Mystische Fuerhung durch den BaerenparkDem kalten und ungemütlichen Wetter zum Trotz fanden sich am Vorabend des dritten Advents 43 Neugierige ein, die den Bärenpark mal anders erleben wollten- Im Schein von Fackeln. Und in diesem wanderten sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, durch den Park und wurden von Julia Kerber und Annika Lürßen durch Geschichten und Anekdoten in das Reich der Bären entführt.
Höhepunkt der Führung war das moderne Antimärchen von Jurka, das den Besuchern traditionell im Schein der Fackeln vorgetragen wurde.
Nach Abschluss des Rundgangs versammelten sich die Besucher in der Halle um gemeinsam das dreigängige Bärenmenü einzunehmen, während ein Lagerfeuer draußen prasselte und den Weg zu der Schneebar erleuchtete, an der wärmender Glühwein und Kinderpunsch ausgeteilt wurde. Geschäftsführer Rüdiger Schmiedel präsentierte zum ersten Gang eine spannende Präsentation über den Bären Bruno. Anschließend wurden die Gäste durch eine lebhafte Diashow begeistert, welche die Baugeschichte des Parks darstellte. Dabei wurde so manche Erinnerung an den mühsamen aber gemeinschaftlichen Aufbau des Zaunes und weiterer Parkelemente wieder wachgerufen und sorgte für angeregten Austausch. Im Schein der Petroleumlampen ließen die Besucher zusammen mit den Helfern und dem gesamten Bärenpark-Team den Abend gemütlich ausklingen. An dieser Stelle sei den fleißigen Helfern, die den reibungslosen Ablauf des Abends überhaupt erst ermöglicht haben ,nochmals ein herzlicher Dank ausgesprochen!
Das Resumé des Abends war eindeutig: Besucher und das Team freuen sich gleichermaßen auf das nächste Event und Wiedersehen im Park.
Gut, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich hatte den Park sozusagen für mich. Leider war kein Besucher außer mir da. Das Wetter war sonnig, aber eiskalt und windig. Zugegeben, die Kälte und der schneidende Wind konnten einen schon ins Warme treiben. Aber dick eingemummelt machte ich mich auf durch den Park. Ich hatte die Hoffnung,...
Am Vorabend des dritten Advent, am Samstag, dem 11.Dezember - 17 Uhr Uhr, lädt das Team des Alternativen Wolf- und Bärenparks in Bad Rippoldsau-Schapbach zu einer mystischen Reise in die und durch die mit Fackeln erleuchtete Welt der Bären ein. Nach einer Führung durch den Bärenpark wird am Lagerfeuer in gemütlicher Atmosphäre ein Bärenmenü...
2010-11-30-baerenspur-ausgabe-2-2010Gern schicken wir Ihnen die Zeitung per Post zu. Dafür benötigen wir einen an Sie adressierten und mit 1,45 Euro frankierten A4-Umschlag, den Sie bitte an die STIFTUNG FÜR BÄREN, Duderstädter Straße 36 a, 37339 Leinefelde-Worbis, schicken.
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Kurzum, Mischka hat im Winter äußerst schlechte Laune. Während die meisten der Worbiser Bären gemütlich ruhen,motzt und brubbelt Mischka. Aus unserer Sicht grundlos. Aber was bedeutet schon unsere Sichtweise? Genau wie die alte Bärin Tina genießt Mischka das winterliche Sonderprogramm für Senioren. Heißt: Die Tore der Notstation stehen offen....
Fackeln im AdventWie sind die Sternenbilder der Kleine und der Große Bär entstanden? Welche Rolle nimmt der Bär in Märchen ein? Und gibt es tatsächlich ein Märchen über Jurka?
All diesen spannenden Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen auf den Grund gehen. Wir laden Sie herzlich ein, sich am Vorabend des dritten Advents mit uns auf eine mystische Reise zu begeben. Nach einem unterhaltsamen Rundgang durch den mit Fackeln beleuchteten Bärenpark werden wir uns für ein Bärenmenü um das Lagerfeuer zusammen finden.
Es gibt eine begrenzte Teilnehmerzahl, melden Sie sich noch heute an!
Wann: 11. Dezember 2010 von 17 bis ca. 21 Uhr
Wo: Treffpunkt ist die Station des Alternativen Wolf- und Bärenparks, Rippoldsauerstraße 38a in
77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
Wer: Alle Bärenfreunde ab 12 Jahren
Wieviel: 10 Euro pro Person, darin enthalten ist das dreigängige Bärenmenü
Wie: Melden Sie sich bitte unter oder 0160-7656216 an. Teilen Sie uns mit, mit wie vielen Leuten Sie teilnehmen möchten und hinterlassen Sie uns bitte Ihre Telefonnummer. Sie erhalten von uns im Anschluss an Ihre erfolgreiche Anmeldung eine Teilnahmebestätigung. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Abend, herzlichst Ihr Bärenpark Team
fabs-alpirsbacher_kleinJedenfalls nicht bei der Privatbrauerei Alpirsbacher Klosterbräu, davon konnten sich am vergangenen Freitagabend 53 ehrenamtliche Bärenparkhelfer überzeugen. Die beiden Geschäftsführer Carl Glauner und Markus Schlör hatten zu einem geselligen Eventabend in ihrer Brauerei eingeladen als Zeichen des Dankes für ehrenamtliches Engagement. So fand sich ein buntes Völkchen in dem extra gemieteten Bus ein, einige Auswärtige wagten die Anreise trotz Schneefalls mit dem eigenen Auto. Und sie wurden nicht enttäuscht: der Abend startete mit einer intensiven, äußerst unterhaltsamen Führung durch das Braumuseum, in dem zum Teil noch immer gearbeitet wird. Von den geschmacklich sicher nicht immer überzeugenden Anfängen der Braukunst in den Klöstern des Mittelalters bis zum Hightec-Brauprozeß der Gegenwart spannten unsere Führer den Bogen, gespickt mit zahlreichen Kuriositäten, Zweideutigem und persönlichen Ratschläge zum unauffälligen Biergenuß.
