Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Rettet Pardo vor dem Tod!


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Die Küchencrew hatte den Außengrill angeworfen. So gab es für die Zweibeiner Steaks und Bratwurst direkt vom Grill. Auch im Hochsitz kamen die Küchenfeen kaum den Eis, Pommes und Kuchenbestellungen nach. Während die Zweibeiner ihr Futter vom Grill besorgten, konnten sich die puscheligen Vierbeiner auf den faulen Pelz legen. Denn natürlich...

Die Küchencrew hatte den Außengrill angeworfen. So gab es für die Zweibeiner Steaks und Bratwurst direkt vom Grill. Auch im Hochsitz kamen die Küchenfeen kaum den Eis, Pommes und Kuchenbestellungen nach. Während die Zweibeiner ihr Futter vom Grill besorgten, konnten sich die puscheligen Vierbeiner auf den faulen Pelz legen. Denn natürlich bekommt man als Bär das Futter frei Haus geliefert. Jedenfalls, wenn man nicht mit wichtigeren Dingen des Bärenlebens beschäftigt ist.

Was auch immer Mario und Tina zu tun hatten, es muss wichtig gewesen sein. Zur Fütterung tauchten sie nur kurz auf und waren dann wieder verschwunden. Laura ging zunächst geschäftig ihrer Zaunkontrolle nach, damit bloß keine Menschen in ihr ?Wohnzimmer? einbrechen. Schließlich wurde auch der Tümpel ausgiebig inspiziert. Nicht, dass der Tümpel bei diesem Wetter plötzlich ein Loch bekommt und das Wasser verschwindet. Die Tümpelkontrolle nutzte Laura gleich noch für eine kleine Spiel-und Aktionrunde. Zwar gibt es keine Schwimmnudeln für unsere Bären, aber ein Ast tut es ja zur Not auch.

Max und Jimmy gaben sich heute selbst Hitzfrei. Obwohl...Jimmy buddelte an einer Mulde herum. Natürlich ohne dabei aufzustehen. Aufstehen kostet schließlich Energie und Energie soll man sparen. Jimmy befindet sich deshalb schon seit Jahren -sehr vorbildlich- im Energiesparmodus.

Weil Max sich einfach nicht aufraffen konnte, heute irgendetwas zu tun, hielt Emma sich lieber an Pedro. Die Paarungszeit ist eben erst fast vorbei. Nur lockt unseren Pedro bei diesem Wetter nicht nur das kühle Blond von Emma, sondern auch der ebenso kühle Tümpel. Da Letzterer obendrein auch noch nass ist, konnte man bald beobachten, wie Pedro seinem neuen Hobby nach ging: Entenjagd.

Zwar gibt sich Pedro alle Mühe Schwimmhäute zu entwickeln, aber die Enten sind immer noch schneller. Der missglückte Jagdversuch von Pedro könnte aber auch an der nicht ganz ausgefeilten Taktik liegen. Pedro verursachte beim Anschleichen an die Enten nämlich solch einen Wellengang, dass die Enten drohten seekrank zu werden. Unauffällig ist da doch was anderes. Und so ging Pedro leer aus, was ihn wirklich wütend machte. Schließlich lies er seine Wut erst an einem kleinen Bäumchen aus und dann galoppierte er laut brüllend auf Max zu. Ein verächtliches Schnauben von Max sorgte für Ruhe und Pedro verzog sich frustriert ins Unterholz. So ein Bär hat es manchmal eben schwer.

Und Katja? Die lag völlig unbeeindruckt auf ihrem Lieblingsplätzchen und beobachtete das bunte Treiben um sich herum. Schließlich konnte man sehen, wie sie Goli an der Station besuchte. Goli sitzt immer noch in der Station, weil die Hüfte nicht so will, wie er. Mühsam krabbelt er von Möhre zu Möhre. Aber der ungebrochene Appetit und der gelegentliche Besuch der anderen Bären scheint ihn doch zu motivieren. NSt. & BK.