Ihr lieben Zaungucker, bei uns ist es ganz schön warm geworden. Für einen Januar, meine ich. Trotzdem bin ich gerade dabei, mir noch eine Winterhöhle zu graben. Man weiß ja nicht, ob der Winter nicht doch noch zurückkehrt. Ich hoffe nur, PEDRO lässt diesmal seine Tatzen von meinem Bauwerk. Ständig mischt er sich ein und „verbessert“ meine Höhlen. Das geht natürlich immer in die Hose und mir gewaltig auf die Nerven. Trotz der milden und nassen Witterung sind POPEYE und ASHUKA noch immer in der Winterruhe. Jetzt schon seit 6 Wochen, alle Achtung! Ich bin gespannt, wie die beiden nach der Winterruhe aussehen werden. PEDRO sah nach seiner ersten Winterruhe aus, als liefe er auf Stelzen: gaaanz lange Beine unter einem kaum noch vorhandenen Bauch. Das kann man sich heute wirklich nicht mehr vorstellen. DORO, die das nasse Wetter aus ihrer Höhle geschwemmt hat, ist immer noch wach, verschwindet aber immer öfter. Ob sie eine neue Unterkunft gefunden hat? Man darf gespannt sein. Bis bald, Eure Laura
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Da ist es, das neue Jahr und ich hoffe, ihr konntet alle gut starten. Um ehrlich zu sein ist Silvester für uns Wildtiere wohl der schlimmste Tag und es graut uns jedes Jahr wieder auf’s Neue davor. Ich glaube auch, ihr Menschen seid die einzigen die sich darüber freuen, wenn es wild ballert, der Nachthimmel brennt und giftiger Smog durch die Luft fliegt. Tradition hin oder her, aber es wäre schön wenn der Zweibeiner eines Tages verstehen würde, dass er nicht alleine auf diesem Planeten ist. ARIAN, ARTHOS und AGONIS sind noch immer ganz verstört. Die albanischen Jungbären hatten so große Angst am Silvesterabend, das könnt ihr euch kaum vorstellen.
Aber für’s Erste hätten wir das auch überstanden und so steht 2023 nichts mehr im Wege. GAIA scheint das neue Jahr jedenfalls mit voller Inbrunst zu besingen. Ihr Wolfsgeheul kann man bestimmt bis oben in Freudenstadt hören. Meine Artgenossen und ich erkunden zurzeit die Anlagen gerade ganz genau. Eine gründliche Inspektion ist eine gute Grundlage für das neue Jahr. Man muss ja schließlich wissen, was es zu verbessern gibt.
In diesem Sinne haltet die Pinselohren steif und gehabt euch wohl!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die Zeitschrift Funk Uhr wählt in einer großen Aktion gemeinnützige Organisationen, die mit Herzblut anderen helfen – und in diesem Monat sind wir auch mit dabei! Mit eurer Stimme können wir Lebens-Held des Monats werden. Wenn ihr uns unterstützen möchtet, dann schreibt einfach eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder schreibt in Papierform an Funk Uhr, Stichwort „Lebens-Helden“ - Alternativer Bärenpark Worbis Rotweg 8 76532 Baden-Baden
Einsendeschluss ist der 16. Januar.2023 Drückt uns die Daumen!
Gleich in der ersten Woche dieses Jahres konnte das Team aus der Tierpflege diese bärenstarke Aufnahme machen. Hier sehen wir, wie Luchs HERO – der aufgrund seiner Behinderung eingeschläfert werden sollte – in unseren Freianlagen buchstäblich seinen Weg geht. Ganz klar unser Moment der Woche!
Wenn auch ihr einen herzergreifenden, lustigen oder einfach nur schönen Moment in unserem Wildtierrefugium mit uns teilen wollt, dann schreibt doch einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
Mehr über den kleinen Kämpfer HERO findet ihr in seinem Tierprofil.
Seit einigen Wochen tapert DORO immer mal wieder durch unsere Freianlagen. Es scheint, als sei sie bereits aus ihrer Winterruhe erwacht. Und was macht die alte Bärendame, während ihre WG-Bären DAGGI und PARDO weiterschlafen? DORO scheint die Ruhe sichtlich zu genießen und frisst in aller Gemächlichkeit frische Kräuter und nimmt ein paar große Schlucke aus dem naturnahen Teich.
