Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Produkt: Babybär

Wieder stirbt Tiernachwuchs in deutschen Zoos. Der Marktwert von Babyraubtieren wird nach wie vor über das Wohlergehen der Tiere gestellt. Eine sinnvolle Alternative zur inflationären Zucht wäre die Rückkehr heimischer Wildtiere zu unterstützen.

 

Leinefelde-Worbis. Der Tod des Eisbärwelpen Fritz weckt Erinnerungen an vergangene, fehlgeschlagene Zuchtversuche. Aus dem Eisbären Knut wurde seiner Zeit eine Marke gemacht, der Name rechtlich gesichert, Fanartikel im großen Stil vermarktet. Rein wirtschaftlich ist das Produkt Babybär äußerst lukrativ. Doch wenn Kapital gewichtiger ist als Artenschutz, werden Verhaltensstörungen bis hin zum Tod – wie der aktuelle Fall belegt – in Kauf genommen. Allein die STIFTUNG für BÄREN erreichten im vergangenen Jahr weit über hundert Anfragen zur Aufnahme verstörter Tiere. Die Quittung für inflationäre Zucht und Zurschaustellung.

 

Doch wer muss diese Rechnung letzten Endes begleichen - die Tiere. Ist es nicht ein Widerspruch, heimische Prädatoren zu verschießen (Bsp. Braunbär Bruno 2006, Wolf Arno 2016) und im gleichen Atemzug exotische Wildtiere in Gefangenschaft zu züchten, auch wenn deren Nachwuchs nicht lebensfähig ist (Eisbär Fritz in Berlin, Gorillababy in Frankfurt, beide März 2017)? Eine sinnvolle Alternative wäre es, die Rückkehr der Raubtiere zu unterstützen, die in unseren Breitengraden nicht nur heimisch, sondern notwendig für ein adäquates Ökosystem sind. Luchs, Wolf, Bär – sie sind eine Bereicherung für unsere Kultur. Letztlich profitiert unser eigener Nachwuchs davon. Gesetzlich verankert wurde es bereits 2002: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.“ (Grundgesetzt für die Bundesrepublik Deutschland, Artikel 20a)

 

Es ist noch keine hundert Jahre her, dass in Zoos Völkerschauen an der Tagesordnung waren. Heute ist das unvorstellbar.  Der Tod des kleinen Eisbären Fritz ist nur einer von vielen Hinweisen darauf, dass es auch jetzt wieder an der Zeit für eine Weiterentwicklung ist. Damit das Produkt: Babybär in naher Zukunft der Vergangenheit angehört.

 

Zur Vogelgrippe auch noch Einbrecher

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Einbruch in Worbis

Unbekannte Täter brechen im Tierschutzprojekt ein / Schaden höher als das Diebesgut/ Polizei sucht Zeugen

 

Leinefelde-Worbis. In der Nacht 18./19. Februar verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zum Gelände des Alternativen Bärenparks Worbis. Doch das ist nicht die einzige Hürde, die das Team um Parkleiter Ralf Wettengel zum Jahresbeginn meistern muss. Erst geht die Vogelgrippe um, nun auch noch Einbrecher. Dabei könnte der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein, denn im Thüringischen Tierschutzprojekt laufen die Saisonvorbereitungen auf Hochtouren. Aber entmutigen lassen sich die Thüringer Tierschützer von den ungünstigen Vorfällen der jüngeren Vergangenheit nicht. Kein Klagen, sondern anpacken lautet die Devise.

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2016 - Erfolgreichstes Jahr für den Bärenpark - eine beachtenswerte Bilanz

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Führung im Bärenpark

64.500 Besucher zählte die gemeinnützige Einrichtung im letzten Jahr. Zu Anfang wurde das Alternative Konzept von Skeptikern verschrien, doch in den letzten Jahren ist daraus ein Tierschutzprojekt  mit Weltniveau gewachsen.

Bad Rippoldsau–Schapbach. Noch nie kamen so viele Besucher in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wie 2016.  Allein 64.500 zahlende Gäste konnten registriert werden. Das Tierschutzprojekt der STIFTUNG für BÄREN öffnete im Jahr 2010. Seither ist eine Menge geschehen. Die Infrastruktur sowohl für die Tiere als auch für die Besucher wurde stetig weiterentwickelt. Weltweit  sind die Projekte der STIFTUNG einzigartig und ziehen somit auch internationales Publikum in das Wolftal. "Die Bilanz des letzten Jahres  wurde durch  das Indianerfest und die Rettungsaktionen aus Albanien" zum erfolgreichsten Jahr“,  so der Parkleiter Bernd Nonnenmacher.

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Zurück im Revier: Zwischen Schutz, Angst und Verantwortung 

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