Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

LAURA Kolumne 23.10.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
habt Ihr schon gehört? Bei uns ist noch eine Neue eingezogen. Wieder ein „Luchs“! Eine „Luchsin“ müsste ich wohl sagen. Sie lebt aber nicht bei dem anderen Luchs, denn die beiden können sich wohl nicht so gut leiden. Sie wohnt in einer Anlage, die an die Bärenanlage grenzt. Dadurch hatte ich die Gelegenheit, mir diese neue Bewohnerin des Bärenparks etwas genauer anzusehen. Ein komisches Tier, kann ich Euch sagen. Das BÄRSONAL behauptet ja, Luchse sollen eine Art Katze sein. Das kann ich aber nicht so richtig glauben, denn ich weiß genau, wie Katzen aussehen. Schließlich haben wir hier im Park einige und ein paar davon haben auch schon mit uns Bären zusammen in der Anlage gewohnt, der ADDI zum Beispiel. Alle unsere Katzen sind ziemlich klein und haben lange Schwänze, die sie oft hoch erhoben tragen. Der Schwanz des neuen Tieres ist aber viel kürzer. Größer als unsere Katzen ist es auch und es hat große Fellpuschel an den Ohren. Eins allerdings hat die Luchsin, sie heißt übrigens ELBA, mit unseren Katzen gemein: sie guckt einen mit ihren großen Augen genauso arrogant und von oben herab an wie die Kater HOLGER und KASIMIR das immer tun. Also vielleicht doch eine Katze? Um ein bisschen mehr über Luchse zu erfahren, habe ich zugehört, was das Bärsonal erzählt hat. Ich bin ja von Natur aus nicht neugierig, aber man muss schließlich informiert sein. Früher muss es Luchse fast überall in Deutschland gegeben haben, genau wie uns Bären. Irgendwann sind die Menschen auf die Idee gekommen, dass alles nur ihnen gehört: die Flüsse, der Wald, die Bäume im Wald und die Tiere, die darin leben. Teilen wollten sie nicht mehr, nicht mit dem Bär, nicht mit dem Wolf und auch nicht mit dem Luchs. Also haben sie alle Tiere gejagt und getötet, die sie nicht mehr haben wollten. Der Luchs wurde dadurch genauso ausgerottet wie viele andere Tiere. Heute gibt es wieder einige Luchse in den Wäldern Deutschlands, sie wurden von Menschen hier wieder angesiedelt. Doch auch heute gibt es Menschen, die keine freilebenden Luchse dulden wollen und sie deshalb töten, obwohl das verboten ist. Ich verstehe das nicht: glaubt ihr Menschen wirklich, ihr könntet bestimmen, was in die Natur gehört und was nicht?
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

Luchs ELBA ist in Worbis angekommen!

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Herzlich willkommen ELBA!

Auch die zweite Übernahme lief Dank guter Planung und Vorbereitung problemlos ab. Wir sind sehr froh über die Kooperation mit der Stadt Bad Schandau und die Entscheidung, das Leben der Tieren zu verbessern. Wir hoffen, dass diesem Vorbild weitere folgen werden. Denn noch immer leiden unzählige Tiere unter schlechten Haltungsbedingungen.
Bernd Nonnenmacher, Einsatzleiter

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LAURA Kolumne 16.10.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habe ich es nicht gesagt? Fast wäre ich hineingeplumpst in das Loch, dass PEDRO vor lauter Übereifer in das Dach seiner neuen Höhle gerissen hat. Ob der die Prinzipien der Statik irgendwann noch einmal begreift? Ich glaube nicht mehr daran. Hoffentlich nimmt sich POPEYE, der gerade seine ersten Grabungsversuche startet, kein Beispiel an ihm. Ich sehe ja, wie POPEYE den PEDRO ständig anhimmelt. Aber was das Bauen von Höhlen betrifft, sollte er sich lieber Bären zum Vorbild nehmen, die das auch können. Ihr wisst schon, wen ich meine. Ganz ohne eine Tatze zu rühren, ist Katja in ihre Winterruhehöhle eingezogen. Was soll man auch an einer Höhle herumbauen, die so gut in Schuss gehalten wurde, wie die vom alten JIMMY. Wir anderen Bären sind noch dabei, uns die letzten paar Gramm für die Winterruhe anzufuttern. Übrigens: falls ihr schon immer mal wissen wolltet, mit welcher Nahrung wir Bären so formschön und wohlgerundet werden, so könnt ihr das in der nächsten Woche erfahren. Als Ferienprogramm. Das habe ich vom Bärsonal abgelauscht. Es soll wohl auch um das Wolfsvolk gehen und deren Nahrung. Aber die ist natürlich nicht so abwechslungsreich wie bei uns Bären. In der Natur laufen die Wölfe ihrer Nahrung ja manchmal stundenlang hinterher. Ganz schön dumm, wo es doch überall etwas zu pflücken oder auszugraben gibt. Naja, es können nun mal nicht alle Tiere so klug sein wie wir Bären.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

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