Bärenpark Worbis, Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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Schicksal Zirkus - Wenn Leben schlimmer ist als Tod

Sie hockt alleine in der Ecke ihres kargen, finsteren Käfigs. Seit Jahren lebt sie hinter den Kulissen der Zirkusmanege in jenem lebensverachtenden Verlies. Im grellen Licht der Scheinwerfer fährt ihre Besitzerin auf einem Wagen im Kreis, gezogen von einem Pferd, auf dem ein verängstigter Tiger steht, neben der Besitzerin selbst ein übergewichtiger Bär mit Maulkorb und Leine. Sie, Maxy Niedermeyer, in der Presse als Bärenflüsterin gefeiert, inszeniert sich selbst in einem prachtvollen Gewand, lässt sich durch die Manege kutschieren wie eine Königin. Dies erinnert ein wenig an die Anfänge des Zirkusses, damals in der Antike, als in einem Zirkus hauptsächlich Wagenrennen und Tierkämpfe stattfanden.

Nach der Rundfahrt in der Manege beginnt erst die wirkliche Erniedrigung für den Bären. Von Niedermeyer an der Leine herumgeführt, muss das wehrlose Tier Purzelbäume machen, wird auf eine Plattform in der Mitte geführt, wo es sich wie ein braves Hündchen Sitz machen muss, dann auf den Kopf getätschelt bekommt und schließlich Futter.
Eigentlich hätte dies DAGGIs Part sein sollen, doch die junge Bärin verweigerte die Dressur. Deswegen kam sie in den Käfig. Weggesperrt von der s.g. Bärenflüsterin, die angeblich ihre Tiere wie ihre eigenen Kinder liebte.

Sie streifte sich blitzschnell den Maulkorb ab, bearbeitete mich minutenlang mit Schlägen mit den Vordertatzen. Dann hat ein erfahrener ehemaliger Raubtierkutscher ihr einen Eisenanker über den Schädel geschlagen und sie war ziemlich ko. [...] Da bin ich zu ihr in den Wagen und wir haben uns auseinandergesetzt. Danach haben wir uns gut ein Jahr lang gegenseitig misstraut.

In dieser Anekdote ging es nicht um DAGGI, sondern einen Eisbären, der Niedermeyer angriff. Doch sie beschreibt den Umgang der Dompteurin, generell von Tierdresseuren, mit den Tieren ganz gut. Letztlich geht es immer nur um die Selbstdarstellung. Macht, Dominanz, Gewalt. Den Tieren selbst bringt es gar nichts, im Gegenteil. Wie wir DAGGI kennenlernten, als sie zu uns in den Alternativen Bärenpark Worbis kam, lässt stark darauf deuten, dass auch sie mit Niedermeyer die ein oder andere “Auseinandersetzung” hatte. Denn ihre Abneigung gegenüber Menschen war sehr stark ausgeprägt. Im Laufe der Jahre hat sich dies wieder ein wenig gelegt, doch das, was DAGGI wohl am wenigsten leiden kann - sind wir Menschen.

Und das aus gutem Grund. 2014 kam DAGGI zu uns nach Worbis. 2016 wurde Ben, der letzte aktive Zirkusbär Deutschlands, beschlagnahmt. Dies ist nun genau zehn Jahre her und in ganz Europa hat sich seitdem einiges getan in Sachen Zirkus und Tierschutz.

In ganz Europa? Nein. Ein kleines Land in der Mitte des Kontinents hält wacker an der Zucht, Dressur, Ausbeutung, Missbrauch und dem Handel von Wildtieren fest.
Deutschland.

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Jagd auf die Wölfe - Herdenschutz oder Trophäensammlung?

02|04|2026 Der Wolf wird in das Bundesjagdgesetz aufgenommen. Ab 1 Juli 2026 beginnt die Jagdzeit. Damit die Weidehalter nachts endlich ruhig schlafen können, erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Wölfe fressen Weidetiere, wenn die Wölfe abgeschossen werden dürfen, dann ist die logische Schlussfolgerung: Die Weidetiere sind nun sicher. Aber was ist, wenn wie in Hamburg Anfang des Jahres 2026, ein Wolf in die Städte kommt? Gar, wie die Befürchtung von Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank ist, dass er wiederholt und mit Vorsatz in Siedlungen läuft und dann zum Kindergarten geht?