Alpirsbacher Klosterbräu gehört noch zu den wenigen naturverbundenen Brauereien, die nicht nur eigenes Quellwasser verwenden, sondern auch noch mit Naturhopfen arbeiten anstelle von Extrakten oder Hopfenpellets. Nicht umsonst wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Biersorten mit dem Lebensmittelpreis ausgezeichnet.
Um dem sinkenden Absatz des Bierkonsums entgegenzusteuern marschierte unsere Truppe anschließend in den braueigenen Keller. Ehemals Gärkeller wird er jetzt für Festivitäten und Veranstaltungen genutzt. Mit Freuden entdecken die ersten die hauseigene Zapfanlage und genießen nach der durstmachenden Führung den schäumenden Gerstensaft. Herr Glauner und Herr Schlör lassen es sich nicht nehmen, alle persönlich willkommen zu heißen und ihren Dank für das ehrenamtlich Geleistete auszusprechen. Im Gegenzug dankte der Förderverein seinem Sponsor und Unterstützer von der ersten Stunde an mit dem Ehrenpreis des „Goldenen Bären“. Sichtlich erfreut nimmt Herr Glauner die Auszeichnung entgegen und verspricht einen Ehrenplatz in seiner „besonderen Vitrine“.
Lernen, zuhören und reden macht hungrig und so genießen alle den passenden rustikalen Schweinebraten mit Sauerkraut und Semmelklößen. Da wir jedoch bei der Führung gelernt haben, dass Bier als Lebensmittel einzustufen ist, „ernähren“ sich alle bis weit nach Mitternacht hauptsächlich von diesem wertvollen, geheimnisvollen Gebräu.
In Zeiten wie diesen ist es einem mittelständigen, regionalen Unternehmen hoch anzurechnen, dass es sich für das Ehrenamt in seiner Heimat so erfolgreich und intensiv einsetzt. Hier, so spürt man, sind nicht nur Zahlen und Bilanzen wichtig, hier steht auch der Mensch und die gelebte Tradition im Vordergrund.
Schade, dass unsere Bären sich nicht von Bier ernähren- obwohl: es gibt ja auch Schluckspechte und Schnapsdrosseln, wer weiß…
Unsere alltägliche Fütterungsrunde mit den drei ehemaligen Zirkusbären beginnt wie immer an der Eingewöhnungsstation (EGS). Hier werden die notwendigen Medikamente verabreicht, die von den Dreien gern gefressen werden. Alles, was fressbar scheint und dann noch etwas mit Honig aufgepeppt ist, wird regelrecht verschlungen.
Im Vorgehege werden die besseren Happen verteilt. Auch die werden gut und gerne gesucht und schnell gefunden, soweit man Poldis Laufgang als „schnell“ bezeichnen kann. Wir sind langsam der Auffassung, dass der blinde Schapi der Cleverste in der Runde ist. Natürlich, er sieht nichts, hört und riecht aber ausgezeichnet. Das hat Julia, unsere Tierpflegerin, gleich erkannt. Mit viel Geduld hat sie es geschafft, Ben und Poldi in die Freianlage 1 durch Futter zu locken (wir berichteten).
Heute war es aber die Krönung: Auch Schapi hat den Schritt in die unglaubliche „Weite“ gewagt!
Langsam, aber trotzdem sehr bestimmt, ging er der Geruchsspur von Ben und Poldi nach. Und obwohl die beiden schon längst wieder in die EGS zurück waren, fing Schapi an, Lust an den zauberhaften Gerüchen der Natur zu finden. Jeder Quadratzentimeter wird sorgfältig und tiefgründig errochen und manchmal auch ertastet. Sogar das totale Aufrichten auf die Hinterhand, als würde er sich Übersicht verschaffen wollen, faszinierte uns bei der Beobachtung seines ersten Naturganges.thumb_Schapi_in_Schlafkuhle_SfB
An den Bäumen schubberte er sich, die Sandsteinwasserwanne genoss er wie alle anderen Bären vor ihm in vollen Zügen, aber viel interessanter waren die Gänge bis zum Zwischenzaun zur Freianlage 2. Ob er Jurka gerochen hat?
Schapi war einer der ersten, der den Pfad seiner Vorgänger verlassen hat und jeden Hügel vorsichtig erklomm. Jedes Stückchen frisches Gras war wie eine Wonne, er weidete wie eine Kuh!thumb_Schapi_erstmals_in_Anlage_1_beim_Graben_SfB
18:20 Uhr mussten wir Taschenlampen holen um zu sehen, wo er auf der 1,5 Hektar großen Freianlage 1 steckt. Unser Vorteil, dass er als blinder Bär durch das Leuchten nicht gestört wird. Doch wo war unser Bär? Schapi hat wirklich die höchsten Punkte der Anlage erstiegen und weit oben gemütlich gegrast. Rufen und Locken könnten wir ihn nicht mehr, denn die Versuchung der neuen Gerüche und des natürlichen Futters waren weit größer als unser Wunsch, ihn wieder zur EGS zu holen.
Noch zweimal ging ich in die schneeregen-bewegte, kalte Novembernacht, doch Schapi hatte sein Plätzchen unweit des höchsten Punktes der Anlage gefunden und lag schlafend ganz in der Nähe des Vorzauns.