Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Kompetenz: WILDTIER!

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Sie soll die Tierschutzprojekte der STIFTUNG zu Kompetenzzentren für Wildtiere ausbauen: Nancy Gothe

PRESSEMELDUNG
20.01.2020

STIFTUNG für BÄREN
Thema I Neue Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN

LEINEFELDE-WORBIS / BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH: Wölfe und Luchse leben bereits seit Längerem wieder in Deutschland, in den letzten beiden Jahrzehnten wurden sogar wieder Bären in den bayrischen Wäldern heimisch. Dies sind fantastische Nachrichten für die Natur, den Umwelt- und Artenschutz, bringt aber auch Verantwortung mit sich. Einrichtungen mit der Kernkompetenz zu Wildtieren, speziell Experten zum Thema große Beutegreifer, werden also von zunehmender Wichtigkeit sein. Daher intensiviert die STIFTUNG für BÄREN ihr bereits bestehendes Engagement dahingehend und baut aktuell ihre Tierschutzprojekte zu Wildtier-Kompetenzzentren aus.
Nancy Gothe, neue Kompetenzmanagerin der STIFTUNG, soll diese Zielsetzungen umsetzen.

ZUR PERSON Die gebürtige Thüringerin Nancy Gothe studierte Forstwissenschaft an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst [HAWK] in Göttingen. Bereits nach ihrem Abschluss sammelte sie erste Erfahrungen in der Tierschutzarbeit der STIFTUNG für BÄREN, durch ehrenamtliches Engagement im Projekt WORBIS. Schon nach kurzer Zeit fügte sie sich so gut ins Team und die Thematik ein, dass sie zunächst auf Honorarbasis, schließlich ab 2010 hauptberuflich im Tierschutz arbeitete.

So entwickelte sie unabhängig vom Projekt WORBIS eine Luchsaustellung in Wenigerode, gemeinsam mit dem Luchskoordinator Ole Anders und absolvierte eine Schulung zur Wolfsbeauftragten. Im Alternativen Bärenpark Worbis selbst nahm die Pädagogik einen großen Teil ihres Tätigkeitsfelds ein. Dies beinhaltete die Erarbeitung von Programmen für Schüler, aber auch für Erwachsene. Dazu zählten auch Führungen von Gruppen zu verschiedensten Themen [Bär, Wolf, Luchs Bienen, Indianer] durch das Tierschutzprojekt in Worbis. Außerdem organisierte die ausgebildete Försterin Events wie die Nacht der Wölfe oder das MAIKA-Fest und leitete in enger Kooperation mit dem Gymnasium in Worbis Arbeitsgemeinschaften und Projekte. Auch auf öffentlichen Festen und Messen war sie präsent, informierte über nachhaltigen Tier-, Natur und Artenschutzschutz.

Die über 10 Jahre Erfahrung im Umgang mit großen Beutegreifern, die Leidenschaft für Tier-, Umwelt- und Artenschutz, sowie ihr Planungstalent machten sie zur idealen Besetzung als Kompetenzmanagerin, welche sie seit dem 1. Dezember 2019 inne hat.

Nancy Gothe, Kompetenzmanagerin der STIFTUNG für BÄREN:
„Ich freue mich enorm, mit meiner neuen Stelle meine Berufung gefunden zu haben und zugleich eine wichtige Sache unterstützen und voranbringen zu können. Die Standorte im Schwarzwald und im Eichsfeld sind einzigartige und bedeutende Einrichtungen, deren Weiterentwicklung ich mich mit vollstem Elan widmen werde. Dabei ist mir die Arbeit mit den Menschen, sie für etwas zu begeistern, sie zusammen zu bringen, eine Herzensangelegenheit um somit die Stiftungsarbeit weiter auszubauen.“

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Wildbär vor der Tür – ist Deutschland darauf vorbereitet?

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JURKA - Mutter von JJ1 [BRUNO)

Ein Braunbär wurde in Österreich nahe der Grenze zu Bayern von einer Wildtierkamera erfasst. Das zuständige Ministerium in Bayern gab auf Nachfrage der STIFTUNG für BÄREN an, zunächst keine Präventionsmaßnahmen seitens der Behörden einleiten zu wollen, sondern abzuwarten. Die STIFTUNG für BÄREN warnt aufgrund der Erfahrungen aus dem Fall des getöten "Problembären" Bruno vor 13 Jahren vor einer Wiederholung der gleichen Fehler und fordert die Behörden auf, unverzüglich zu handeln.

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Pressemeldung 16.April.2019: Besuch der Tierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Besuch der Tierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

Die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg Dr. Julia Stubenbord war zu Gast im Alternativen Wolf- und Bärenpark.
Zusammen mit Ihrer Stellvertreterin Ariane Kari besichtigte sie das Tierschutzprojekt und es wurden Ideen zur künftigen Zusammenarbeit angestoßen.

BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH. Am Dienstag, den 16.04.2019 besuchten die Landesbeauftragten für Tierschutz Dr. Julia Stubenbord und Ariane Kari das Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären im Schwarzwald.
Das Tierschutzprojekt im Schwarzwald hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bären, Wölfe und Luchse aus schlechten Haltungen aufzunehmen, um ihnen für ihr restliches Leben eine verhaltensgerechte Alternative zu ihrer bisherigen Unterbringung zu bieten. Die Tiere kommen aus Zirkussen und Tierparks, wurden zum Teil auch im Ausland beschlagnahmt.
Das Projekt ist ganzjährig für Besucher geöffnet, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und  für Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Park berichtete Parkleiter Bernd Nonnenmacher über vergangene Tierrettungsaktionen und erläuterte wie Bären, Wölfe und Luchse im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wieder ein naturnahes Zuhause bekommen.

Bernd Nonnenmacher, Parkleiter im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald:
„Die Tiere sollen hier nach jahrelanger schlechter Haltung oder Misshandlung wieder lernen, was es heißt ein Wildtier zu sein. Manche von Ihnen haben in ihrem bisherigen Leben noch nie Gras unter den Tatzen gespürt.“

Nach einem Einblick hinter die Kulissen des Projektes konnten sich die beiden Ministeriumsvertreterinnen selbst ein Bild davon machen, wie ehemalige Zoo- und Zirkustiere in den naturnahen Anlagen verhaltensgerecht leben dürfen. Von den Freianlagen und dem saisonalen Fütterungskonzept zeigten sich die beiden Veterinärmedizinerinnen sichtlich begeistert.

Ariane Kari, stv. Landesbeauftragte für Tierschutz:
„Vielen Dank für die wunderbare – sehr notwendige – Arbeit im Tierschutz! Die Haltung ist ein Vorbildsmodell. Tolle Leistung, auch von den Ehrenamtlichen!“

Im Anschluss wurden Möglichkeiten zur weiteren Kooperation zwischen der Stiftung für Bären und der Stabsstelle für Tierschutz diskutiert. Geplant sind gemeinsame Fortbildungen, um Haltungen von großen Beutegreifern landesweit zu verbessern.

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