wenn es auch für euch nichts schöneres gibt, als ein ausgiebiges Bad in der Sonne, dann wäre JULIJA doch das ideale Patentier für euch!

Kleiner Tipp: Patenschaften eignen sich auch hervorragend als Geschenk

 

 

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Luchs Baron ist tot

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Traurige Nachricht von Projektteam Luchs Thüringen – Luchs BARON ist tot

Ein Zug wurde ihm zum Verhängnis: der vor einem Monat in die Freiheit (zurück) entlassene Luchs Baron wurde beim Überqueren der Bahngleise erfasst und starb kurz darauf an den Folgen. Darauf lassen die GPS-Daten des Senders vermuten. Uns trifft diese Nachricht sehr schwer, da der junge Waldgeist in unserer Obhut aufgepäppelt wurde. Stark geschwächt wurde er im Frühsommer im Kreis Eisfeld gefunden und in unsere Wildtierauffangstation zu Pflege gebracht. Hier kam er wieder zu Kräften, wurde fit für die freie Wildbahn. Die Rückkehr des Luchses in die Freiheit berührte zahlreiche Menschen.

Dr. Markus Port, Projektleitung BUND Thüringen: Der Verlust eines Luchses ist immer ein trauriger Moment. Im Falle BARONs ist er aber besonders tragisch. Durch seine besondere Geschichte war Baron vielen Menschen ans Herz gewachsen, und alle Beteiligten waren froh, dem jungen Luchs eine zweite Chance auf ein Leben in Freiheit geben zu können.

Trotz des tragischen Verlustes von BARON ist die Luchspopulation weiterhin ausreichend für einen Fortbestand.

Tierbegegnungen im Zoopark Erfurt

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Im Zoopark Erfurt hat ein neues Kapitel des Missbrauchs an Wildtieren begonnen: Tierbegegnungen. Gegen Bezahlung gibt es nicht nur Blicke hinter die Kulissen, sondern Begegnungen in den Gehegen mit u.a. Erdmännchen, Kattas, Nashörnern, Geparden oder Elefanten. Training, Futter, Streicheln - Dreister Weise wird dies als pädagogisches Happening beworben, das für den Artenschutz sensibilisieren soll. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Erst 2024 haben wir Tiere aus einem Kontaktzoo gerettet und wurden Zeuge, welch grauenvolles Leid durch diese Begegnungen entsteht. Es war ein Schrecken mitzuerleben, dass dies mitten in Deutschland in der heutigen Zeit geschieht. Jetzt, nur ein Jahr später, führt der Zoopark Erfurt diese lebensverachtende Praktik fort.

Handzahme Wildtiere, die trainiert werden, mit Futter konditioniert nur, damit sie Menschen in ihrer Nähe dulden, hat nichts mit Artenschutz zu tun, sondern ist blanker profitorientierter Missbrauch von Lebewesen. Allein die Tatsache, dass die Tiere in Preisklassen eingeteilt werden gibt vor, wie viel sie wert sind. Ein Treffen mit Bison oder Lama liegt mit 65,- Euro in Preiskategorie 2, bei einem Geparden bewegen wir uns bereits mit 80,- Euro in einer höheren Kategorie. Für eine Elefanten legen die Besucherinnen und Besucher 120,- Euro hin.

In der aktuellen Zeit ist aktiver Tier- und Artenschutz von wachsender Wichtigkeit. Während Tiere in Gefangenschaft leiden häufen sich aufgrund von grundlegendem Missverständnis gegenüber freilebenden Wildtieren die Konflikte zwischen Mensch und Tier. Wildtiere, exotische wie heimische, als Attraktion stundenweise buchen zu können, fördert weder Tier- noch Artenschutz sondern genau das Gegenteil: Ausbeutung und Missbrauch.

Kantabrische Braunbären 

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Fachvortrag von EuroNatur und PINSA! Stiftung als krönenden Abschluss der Online-Serie TIERLEID made in ÜBERALL. 28.01.27 - jetzt anmelden! 

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