Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

LAURA Kolumne 28.08.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

vor ein paar Tagen war es endlich soweit: die kleinen Ukrainer wurden aus der Krankenstation zurück in die Anlage gelassen. Aber was heißt da kleine Ukrainer! Die sind vielleicht gewachsen! Besonders POPEYE ist so ein richtiger Wonneproppen geworden. Als er auf der Waage stand, hat die über 180 kg angezeigt. Das sind natürlich alles nur Muskeln und starke Knochen. Schwabbelt aber ganz schön beim Umherrennen. Den Baum, von dem ASUKA geplumpst ist, hat das Bärsonal vorher noch mit einer Manschette gesichert, damit sie nicht gleich wieder hinaufkrabbelt. ASUKA hat den Baum jedoch keines Blickes gewürdigt. Die Arme humpelt aber auch noch ganz schön. POPEYE hingegen fand die Konstruktion gleich furchtbar interessant. Der Junge ist technisch sehr interessiert. Das habe ich schon daran gemerkt, dass er versucht hat, in der Station die Sicherungen der Schieber auseinander zu nehmen. Dummerweise war die Baummanschette für ihn außer Reichweite, denn für das Klettern auf Bäume hat POPEYE kein Talent. Aber ein kluger Bärenkopf findet eine Lösung. Mit den Tatzen am Baum hat POPEYE seinen pummeligen Popo einfach an ein kleines Bäumchen geschoben, dass praktischerweise im richtigen Abstand neben dem Baum stand. Eingeklemmt zwischen Bäumchen und Baum hat er es geschafft, sich bis an die Manschette heran zu schieben. Die Manschette konnte er jedoch nicht abreißen, die ist zu glatt für Bärenkrallen. Die Enttäuschung darüber hat er schnell überwunden. Ganz ausgelassen haben er und ASUKA im Teich gespielt und geplantscht. Zum Glück haben sie eine ausgedehnte Mittagspause eingelegt, denn ASUKA soll ihr Bein ja nicht gleich wieder überlasten. Hauptsache, sie denkt weiterhin daran, ihr Bein zu schonen, damit es richtig ausheilen kann.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

JURKA Kolumne 28.08.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Ach, herrlich, was gibt es schöneres, als im Sommer die Füße hochzulegen, auszuspannen und das hier in unserem herrlichen Schwarzwald. Tja, davon können die Grünkutten wohl leider nur träumen, denn im Bärenpark ist Langeweile ein Fremdwort, wie ihr wisst. Erst neulich habe ich sie in den Anlagen rum ackern sehen und dachte anfangs noch, dass sie sich Höhlen graben wollten. Ein kühles Erdloch ist bei den Tempersturen ja nicht das schlechteste. Dann fiel mit allerdings auf, wie sie eigentlich genau das Gegenteil taten – Löcher schließen! Die jungen Bärenmänner ARIAN, ARTHOS und AGONIS veranstalteten mal wieder eine regelrechte Buddelolympiade.

Und ARIAN hatte in dieser Woche anscheinend eine extra Portion Motivation: pünktlich zum Feierabend hat sich mein gewiefter Artgenosse nämlich als Forstarbeiter versucht. Kettensäge oder Axt? Braucht man nicht, wenn Bärenkräfte walten und so fällte ARIAN mit Inbrunst ein paar Bäume. Auf diese Weise konnten die Grünkutten ihren Abend mit Aufräumarbeiten und Zaunreparatur ausklingen lassen.

 

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif!

Eure

JURKA


 

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