Moment der Woche | GAIA aktiv

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In dieser Woche sorgt Wölfin GAIA für den ganz besonderen Moment. Die Ranzzeit liegt nun hinter den Graupelzen und somit kehrt bei dem ein oder anderen Vierbeiner etwas Ruhe ein. KOLJA beispielsweise weiß ein ausgiebiges Sonnenbad durchaus zu schätzen.

GAIA hingegen scharrt derweil lieber ein gemütliches Tagesnest, wälzt sich darin und lässt es sich nicht nehmen, KOLJA von Zeit zu Zeit ins Nackenfell zu zwicken. Was auf wölfisch so viel heißt wie, Spiel mit mir!

Wenn auch ihr eher zum Team AKTIV gehört, dann wäre GAIA doch das ideale Patentier für euch!

PS Patenschaften eignen sich auch hervorragend als Geschenk mit Herz für die Seele.

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POPEYEs Blog Episode 47 | Tatzengemenge

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Der Wald hat sich so krass verändert in den letzten beiden Wochen. Plötzlich ist alles hellgrün, der Bärlauch duftet, die Eichhörnchen springen umher, und der ganze Wald blüht auf! Überall gibt es was zu entdecken und zu spielen. ASUKA und ich schlafen nachts auch wieder aneinander gekuschelt mitten im Wald. Viel zu schön draußen, um die Nacht in der dunklen Winterhöhle zu verbringen.

Das dachte sich das BÄRsonal auch und hat PEDROs künstliche Höhle – er ist zwar ein großer, starker Bär, aber selbst eine Höhle bauen hat er nicht drauf – wieder zugemacht. Das hat PEDRO nicht so gefühlt. Mit großen, enttäuschten Augen starrte er auf den Schieber vor seiner Höhle und badete sich in Selbstmitleid. Tja. Nächstes Mal selber eine Höhle bauen, dann passiert einem das auch nicht.

Außerdem sollte er sich mal lieber drauf konzentrieren, wie er LAURA rumkriegt. Das wäre mir wichtiger. Aber PEDROs romantischer Vibe-Check bestand darin, Laura in den großen Zeh zu beißen. Die hat ihm dann sofort eine runtergehauen – slay, Queen! PEDRO ist so ein NPC.

Dafür werfen sich KATJA und MYKHAILO durch den Zaun immer mal wieder schüchterne und interessierte Blicke zu. Ob sich da wohl was entwickeln wird? Ich werde es euch bärichten!

Haut in die Tatzen

Euer POPEYE

 

 

 POPEYE

JURKA Kolumne 27.04.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 17

Der Club der 26er

Irgendwie zieht sich die Zahl 26 durch die Ereignisse in Zusammenhang mit meiner Familie. Am 26.6.2006 wurde mein Sohn BRUNO erschossen, am 26.08.2010 bin ich im Schwarzwald angekommen und am 26.04.2021 war die Ankunft meiner Artgenossin ISA. Ich bin zwar nicht direkt mit ihr verwandt, aber sie und BRUNO haben denselben Vater, JOSE.

Ihr könnt bestimmt eine gewisse Ähnlichkeit erkennen, ich finde besonders sie Augenpartie ist recht markant bei uns allen. Jedenfalls, wer ISA kennt, der muss sie lieben, denn sie ist einfach nur eine geballte Ladung Kraft und Temperament. Und wer könnte das besser beurteilen, als ich? Schließlich sind wir beide Kinder der freien Wildbahn und ich versichere euch, es ist der einzig wahre Ort für Bären. Daher war ich regelrecht geschockt als mich die Eilmeldung erreichte, dass in einem deutschen Tierpark erst kürzlich wieder Braunbärwelpen zur Welt gekommen sind. Die Vorstellung, dass die kleinen Vierbeiner in Menschenhand aufwachsen müssen und nie die Chance erhalten werden, als Bären in Freiheit leben zu dürfen, bricht mir das Herz. Im Jahr 2025 hätte ich eigentlich gehofft, neuen Generationen ein Leben in Gefangenschaft zu ersparen. Ein Bärenleben kann gut 40 Jahre dauern, dass heißt bis 2060!

Schon erschreckend wie schnell Verantwortung gegenüber dem Leben anderer zur Ausbeutung wird.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA 

 

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Moment der Woche | ISAs Jubiläumstag

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Alles Gute zum Jubiläum ISA! Heute vor 4 Jahren, am 26. April 2021, kam die temperamentvolle Bärendame in unserem Schwarzwälder Tierschutzprojekt an! Einst geboren und aufgewachsen in den Wäldern Italiens, wurde sie leider nach vielen Jahren in freier Wildbahn auffällig und musste der Natur entnommen werden.

