Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Pardo ist gerettet!


Pate werden


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Doch in diesem Jahr ist alles anders und wir stehen ziemlich perplex vor dem Bärenzaun und fragen uns: Wo ist wer?

Bisher konnten wir immer ziemlich genau sagen, wer wo sein müdes Haupt gebettet hat. Diesmal können wir nur vermuten. In der Seniorenresidenz sind wir uns sicher.
Mario hat die Vorjahreshöhle vom im März verstorbenen Mischa bezogen....

Doch in diesem Jahr ist alles anders und wir stehen ziemlich perplex vor dem Bärenzaun und fragen uns: Wo ist wer?

Bisher konnten wir immer ziemlich genau sagen, wer wo sein müdes Haupt gebettet hat. Diesmal können wir nur vermuten. In der Seniorenresidenz sind wir uns sicher.
Mario hat die Vorjahreshöhle vom im März verstorbenen Mischa bezogen. Nach einer kurzen Renovierung hält er erstmalig entspannt eine Winterruhe, denn in der Seniorenresidenz kann kein Wolf am Bettpfosten sägen.
Tina hat sich in die künstliche Höhle zurückgezogen, lässt sich aber hin und wieder sehen, wenn es besondere Leckerlis gibt.
Mischka ist in ihrer vor zwei Jahren selbst gegrabenen Höhle verschwunden, die ihr wohl auch niemand streitig machen dürfte. Es ist ja durchaus üblich, dass unsere Petze auch Höhlen beziehen, die sie nicht gegraben haben. Aber nicht mit Mischka!

Und nun gehen die Mutmaßungen los. Kathi und ihre beiden Freunde, die Schwarzbären Jimmy und Gonzo, haben wieder Teamarbeit geleistet und ihre Vorjahreshöhle gemeinsam saniert. Ob sie sich aber auch alle drei in dieser Höhle befinden, wissen wir nicht. Eigentlich ist die Höhle für drei Petze zu knapp; vor zwei Jahren flogen die Schwarzen mitten im Winter wegen Eigenbedarf von Kathi raus. Da standen sie nun bedröppelt im Schnee und versuchten, im gefrorenen Boden mit den Wintervorbereitungen ganz von vorn anzufangen.
Müssen sie auch in diesem Winter das gemeinsame Schlafgemach verlassen oder sind sie schon längst nicht mehr drin?
Wo ist Laura, wo ist Emma? Keine Ahnung. Goliath vermuten wir in einer künstlichen Höhle. Drei davon gibt es in der gesamten Freianlage.
Max macht uns Freude. Er ist seit Wochen in der Krankenstation - wir beobachteten dort noch einmal seine Hautirritationen - und sollte schon längst entlassen werden. Doch Mäxchen hat es sich dort gemütlich gemacht, hat erstmalig für uns sichtbar zugenommen und sich zur Ruhe gelegt. Max hat bisher noch nie eine Winterruhe gehalten. Also lassen wir das Kerlchen dort ratzen und sind gaaanz leise.

Maika wurde am 1. 11. mal wieder kurzzeitig gesehen, nachdem sie schon über eine Woche weg war. Die Tierpfleger haben eine Vermutung, wo sie derzeit wohnen könnte. Es bleibt aber eine Vermutung.

Stehen die Besucher nun vor einer leeren Freianlage?
Nein! Die Wölfe sind sehr aktiv und natürlich weithin gut zu sehen - dank der kahlen Bäume.
Irgendein Bär lässt sich immer mal sehen. Dachte unsere Tierpflegerin noch am Sonnabendmorgen, dass sie den Besuchern nicht einen Bären präsentieren könne, so zeigten sich dann doch gleich Tina und Maika für einige Stunden.

Nun ja, wir bieten den Bären Natur pur und lassen sie so ziemlich machen, was sie wollen. Und dazu gehört eben auch die Winterruhe.
Wir haben dennoch das ganze Jahr über geöffnet. Selbst an Feiertagen. Die Bären und Wölfe sind ja nicht die einzigen Tiere, die bei uns leben.
Kein Besucher muss draußen in der Kälte stehen. Unser in diesem Jahr eröffnetes Servicezentrum bietet Schutz vor Nässe und Kälte und einen Rundumblick auf die Freianlage, in der zumindest die Wölfe gut zu tun haben. ML

Nachbemerkung: Heute, 3.11., war wieder einmal unsere Fotografin Vera Faupel im Park und hatte eine Menge zu fotografieren. Die Wölfe posierten und Maika und Mischka hatten ihre Höhlen verlassen. Es ist also nicht auszuschließen, dass ein Besucher mal gar keinen oder einen Moment später sogar mehrere Bären sieht.

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Auszeichnung

Auszeichnung Land der Ideen, Ausgewählter Ort 2010

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