Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

DORO - Nachruf einer Bärin

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Schweren Herzens mussten wir am Samstag, den 9. Mai 2026, von unserer Bärendame DORO Abschied nehmen. Altersbedingt blieb uns, in Absprache mit unserem Tierarzt, leider keine andere Wahl, als sie gehen zu lassen. Sie wurde stolze 35 Jahre alt.

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DORO in der Krankenstation

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Seit Dienstag, dem 5. Mai 2026, befindet sich unsere 35-jährige Braunbärdame DORO in der Krankenstation. Nachdem uns eine Verletzung auffiel, wurde umgehend unser Tierarzt Dr. Genzel hinzugezogen. Unverzüglich wurde gehandelt und so konnte DORO dank der gemeinschaftlichen Arbeit vom Team und Tierarzt in die Krankenstation gebracht werden. Dort wird sie aktuell mit frischem Obst und Medikamenten versorgt.

DORO wurde 1991 in Portugal geboren und noch im Welpenalter an einen Zoo nach Südspanien verkauft, wo sie über 25 Jahre lang ausgebeutet wurde. Seit ihrer Rettung 2019 lebt sie bei uns in Worbis.

Wir drücken DORO die Daumen, dass sie sich trotz hohem Alter wieder erholt und halten euch weiter auf dem Laufenden.

 

Euer Team vom
Projekt WORBIS

JURKA Kolumne 03.05.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Natur heilt

Der Schwarzwald ist ein wilder Fleck, oder? Letzte Woche wehten hier geradezu stürmische Winde. Der Sand vom Weg tanzte in der Luft zu einem eigenwilligen Rhythmus, fegte über den Platz im großen Stil. Und während ich das beobachtete, habe ich gesehen, wie die Wölfe GAIA und KOLJA sich auch ganz fasziniert etwas anschauten. Dabei handelte es sich um eine Ringelnatter. Eigentlich dürfte das für Wölfe nichts aufregendes sein, aber beide haben eben einen Großteil ihres Lebens fernab von Natur verbracht. Da kann man mal sehen, dachte ich mir so also ich sie beim Beobachten beobachtet, wie wichtig es für Wildtiere ist, in der Natur aufzuwachsen.

Denn letztlich können wir wilden Vierbeiner nur dann mit unseren Fähigkeiten glänzen, wenn wir in der richtigen Umgebung sind. Fußballspieler blühen schließlich auch nur auf dem Platz. GAIA und KOLJA haben trauriger Weise enorm viel verpasst und durften erst jetzt im Erwachsenenalter ein naturnahes Leben erfahren. Doch spannend ist es mitzuerleben, wie sie ihre Sinne und ihren Verstand schulen, bei so vermeintlich banalen Dingen wie eine Ringelnatter. Die Natur mag hart und rau sein, aber auch gütig. Sie gibt dir immer wider eine zweite Chance.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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