Momente wie diese zeigen uns, dass es nie zu spät ist einem Tier ein würdiges Leben zu schenken. DORO war bei ihrer Rettung 2019 die Älteste jemals gerettete Bärin in unserem Wildtierrefugium. Heute hält die ehemalige Zoobärin Winterruhe, nutzt natürliche Futterquellen und kann nach 28 langen Jahren Misshandlung endlich Bär sein. Mehr über DORO erfahrt ihr in ihrem Tierprofil.
Habt auch ihr schöne, witzige, ruhige oder kuriose Momente bei uns festhalten können? Dann schickt sie uns an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht sind ist euer Foto oder Video der nächste Moment der Woche.
heute Nacht habe ich gerade tief geschlummert, als ich von einem Knall aufgeweckt wurde. Erst war ich furchtbar erschrocken. Aber dann ist mir eingefallen, dass für Euch Menschen ein neues Jahr angefangen hat und Ihr das immer feiert, indem Ihr fürchterlichen Krach macht und bunte Sterne in den Himmel schickt. Komisch, dass den Menschen ein Datum so wichtig ist, dass für uns Tiere keine Bedeutung hat. Sicher habt Ihr Euch schon jede Menge vorgenommen für das neue Jahr und Pläne geschmiedet. Ich stelle mir das ganz schön anstrengend vor. Wir Tiere leben lieber in der Gegenwart und genießen den Moment. Vielleicht solltet Ihr das auch ab und zu tun? Setzt Euch doch einfach mal auf eine Wiese oder unter einen Baum und schaut den Blättern, den Vögeln und Insekten zu. Guckt in den Himmel, wie die Wolken vorbeiziehen oder versucht, die Sterne am Nachthimmel zu zählen. Für sowas habt Ihr keine Zeit, sagt Ihr? So ein Quatsch! Die Zeit gehört Euch, Ihr müsst sie Euch nur nehmen. Ich wünsche Euch allen ein glückliches Jahr voll schöner Momente und Zufriedenheit.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Ich begrüße euch ganz herzlich zum neuen Jahr und hoffe, dass ihr auch 2023 so bärenstark für uns Vierbeiner da seid. Kaum zu glauben, was letztes Jahr so alles passiert ist. Wisst ihr noch, wie charmant der junge Bärenmann ARTHOS der feurigen Art seiner Artgenossin FRANCA entgegen trat? Ganz zu schweigen von meiner Zusammenkunft mit Luchsdame ELA. Aber auch ARIAN und ISA sorgten für aufregende Momente bei ihrem ersten Aufeinandertreffen. Dabei sehe ich noch immer den Moment vor mir, als ARIAN sich dreister Weise in ISAs Pool stahl, was der temperamentvollen Bärin schier die Sprache verschlug.
Doch auch die Zweibeiner waren 2022 mal wieder für schöne Augenblicke gut. Zum Beispiel beim indianischen Kulturfest. War das ein herrliches Wochenende im Zeichen der amerikanischen Ureinwohner. Ganz besonders emotional für mich – wie für alle anderen auch, war der Patentag. So viele Menschen mit einem Herz für Tiere an einem Tag zu sehen hat mich einfach überwältigt. Und vor einigen Wochen dann noch der schöne Weihnachtsmarkt mit echtem Schnee. Jetzt ist es ja leider wieder nasskalt – nicht wirklich Luchswetter…
Leider gab es aber auch traurige Episoden im vergangenen Jahr. Wir mussten uns von unserem Park-Kater FLOCKE verabschieden, von Bärin KAJA und auch den Wölfen BASCO und BRANCO. Aber wir konnten auch zwei Neuzugänge hier bei uns in der Schwarzwälder Wildtier-Oase begrüßen. JULIJA und JANA, die zwei Bärendamen aus Litauen, die aktuell ihre Winterruhe in der Eingewöhnungsstation halten.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen großartigen Start ins neue Jahr! Haltet die Pinselohren steif und gehabt euch wohl!