ISA ist eine tragische Schönheit, die eindrucksvoll zeigt, wie clever und temperamentvoll Bären sind, die in freier Wildbahn aufgewachsen sind. Und genau deshalb gehören Bären nicht in Gefangenschaft. Daher hoffen wir, dass ISAs Schicksal dazu beitragen kann, gemeinsam einen Weg zu finden, damit Bären nicht mehr in Menschenhand gezüchtet werden, sondern artgerecht in freier Wildbahn leben können.

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Moment der Woche | LAURA entspannt

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In dieser Woche sorgt Bärendame LAURA bei uns im Alternativen Bärenpark Worbis für den ganz besonderen Moment. Fantastisch, sie so tiefenentspannt in unserem Bärenwald zu sehen. Tatsächlich gehörte sie damals zu den ersten drei Bären, die in unserem Tierschutzprojekt, dem ersten Bärenrefugium Deutschlands, ein neues Zuhause fanden. Somit ist nun schon fast 30 Jahre in unserer Obhut.

Wo sie vorher lebte? Dies bleibt nur zu spekulieren. Denn gefunden wurde sie auf einer Bundesstraße. Ihre ehemaligen Besitzer hatten sie dort ausgesetzt. Filmtier? Zirkusbär? Die genauerer Hintergründe werden wir wohl nie erfahren.

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Euer Team vom
Projekt WORBIS

GAIA & KOLJA nach einem Jahr Vergesellschaftung

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Vor einem Jahr wurden sie vorsichtig vergesellschaftet – zwei Tiere mit schwieriger Vergangenheit, aber viel Potenzial: GAIA, die stürmische Wolf-Hund-Hybridin und KOLJA, der ruhige Rüde, den wir aus dem Filmtierpark Eschede gerettet haben.

Heute ist klar: Es war die richtige Entscheidung.

Die beiden wirken wie ein echtes Team – man sieht sie fast nur noch gemeinsam, oft bei ihren täglichen Heulkonzerten, die ihre soziale Bindung sichtbar und hörbar machen. Auch der Kontakt zur Mitbewohnerin, der Bärin JURKA, ist friedlich – ein spannendes Zusammenspiel über Artgrenzen hinweg.

In der Ranzzeit zeigten sich bei beiden ausgeprägte territoriale Reaktionen, etwa gegenüber Hunden von Besucher:innen – ein gutes Zeichen für Stabilität im Revierverhalten.

Und GAIA? Die wirkt heute deutlich ausgeglichener, sicherer.

Stereotype Verhaltensmuster wie hin- und herlaufen nehmen spürbar ab. Stattdessen zeigt sie immer öfter echtes Sozialverhalten – an der Seite eines Partners, der bleibt.

 

KOLJA sucht noch Unterstützung.

Er hat bisher vergleichsweise wenige Pat:innen. KOLJA wird oft übersehen. Dabei trägt gerade er viel zur Ruhe und Stabilität bei.

Wenn du selbst ein verlässlicher Partner bist, dann könnte doch KOLJA genau das richtige Patentier für dich sein.

Schließe jetzt deine Patenschaft auf baer.de ab und hilf mit, Tieren wie KOLJA eine zweite Chance zu geben.

Jetzt Pate für KOLJA werden

POPEYEs Blog Episode 46 | wildes WettEIfern

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Nachdem KATJA letzte Woche noch voll lowkey durch den Wald geschlichen ist, hat sie sich diese Woche auch tagsüber gezeigt und wurde prompt mit Lobeshymnen und erleichterten Rufen empfangen.

Also ASUKA und ich wurden nicht so freudig begrüßt, als wir aus der Winterruhe kamen… Auch hat sie sofort ihr Lieblingsessen bekommen - Brötchen mit ganz viel Leinöl. Eine absolute Frechheit wie ich finde!

Und dann habe ich auch noch gesehen, dass PEDRO an einem riesengroßen Knochen geknabbert hat. Hölle nein! Obwohl ich ganz deutlich dem BÄRsonal klargemacht habe, dass ich den auch gerne hätte, meinten die, der wäre noch vom Vortag und wir würden alle gleich viel bekommen. Ich glaube ja, das stimmt nicht immer so ganz, wenn ich mir angucke, was KATJA alles so zugesteckt bekommen hat.

Anscheinend geht es den kleinen BÄRsuchern auch so wie mir. Die sind heute wie wild durch den Wald gerannt, haben Leckereien gesucht und versucht, sie sich gegenseitig vor der Nase wegzuschnappen.

Die bunten Sachen lagen überall in den Sträuchern, Gräsern und Bäumen versteckt. Sogar bunte Eier gab es. Davon habe ich dann auch mal welche abbekommen. LAURA war auch voll euphorisch, als sie die gesehen hat. PEDRO wusste gar nicht wie ihm geschah, LAURA kann verdammt schnell rennen. Hätte ich ihr gar nicht mehr zugetraut. Vielleicht kann ich sie mal zu einem Wettrennen überreden.

Haut in die Tatzen
Euer POPEYE

 

 POPEYE

JURKA Kolumne 20.04.25

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Ein Wort auf allen Vieren | KW 16

Frühlingserwachen und Herzensangelegenheiten ...