Fakten auf den Tisch: Wenn die oben genannten Aspekte ernsthaft in der Öffentlichkeit von Entscheidungsträgern diskutiert werden, tatsächlich zur offiziellen Aussage der Bundesregierung Deutschland zählen, dann klingt dies wie aus einem Satiremagazin, aber es ist alles andere als witzig: Es ist besorgniserregend. Denn es zeugt von einem drastischen Missverständnis von Natur, Umwelt und Artenschutz, ist zudem ein öffentliches Zugeständnis zu diversen Lobbyisten. Aber nun mal ehrlich: Was hat es mit der neuen Regelung auf sich, ist die Jagd auf Wölfe jetzt eröffnet? Wie gefährlich sind Wölfe? Wie effektiv ist der Abschuss von Wölfen bezogen auf den Herdenschutz und warum taucht der Begriff Trophäe immer wieder auf? Und nicht zuletzt: gibt es wirklich so viele Wölfe in Deutschland?


In unserem Wissensblog zum Thema Wolfsschutz in Deutschland werden wir diesen Fragen auf den Grund gehen und versuchen, Fakt von Fiktion zu trennen.

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Mitarbeiter(w/m/d) Imbiss - Betrieb im Projekt SCHWARZWALD

Mitarbeiter (w/m/d) Imbiss - Betrieb

1 Vollzeit, 1 Stelle Teilzeit oder auf geringfügiger Basis 

Der Alternative Wolf‐ und Bärenpark Schwarzwald ist ein Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären und gibt Bären, Wölfen und Luchsen aus schlechten Haltungen ein neues, naturnahes Zuhause. Misshandelte, verhaltensgestörte Tiere, die sich zuvor in engen Verließen quälten, dürfen in unseren natürlichen Freianlagen ein Stück Natürlichkeit zurückgewinnen.

Für den Imbiss Betrieb in unserem atmosphärischen Blockhaus suchen wir ab sofort
Verstärkung für unser Team:

Vollzeit-Stelle:
Die Stelle umfasst unter anderem folgende Tätigkeiten:


• Zubereiten und Servieren von Speisen und Getränken
• Bedienen unserer Gäste
• Anpassen der Speisekarte und des Angebotes an die jahreszeitlichen
Gegebenheiten (sowohl alternative als auch klassische Speisen und Getränke)
• Kassenbetrieb und Kassenabrechnung
• Reinigung der Gasträume und Besuchertoiletten
• Organisation des Personaleinsatzes
• Einkauf und Lagerhaltung
• Abstimmung von Zulieferern, Teameinsatz, Speisen und Getränkeangebot
mit der Projektleitung
• Logistik und Abläufe überwachen und erstellen
• Vorbereiten und Durchführen von Events.


Erfahrungen im Gast-/Imbissgewerbe oder Küchenerfahrung sind vorteilhaft.


Teilzeit-Stelle und/oder auf geringfügiger Basis:
Die Stelle umfasst unter anderem folgende Tätigkeiten:


• Zubereiten und Servieren von Speisen und Getränken
• Bedienen unserer Gäste
• Kassenbetrieb und Kassenabrechnung
• Reinigung der Gasträume und Besuchertoiletten
• Einkauf und Lagerhaltung
• Vorbereiten und Durchführen von Events

Für alle Stellen muss ein freundlicher und zuvorkommender Umgang mit unseren
Gästen gewährleistet sein. Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Dienst an
Wochenenden und an Feiertagen sowie an Saisonschwerpunkten setzen wir voraus.
Durch unsere Öffnungszeiten verfügen wir jedoch zu sehr angenehmen, in der Branche
eher untypischen, Arbeitszeiten. Eine Identifikation und ein starkes Interesse an
unserem Tierschutzprojekt sind unabdingbar. Weiterhin ist ein flexibler Einsatz auch
außerhalb des Imbissbetriebes möglich. Führerscheinklasse B ist vorteilhaft.
Gesundheitsnachweis ist vorteilhaft.


Bewerbungen bitte bevorzugt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ansprechpartner: Raoul Schwarze, Projektleiter

 

Stellenausschreibung PDF

Termine

  • 20.09.2026…
    Weltkindertag | kostenlose Familienführung
  • 04.10.2026…
    CatMobil des Deutschen Tierschutzbundes
  • 11.10.2026…
    kostenlose Führung: Vom Leben in Totholz und Waldstreu

Partner

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