Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Zeichen setzen, statt rückentwickeln! Ein offener Brief an die Burgergemeinde Schwarzenburg

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Froh über seine zweite Chance: Schweizer Bär MAX

Liebe Bevölkerung von Schwarzenburg [CH],

mit großem Interesse verfolgen wir, die STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz-, das Projekt Bärenpark Gantrisch, welches in Ihrem Dorfwald umgesetzt werden soll. Den Bau neuer, moderner Anlagen für eine naturnahe, verhaltensgerechte Unterbringung von Wildtieren, speziell Bären, ist grundlegend ein unterstützenswertes Vorhaben. Allerdings darf dies nicht zur Zucht von Tieren in Gefangenschaft dienen! Die „Produktion“ von Bären einzig zu dem Zwecke, dass sie ausgestellt werden, führt zu massivem Tierleid und dient – entgegen der Bewerbung – nicht der Natürlichkeit, sondern lediglich der Schaulust.

Warum? Wildtiere wie der Braunbär können nicht artgerecht gehalten werden. Sie künstlich in und für die Gefangenschaft zu züchten ist rücksichtslos, unmoralisch und antiquiert. Weiterhin gibt es in ganz Europa eine massive Anzahl von Bären, die in schlechter Haltung leben, die Tag für Tag leiden müssen, weil es gravierend an freien Plätzen in alternativen Tierschutzeinrichtungen mangelt. Diesen Tieren, die just in diesem Moment unfassbare Qualen erleiden müssen, einen Platz in einer naturnahen Anlage zu versagen, um noch mehr Bären zu züchten, die nie frei leben dürfen, ist unverantwortlich und zutiefst beschämend. Es würde einen traurigen Rückschritt bedeuten.

Dabei könnte mit dem geplanten Bärenpark ein Zeichen gesetzt werden. Zeigen Sie in Ihrer kleinen Gemeinde, wie groß Sie sind und retten Sie das Leben von armen Bären, die momentan in lebensverachtenden Verhältnissen vegetieren. Geben Sie misshandelten Tieren eine zweite Chance, statt Ungeborenen die Chance auf ein wildgerechtes Leben zu nehmen.

Wie das gehen soll? Sehr gerne beraten wir bei einer Planung und beim Bau, aber auch beim Vermitteln von Tieren aus tierquälerischer Haltung. Es mangelt aktuell auf dem ganzen Kontinent gravierend an Auffangstationen. Nun liegt es an Ihnen, eine besondere Rolle einzunehmen, ein Bärenrefugium auf die Beine zu stellen, das beispielgebend für respektvollen Umgang mit Tieren ist und das auch kommenden Generationen einen Weg zurück zur Natur zeigt. Es wäre schön, wenn wir die Möglichkeit erhielten, Ihnen bei der Entscheidungsfindung behilflich sein zu können. Seit Jahren arbeiten wir mit den Kollegen vom Berner Bärenpark und dem Tierpark Dälhölzli zusammen und würden gerne diese konstruktive Zusammenarbeit auch mit Ihnen umsetzen.

Ihre
STIFTUNG für BÄREN

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JURKA Kolumne 23.01.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Meine Güte, ist das frostig dieser Tage, Junge, Junge. Also ich für meinen Teil gehe bei solcher Kälte nur raus, wenn es unbedingt sein muss. Und was ist der größte Notfall bei einem Bären? Richtig – ein knurrender Magen. Für ein feines Fresschen schlendere ich dann schon mal durch den Winter, aber dann ist auch ganz schnell wieder die gemütliche Höhle angesagt. Wie ist es da bei euch so? Gehört ihr zu denjenigen, die total aktiv im Winter sind? Oder seid ihr eher die Fraktion ARHTOS – denn der schläft fast im Stehen ein.

Ja, wirklich, es zaubert mir stets ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich mir das ansehe. Die drei jungen Albaner verbringen in diesem Winter tatsächlich viel Zeit in der Höhle. Gemeinsam liegen sie in ihrem Quartier und bequemen sich ähnlich wie ich nur auf Futtersuche nach draußen. In dieser Jahreszeit sind es vorwiegend Nüsse, die bei uns Bären hoch im Kurs liegen. Da fällt mir ein – habt ihr vielleicht noch das ein oder andere Kilo an Wal- oder Haselnüssen für uns? Falls ihr noch welche übrig habt, wäre es bärenstark, ihr würdet die den Grünkutten in die Hand drücken. Darüber würden wir uns sehr freuen.

Jedenfalls, wenn ich auf meiner Futterrunde bin sehe ich die Drei des Öfteren auch umher stromern, wobei unser guter ARTHOS dabei so unfassbar müde ist, dass man glaubt, er würde jeden Moment im Stehen anfangen zu schnarchen.

Kennt ihr das? Gibt es auch bei euch Zweibeinern welche, die im Stehen einschlafen?

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA


 

Erlebe einen Tag im Leben eines Luchses | Für Kinder ab 7 Jahren

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Einblicke in den Alltag des Wildtieres

Wie würde denn so ein Tagebuch von einem Luchs aussehen? Schleichen, spähen, und natürlich ein Nickerchen machen… Erlebe einen Tag im Leben eines Luchses. Gemeinsam beobachten wir unsere drei Luchse im Alternativen Wolf- und Bärenpark und lernen viele spannende Dinge über diesen Waldgeist. Dabei kommen Spiel und Spaß natürlich nicht zu kurz!

Nähere Information und Anmeldung unter Telefon: 07839 910380, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

WICHTIG: Die Kinder müssen zum Veranstaltungsort gebracht und wieder abgeholt werden. Das Angebot findet bei jedem Wetter statt.

SONSTIGES: Bitte mitbringen: stabile, wettergerechte Kleidung, Vesper und Getränk oder 2 € für ein Mittagsvesper im Imbiss und ein kleines Taschengeld.

TREFFPUNKT: Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald Rippoldsauer Strasse 36/1
Bistro Bärenblick

Zeiten: 1 Tag, 19.02.2022 Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr
Anzahl: 1 Termin(e)
Leitung: Teagan Wernicke
Ort Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau, Schapbach
Preis Gebühr: 20,00 €
(inkl. Parkeintritt)

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Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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  • 09.04.2026…
    Ferienprogramm | Haustiere – Tierschutz hausgemacht
  • 16.04.2026…
    Ferienprogramm | Bienen – Wilde Wunder
  • 16.05.2026…
    Fotoworkshop | mit Bärenparkfotografin Vera Faupel

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