danke. Von ganzen Herzen möchte ich mich im Namen der STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz bei Ihnen für den Rückhalt in diesem Jahr bedanken. Nach über 2 Jahren im Bann einer globalen Pandemie wurde das Undenkbare gleich zu Beginn 2022 bittere Realität. Seit Februar herrscht Krieg in Europa. Und so geschockt wir von dieser Nachricht waren, so fokussiert und zielstrebig brachen wir nur kurze Zeit später auf Richtung Kriegsgebiet. Es ging schließlich um das Leben von insgesamt 3 Bären, darunter auch zwei Welpen. Tja, wer hätte gedacht, dass dies nur der Anfang eines spektakulären Jahres werden würde…
Es war am 9. März 2022. Zusammen mit Rüdiger Schmiedel [Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN], Sabrina Schröder [Leitung Projekt WORBIS] und Heike Lindemann [stellv. Leitung Projekt WORBIS] befand ich mich auf den Weg nach Bad Schandau, um dort die Vorgespräche für die Übernahme zweier Luchse zu führen. Unterwegs erhielten wir einen Hilferuf aus der Ukraine, versendet vom Tierschutznetzwerk der European Alliance of Rescue Centers and Sanctuaries [EARS]. In der Regel dauert es Wochen, gar Monate, bis wir eine Anfrage intern abgewogen und eine eventuelle Aktion geplant haben. Doch in diesem Fall zählte jede Minute und so sagten wir noch am selben Tag unsere Hilfe zu. Nur wenige Tage später befand ich mich in dem beklemmenden Szenario eines Krieges mit drei Bären im Gepäck.
Und wenn ich jetztASUKA und POPEYEsehe, wie sie ausgelassen und voller Lebensfreude durch die Freianlagen tollen, scheinen all die Strapazen nebensächlich. In den wirren dieser Welt zeigen uns die Tiere, was wirklich wichtig ist.
Nachdem wir in den folgenden Monaten diezwei Luchse aus Bad Schandau erfolgreich in unser Thüringer Wildtierrefugium, den Alternativen Bärenpark Worbis, übersiedeln konnten, kam es Ende November zu einer weiteren, aufregenden Rettungsaktion. Dieses Mal verschlug es uns nach Litauen. Hier wurden zwei Bärinnen über zehn Jahre lang illegal in einem Freizeitpark gehalten. Nach einem Einsatz im litauischen Hinterland, wo Eis und Schnee sowohl Mensch als auch Technik an ihre Grenzen brachte, kam bei dieser Rettungsaktion zum ersten Mal ein Schiff zum Einsatz.
Die Bilanz unserer aktiven Tierschutzarbeit in diesem Jahr zeigt – wir haben Tiere aus einem Kriegsgebiet gerettet, konnten im Kampf gegen illegalen, internationalen Wildtierhandel helfen und dazu beitragen, veraltete Haltungen aufzugeben.
All das und vieles mehr konnten wir 2022 erreichen, weil Sie uns dabei unterstützten. Spontan eine Rettungsaktion durch halb Europa zu planen und durchzuführen wäre ohne Ihr Vertrauen in unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Wir konnten Leben retten, weil Sie an uns glaubten. Dafür möchte ich mich im Namen der Tiere bedanken. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft auf Ihre bärenstarke Hilfe bauen können.
Von Herzen Ihr
Bernd Nonnenmacher Geschäftsführer der Alternativen Bärenpark Worbis gGmbH
Öffnungszeiten 31. Dezember: halbtags von 10:00 – 13:00 Uhr
Am 31. Dezember haben wir halbtags von 10:00 – 13:00 Uhr für euch geöffnet. An allen anderen Tagen haben wir regulär zu den Winter-Öffnungszeiten von 10:00 - 16:00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf euren Besuch und wünschen frohe Feiertage.
Öffnungszeiten 24. und 31. Dezember: halbtags von 10:00 – 13:00 Uhr
Am 31. Dezember haben wir halbtags von 10:00 – 13:00 Uhr für euch geöffnet. An allen anderen Tagen haben wir regulär zu den Winter-Öffnungszeiten von 10:00 - 16:00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf euren Besuch und wünschen frohe Feiertage.