Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

Rettet Pardo vor dem Tod!


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Am vorletzten Samstag verlebten wir wieder einmal einen wunderbaren Tag im Bärenpark. Der blaue Himmel strahlte mit der Sonne um die Wette, was die Jungzicklein dazu brachte übermütig umher zu tollen. Die Schildkröten tollten zwar nicht umher, genossen jedoch sichtlich die Wärme der Sonnenstrahlen.
Bär Mario döste im Wald vor sich hin und ließ...

Am vorletzten Samstag verlebten wir wieder einmal einen wunderbaren Tag im Bärenpark. Der blaue Himmel strahlte mit der Sonne um die Wette, was die Jungzicklein dazu brachte übermütig umher zu tollen. Die Schildkröten tollten zwar nicht umher, genossen jedoch sichtlich die Wärme der Sonnenstrahlen.
Bär Mario döste im Wald vor sich hin und ließ den lieben Gott einen guten Mann sein. Gleich gegenüber lag Jimmy und konnte sich nicht recht entscheiden, ob es sich auf der linken oder auf der rechten Popohälfte bequemer liegt. Und wenn man schon mal dabei ist sich zu bewegen, da kann man auch mal ein wenig buddeln. Aber nur im Liegen. Jimmy ist eben ein echtes Original und der König der Minimalbewegung.
Etwas abseits hatten sich Emma und Max gebettet. Emma hatte sich natürlich ganz eng an Max gekuschelt, was damit endete, dass sie kurzerhand ihre Tatze auf seiner Nase ablegte. Aber, was macht Man(n) nicht alles für die Liebste. Also schlief Max eben mit Tatze auf der Nase. Zur Beruhigung: Nein, wir konnten keinen Tatzenabdruck auf Max Nase finden, als die beiden wieder aufstanden. Und dann ging es auch schon los. Emma wollte Ringkampf spielen. Max hätte ja lieber nach der Fütterung Ausschau gehalten, aber das war mit Emma heute einfach nicht zu machen. Sie zuppelte mal hier in Max Fell herum und knabberte mal da an seinem Ohr. Getreu dem Motto: Der Klügere gibt nach, bekam Emma dann schließlich ihre Rangelei.
Katja blieb von dem Treiben unbeeindruckt. Lieber suchte sie sich was zu Knabbern im Wald. Aber ach, manchmal ist doch irgendwie der Wurm drin. Da macht Katja einen ehrfürchtigen Bogen um Laura, doch Laura hat nichts Besseres zu tun, als Katja anzubrummeln und ein paar Meter zu jagen. Katja nimmt lieber Reißaus. Mit einer missmutigen Laura ist eben nicht gut Kirschen essen. Überhaupt war Laura heute schlecht gelaunt. Wann immer wir sie noch sahen, stapfte sie durch den Wald, als gelte es eine unsichtbare Linie zu patrouillieren.
Pedro ließ das alles kalt. Im Winter ist er rank und schlank geworden. Nun poltert er mehr oder weniger schlaksig durch die Freianlage. Nur irgendetwas an Pedro war seltsam. Nach längerem Überlegen bemerkten wir, was anders an Pedro war: Er war trocken. Pedro mit trockenem Fell zu erleben ist schon eine Seltenheit.
Bei unserem weiteren Rundgang trafen wir auf Kater Adi, der sich im Gras räkelte. Nur Mischka war nicht zu entdecken. Zwar ist Mischka wach, sie hat aber noch nicht so recht Lust den Wald unsicher zu machen. Mischka ist ja auch schon sehr alt, und welche 85-Jährige springt schon morgens aus dem Bett, wie ein junges Reh? Im Alter dauern die Dinge manchmal seine Zeit. So beansprucht Mischka den Rundumservice der Station und man könnte meinen, dass Mischka sich einen Spaß erlaubt, wenn sie mit den Tierpflegerinnen das Spiel: "Was möchte ich heute essen" spielt. Ein tadelnder Blick von Mischka auf das Frühstücksbuffet und schon muss neu serviert werden. Aber die leckeren Sachen, bitte!

Herzlichen Dank vom Bärenparkteam an Nana Steinke für den schönen Erlebnisbericht.