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Winterspeck haben alle 12 Bären reichlich auf den Rippen, denn den haben sie sich naturgemäß ab dem Spätsommer angefressen. Sie konnten ja nicht wissen, dass der Winter so mild wird. Bis jetzt jedenfalls. Aber vielleicht brauchen sie ihre Fettreserven doch noch.
Von unseren 12 Bären hatten sich anfangs sechs Petze für eine Winterruhe entschieden...

Winterspeck haben alle 12 Bären reichlich auf den Rippen, denn den haben sie sich naturgemäß ab dem Spätsommer angefressen. Sie konnten ja nicht wissen, dass der Winter so mild wird. Bis jetzt jedenfalls. Aber vielleicht brauchen sie ihre Fettreserven doch noch.
Von unseren 12 Bären hatten sich anfangs sechs Petze für eine Winterruhe entschieden und entsprechende Vorkehrungen getroffen. Höhlen wurden gegraben oder die vom Vorjahr einfach nur saniert. Dann waren nach und nach Kathi, Jimmy, Gonzo, Emma, Goliath und Laura verschwunden.
Max und Tina haben bisher noch nie eine Winterruhe gehalten, also überraschte es uns auch nicht, als sie oberhalb des Erdreiches blieben. Dass sich Mario lieber noch etwas im Wald umschaut und keine Ruhe in seinem ersten Worbiser Winter hält, haben wir ebenfalls vermutet. Maika bummelt in jedem Jahr herum, gräbt zwar viel und verschwindet dann meist doch erst im Januar. Mischka und Mischa haben auch noch nie so intensiv durchgeratzt wie Laura und Goliath.

Doch irgendwie wird die Ruhe der sechs verschwundenen Bären gestört. Immer wieder lassen sie sich auf der Erdoberfläche sehen. Kleine Ausflüge nach oben sind generell nicht unnormal, aber diesmal verlassen die Müden ihre Höhlen häufiger und für längere Zeit. Wir glauben nicht, dass sie die Wärme am Ruhen hindert, sondern die Feuchtigkeit in den Höhlen. Regen- und Schichtenwasser gefriert nicht und so bekommen die Petze nasse Füße.
Also lüften sie ihr Fell immer wieder an der frischen Luft, bewegen sich dabei allerdings sehr träge. Klar, bei dem Körpergewicht. Mehr Futter müssen die Tierpfleger auch nicht anschleppen, die Bären fressen trotz ihrer häufigen Spaziergänge kaum. Sie schleppen ihre Vorräte ja mit sich rum. So verbraucht man auch ein paar der angesparten Kalorien
Und die, die nicht ruhen, verarbeiten ihre Reserven beim Buddeln oder Baden.
Klar, es mutet schon seltsam an, wenn Maika eine Winterhöhle gräbt - obwohl gleich nebenan ein Höhle bezugsfertig ist - und fast zeitgleich Tina ihre Runden im Teich dreht.

Unsere Bären werden wegen dieses milden Winters mit Sicherheit im Frühling nicht wie unausgeschlafene Morgenmuffel durch den Wald stolpern und missgelaunt sein.
Alle Jahre wieder gibt es milde Winter und recht kalte Sommer. Die Bären stellen sich entsprechend darauf ein. Es wird dann eben weniger geruht oder im kalten Sommer ein wärmendes Wämslein angefressen.(ML)

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