Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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Deutschland und die Bären

Juni 2026: 50 Kilometer Luftlinie vor Baden-Württemberg wird ein Bär gesichtet. Dies weckt Erinnerungen an das Bärendrama mit JJ4, bekannt als BRUNO, der am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde. Wie damals ist es wieder zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft. Wie damals wirkt die Bundesrepublik unvorbereitet. Was wurde in den letzten 20 Jahren versäumt? Was können wir heute tun und wie ist der Ausblick in 20 Jahren?

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Prävention statt Eskalation - Bildung für den Tierschutz

Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein, besonders, wenn es um Tiere geht. Denn der Großteil von Tierleid ist auf mangelnde, gar falsche Bildung zurückzuführen. Daher ist Pädagogik eines der wichtigsten Tools für den nachhaltigen Tierschutz.

Aber warum können wir als Gesellschaft nicht einfach weitermachen wie bisher? Was ist richtig, was ist falsch? Wo können wir ansetzen und wo wollen wir hin? Trennen wir Phrasen von Fakten und finden wir heraus, warum es so fatal ist, jemanden einen Bären aufzubinden.

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Auffangstation: LUCHS - für aktives Wildtiermanagement

Frühjahr 2025, Thüringen: ein Luchs streift durch die Wohngegend einer kleinen Gemeinde, ist abgemagert, wirkt kränklich. Sein auffälliges Verhalten steht unter Beobachtung, schließlich folgt die Entnahme. Es ist die Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2025, als er im Alternativen Bärenpark Worbis ankommt. Er ist jung, kommt aus der freien Wildbahn und braucht einen Ort, um wieder zu Kräften zu kommen. Genau für diesen Fall haben wir uns vorbereitet, der Luchs wird in unsere Wildtierauffangstation gebracht, wo er gesund gepflegt wird. Und ein paar Monate später, am 29.08.2025, wird er zurück in die Natur entlassen.

Dies ist eine gemeinsame Aktion mit dem Umweltministerium Thüringen, dem Projektteam Luchs Thüringen, dem BUND und der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz. Dies zeigt zum einen, dass die Bemühungen, der Art Luchs einen Lebensraum in ihrem einstigen Zuhause in Deutschland zu ermöglichen, erste Erfolge zeigen. Es zeigt aber auch, dass mit der Rückkehr der Tiere die Verantwortung und die Notwendigkeit wächst, das Wildtiermanagement dem Luchs anzupassen. Und es ist ein Beispiel dafür, dass Behörden und Organisationen Hand in Hand arbeiten müssen, um einen professionellen, effektiven und nachhaltigen Umgang mit Wildtieren, in dem Fall speziell Beutegreifern, umzusetzen.

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  • 30.07.2026…
    Ferienprogramm | Waldläufer – im Reich der Bären
  • 02.08.2026…
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