Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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und durchstreift wieder die Wälder Nordthüringens. Auch im eichsfeldischen Ohmgebirge, an dessen südwestlichem Rand unser Bärenpark Worbis liegt, deutet vieles auf die Anwesenheit des Luchses hin. Das war lange keine Selbstverständlichkeit mehr, wurde doch die große Katze früher, als angeblich blutrünstige Bestie und als Mörder von Haus- und...

und durchstreift wieder die Wälder Nordthüringens. Auch im eichsfeldischen Ohmgebirge, an dessen südwestlichem Rand unser Bärenpark Worbis liegt, deutet vieles auf die Anwesenheit des Luchses hin. Das war lange keine Selbstverständlichkeit mehr, wurde doch die große Katze früher, als angeblich blutrünstige Bestie und als Mörder von Haus- und Wildtiere, bis zu ihrer endgültigen Ausrottung gnadenlos verfolgt. Etwa 200 Jahre fehlte sie deshalb in deutschen Landen. Erst das Wiederansiedlungsprojekt im Harz, was im Jahr 2000 startete, konnte die Rückkehr des Luchses nach Mitteldeutschland einleiten. Diese Rückkehr wird dem Luchs nicht leicht gemacht, sind in den Köpfen der Bevölkerung doch die alten Vorurteile noch weit verbreitet und werden von den Gegnern des Luchses zudem zusätzlich geschürt.

Um diesen Vorurteilen, die zum Großteil aus reiner Unwissenheit resultieren, zu begegnen und fachlich korrekt über den Luchs aufzuklären, hat die Stiftung für Bären im Sommer 2010 das Projekt ?Der Luchs ? Ein Waldgeist kehrt zurück? gestartet. Eigens dafür wurde ein Biologe eingestellt, der in Vorträgen, bei Führungen, in Schulprojekten und natürlich auch über die Medien zur Biologie und Lebensweise sowie zur Rückkehr des Luchses nach Nordthüringen berichtet. Die Koordinierungsstelle für das Projekt ist der Alternative Bärenpark Worbis.

Begleitend zu diesem Luchsprojekt hat die Stiftung für Bären nun eine eigene Web-Seite unter der Adresse www.luchs-nordthueringen.de gestartet. Dort können alle Interessierten viel Wissenswertes zum Luchs erfahren, so über seine einstige Ausrottung und momentane Rückkehr sowie seine Lebensweise. Thematisiert wird auch die konfliktreiche Beziehung zwischen dem Menschen und dem Luchs.

Die Web-Seite ist noch im Aufbau und soll zunehmend mit Beiträgen ergänzt und aktualisiert werden. Es lohnt sich also, immer mal ?reinzuklicken?. Für konstruktive Kritiken sowie für Anfragen zum Thema Luchs bin ich als Projektbearbeiter jederzeit dankbar. Dazu kontaktieren Sie mich bitte über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Arne Willenberg
Leiter Luchsprojekt