Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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Wer schon seit vielen Jahren Bärenpark-Worbis-Fan oder gar Pate von Bär Max ist, kennt das langjährige Haut- und Fellproblem des Bären. Unschöne blutige und offene Stellen am Rücken sind die Folge. Wir berichteten mehrfach darüber und wir probierten einige Mittelchen aus. Auch Untersuchungen ergaben bisher nichts. Also nächster Versuch.

Wir...

Wer schon seit vielen Jahren Bärenpark-Worbis-Fan oder gar Pate von Bär Max ist, kennt das langjährige Haut- und Fellproblem des Bären. Unschöne blutige und offene Stellen am Rücken sind die Folge. Wir berichteten mehrfach darüber und wir probierten einige Mittelchen aus. Auch Untersuchungen ergaben bisher nichts. Also nächster Versuch.

Wir bestellten für einen ?Hausbesuch? die Dermatologin der Tierklinik Mühlhausen. Frau Dr. Sybille Kreusel.
Max wurde zuvor von Tierarzt Ulrich Genzel sanft in den Schlaf gebracht. Frau Dr. Kreusel entnahm Haut- und Haarproben, TA Genzel Blut. Die Untersuchungen vor Ort ergaben einen normalen Blutzuckerwert und keine Auffälligkeiten an Haar und Haut.
Also musste eine Biopsie gemacht werden. Das bedeutet, dass aus bis zu zwei Zentimeter Tiefe und acht Millimeter Durchmesser eine Probe entnommen wurde. Diese wurden in ein Speziallabor nach Bad Kissingen eingeschickt. Nach ca. einer Woche sollen die Ergebnisse vorliegen.

Nur kurze Zeit später war Max wieder recht fit und mümmelte gern ihm angebotenes Leckeres. Man soll es ja nicht glauben, aber für jede Untersuchung, Behandlung, Therapie erwartet der pelzige Patient im Nachhinein eine Sonderbehandlung, zusätzlich eine Entschuldigung und hat dennoch erst mal die Bärenschnauze voll von denen, die ihm das eingebrockt haben. In der Regel müssen die Tierpfleger dafür ?bluten?.

Inzwischen ist Max wieder draußen in der Freianlage ? weit weg von Hautschabern, Blutabnehmern und Einsperrern (Max musste für diese Aktion in die Krankenstation gesperrt werden.)

Die großen Kerle sind sensibler als man glaubt. Und als Privatpatienten verhalten sie sich eben anders als der Kassenpatient. Dem Privatpatienten darf man fürs Kommen dankbar sein, der Kassenpatient ist dankbar, dass er kommen darf. Auch wenn es irgendwann ist.
Leider gibt es für unsere Bären keine Krankenkasse, wir müssen auch in Krisenzeiten und mit daraus resultierenden Mindereinnahmen Meister Petz wie einen Privatpatienten mit hohem Einkommen behandeln lassen.
Es sei denn, wir finden liebe Kassen- oder Privatpatienten, denen es egal ist, wenn sie nun auch noch ein paar Zuzahlungen für einen Bären spenden. Max wird es Ihnen nicht danken (Privatpatient!), aber wir. Sehr sogar. ML

Eigene Fotos von der Untersuchung finden Sie in den nächsten Tagen in unserem Online-Fotoalbum.

Oder schauen Sie in die Thüringer Allgemeine online.

Ein Video gibt es außerdem.

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