Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Pardo ist gerettet!


Pate werden


search

Am Sonnabend, dem 13.11.10, befindet sich Arne Willenberg als Vertreter des NABU und des Alternativen Bärenparks wieder ?Auf den Spuren der Braunbären?. Diesmal führt er alle Wanderfreunde in das Gebiet des Lindenbergs. Die Exkursion beginnt um 9:00 Uhr am Grenzlandmuseum bei Teistungen und wird drei bis vier Stunden dauern.

Dass die monatlich...

Am Sonnabend, dem 13.11.10, befindet sich Arne Willenberg als Vertreter des NABU und des Alternativen Bärenparks wieder ?Auf den Spuren der Braunbären?. Diesmal führt er alle Wanderfreunde in das Gebiet des Lindenbergs. Die Exkursion beginnt um 9:00 Uhr am Grenzlandmuseum bei Teistungen und wird drei bis vier Stunden dauern.

Dass die monatlich geführten Exkursionen dem Kennenlernen der ursprünglichen oder möglichen Lebensräume von Braunbär, Wolf und Luchs dienen, wissen Sie, liebe Wanderer und Naturfreunde. Obwohl der Wolf und der Luchs wieder Bestandteile der Fauna Mitteldeutschlands sind, ist das Auffinden Ihrer Spuren noch immer eine Seltenheit und deshalb nicht das alleinige Ziel der Exkursion. Vielmehr geht es um das Beobachten der übrigen Tier- und Pflanzenwelt sowie der mannigfaltigen ökologischen Zusammenhänge.

Diesmal ist das Exkursionsziel das Gebiet des Lindenbergs. Hier ist ein artenreicher Laubmischwald ausgebildet, der z. T. durch die Planung eines Golfplatzes in seiner weiteren Existenz bedroht ist. Neben dem Deutlichmachen der Verluste, welche die Rodung zu Gunsten des Golfplatzes bedeuten würde, soll der Spätherbstaspekt des Laubmischwaldes mit seinen Pilzen im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Pilze dienen nicht nur als Nahrung für Tiere und Menschen, sondern erfüllen als Symbiosepartner, Fäulnisverursacher oder auch als Parasiten im Wald wichtige Aufgaben, die beobachtet und erklärt werden sollen.
Und wenn Sie ein Körbchen mitbringen, können Sie vielleicht ein paar Parasiten (oder Symbiosepartner für die Pfanne) sammeln. Der wirklich unangenehme Parasit, der allen Naturfreunden schwer im Magen liegen würde, wäre ja wohl der Golfplatz!