Alternativer Bärenpark Worbis, täglich geöffnet
Alternativer Bärenpark Worbis
Duderstädter Allee 49, 37339 Leinefelde-Worbis

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Bär Mario, inzwischen 23 Jahre alt, kennt nichts von dem, was für einen Bären selbstverständlich sein sollte: Wald, Badeteich, Naturboden. Die Hälfte seines Lebens hat er nicht einmal recht, sondern schlecht hinter sich gebracht. Wenn er jetzt von dieser Welt gehen würde, hätte er alles Schöne verpasst. Verbrochen hat er nichts, trotzdem...

Bär Mario, inzwischen 23 Jahre alt, kennt nichts von dem, was für einen Bären selbstverständlich sein sollte: Wald, Badeteich, Naturboden. Die Hälfte seines Lebens hat er nicht einmal recht, sondern schlecht hinter sich gebracht. Wenn er jetzt von dieser Welt gehen würde, hätte er alles Schöne verpasst. Verbrochen hat er nichts, trotzdem vegetiert er seit Jahren in Einzelhaft. Wir wollen dem Bären Mario, gemeinsam mit VIER PFOTEN Schweiz, ein neues bärenstarkes Leben bieten. Helfen Sie uns bitte dabei!

Im Januar 1983 erblickt Mario mit zwei weiteren Geschwistern das Licht der Käfigwelt im Zoo Basel. Der Bärennachwuchs ist menschlicherseits geplant und festgelegt worden, obwohl man eigentlich keinen Platz für heranwachsende Jungbären hat. Aber mit Mario und seinen Geschwistern sind wieder einmal Publikumsmagneten geboren worden, die die Kassen klingeln lassen. Die weitere baldige Verwendung, zumindest für Mario, ist ebenfalls geplant. Er soll Artist werden. D.h., mit wenigen Lebensmonaten wird er seiner Mutter weggenommen; über den Lebens- und Leidensweg der Geschwister wissen wir nicht viel, nur das ein Jungbär verstorben ist. Für Mario beginnt das Training bei einem in der Schweiz bekannten und inzwischen verstorbenen Dompteur. Doch Mario funktioniert nicht. Er eignet sich nicht für den verordneten Beruf als Bärenartist und wird deshalb an eine Privatperson weitergereicht. Als Mario in die Geschlechtsreife kommt, ist er nicht mehr händelbar und muss abermals umziehen. Diesmal findet man für ihn ein Plätzchen in einer muffigen, tiefen Grube mit Betonboden. Wie damals die Schweizer Bären Emma und Max in der Biebersteiner Grube (CH), sie leben seit 2000 im Bärenpark Worbis, sieht Mario ein Stück Himmel, wenn er den Blick nach oben richtet und im Gegenzug fliegt Dreck zum ihm runter. Die Besucher dürfen Popcorn und anderes Entbehrliches runterschmeißen und Mario sammelt das ungesunde Zeug und den Mist zum Entzücken der sich keine Gedanken machenden Schmeißer aus Langeweile auf. Für das Veterinäramt ist diese Bärenwelt in Ordnung.
1997 bekommt Mario aufgrund von Pächterwechsel und Geldspenden ein neue Unterkunft mit der Auflage: weiterhin Einzelhaft. Der neue Käfig, eine teure Spezialanfertigung, besteht - wie praktisch und pflegeleicht! - aus Beton und Eisenstäben. Für fließendes Wasser, Kletterfelsen und Rückzugsmöglichkeit reicht das Geld und der Verstand der Erbauer nicht. Besucher werfen weiterhin Popcorn, das Mario weiterhin aus Langeweile aufhebt, das Veterinäramt unternimmt weiterhin nichts.

Einen Wald, Badeteiche, Artgenossen und viel Freiraum ? das sollte Mario kennen lernen, bevor er von dieser bisher für ihn furchtbaren Welt geht. Zum Beispiel im Alternativen Bärenpark Worbis.
Mit Unterstützung von VIER PFOTEN aus der Schweiz wird Mario seinen Käfig im Juli 2006 verlassen und Aufnahme in Worbis finden. Der Umzug von Mario bedeutet allerdings auch, dass er den letzten Platz in Worbis bekommt, den ein anderer Mario oder Ben oder Samson hätte einnehmen können. Deshalb müssen wir dringend den Bärenwald erweitern. Mario soll nicht der letzte Worbiser Bär sein.

Sie können Mario helfen und sein neues Leben mit einer Patenschaft finanzieren.

Für eine monatliche Patenschaft von ... können wir folgende Jahresrationen für Mario finanzieren:

- 5 Euro für Gurken,
- 10 Euro für Fisch,
- 15 Euro für Nüsse,
- 20 Euro für Weintrauben
- 25 Euro für Karotten, Fleisch oder Pellets
- 50 Euro für Äpfel.

Seine Kastration wird 400 Euro kosten, eine notwendige Zahnbehandlung 700 bis 1000 Euro. Nach jahrelangem Eingesperrtsein sind die Zähne aufgrund der Beißerei in die Gitterstäbe aus Langeweile in der Regel geschädigt. Falsche Ernährung ist außerdem ein Hauptgrund für kaputte Zähne.

Einen Antrag für die Patenschaft finden Sie hier

UND MARIO DANKT!!!!

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Auszeichnung

Auszeichnung Land der Ideen, Ausgewählter Ort 2010

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