... liegen in der Luft! Das Licht hat diesen goldenen Schimmer, es duftet nach Neubeginn – und wir Bären sind wieder ganz in unserem Element. Es ist die Zeit des Erwachens, der Begegnungen – und manchmal auch der kleinen Dramen.

Während sich DARIA und JULIJA still und ruhig begegnen, geht’s bei den Jungbärenmännern deutlich lebhafter zu: Die drei Rabauken – ihr wisst schon – raufen, rollen und rempeln, was das Zeug hält. Zweige fliegen, Fell staubt – alles halb so wild. Ein bisschen Imponiergehabe gehört schließlich dazu.

Besonders stimmgewaltig ist ARIAN. Der junge Bär trägt sein Herz, oder sagen wir besser: seinen Frühling, auf der Zunge – und brüllt ihn durch den Bärenwald. Doch JANA bleibt unbeeindruckt. Sie scheint die Winterruhe gründlich genossen zu haben und ist noch nicht in Frühlingslaune.

Aber wer weiß – es ist ja erst der Anfang. Für mich ist das die schönste Zeit: Ein Werden, ein Wachsen, ein Wiedersehen. Und ich darf zusehen – als stille Beobachterin und erzählende Bärin. In diesem Sinne gehabt euch wohl und haltet die Ohren steif Eure JURKA

 

Eure
JURKA 

 

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Endspurt beim Bau der neuen Freianlage – JJ4 wir kommen bald!

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Anlagenbau im Alternativen Bärenpark Schwarzwald

Wildbärin JJ4 (Gaia), der in den Medien der berühmt-berüchtigte Ruf als „Problembärin“ vorauseilt, scheint es gut zu gehen. Sie sei gesund und munter, wurde uns aus Italien berichtet. Derweilen spucken unsere Mitarbeiter im Schwarzwald seit März wieder fleißig in die Hände und arbeiten üBÄReifrig an der Fertigstellung ihres neuen Zuhauses.

Die Bauarbeiten lagen über die Wintermonate im wahrsten Wortsinn auf Eis. Jetzt müssen noch ein paar 100 Meter Glasfaserkabel verlegt, Stromleitungen an der Zaunanlage befestigt und Überwachungskameras installiert werden, um die neue Freianlage für den Neuzugang wildbärensicher zu machen. Zugegeben, die Ränder um die Zaunanlage schauen aktuell noch etwas kahl aus, aber das erste Grün spitzt schon hervor. Es braucht eben etwas Geduld, wie auch für den behördlichen „Papierkram“.
Als wichtiger Teil der Vorbereitungen werden nun die CITES-Papiere beantragt. Dieses Dokument ist für den Bären eine Art Reisepass, das seine Identität feststellt und ohne das kein Transport stattfinden darf. CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora), auch als Washingtoner Artenschutzabkommen bekannt, reguliert den transnationalen Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten.

Wann die Rettungsaktion von JJ4 stattfinden kann, bleibt aktuell noch offen. Wenn uns das Wetter gewogen ist, hoffen wir bis spätestens Ende Mai mit allen Vorbereitungen fertig zu sein, um JJ4 dann endlich zu uns holen zu können.
Der Bau der Anlage ist zweifellos eine hohe Investition, aber aus Sicht des Artenschutzes von unschätzbarem Wert. Nur so können wir, wenn Not am Wolf, Goldschakal, Luchs oder Bär ist, Naturschutzbehörden unsere Hilfe anbieten und Wildtiere verhaltensgerecht unterbringen, sie versorgen und wenn möglich und sinnvoll wieder auswildern. Für unsere Initiative im Wildtierschutz erhalten wir leider keine staatliche Förderung, sondern müssen alles aus unseren Rücklagen finanzieren. Daher freuen wir uns über jede und jeden, die uns bei diesem wichtigen und visionären Projekt finanziell unter die Arme greifen kann. Vielen Dank!

 

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Moment der Woche | KATJA auf geheimer Mission

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Unsere KATJA ist für ihren Dornröschenschlaf bekannt. Aktuell befindet sie sich seit 6,5 Monaten in Winterruhe und schlägt somit ihren eigenen Rekord.

Es ist wunderbar zu sehen, wie die einst im Zirkus misshandelte Braunbärin ihren Instinkten so ausgiebig nachgeht. Die Manege und die jahrelangen beengten Verhältnisse in den Folgehaltungen haben bei KATJA zu einer Stereotypie geführt, die sie bis heute hin und wieder ausführt. Zwar leidet sie bei uns im Bärenwald nicht mehr unter dieser Zwangsstörung, aber es zeigt, dass sie früher sehr gelitten haben muss.

Umso mehr gönnen wir ihr ihre ausgiebige Ruhe. Denn anscheinend ist KATJA noch nicht bereit, sich wieder zu zeigen. Zumindest nicht am Tag. Dank unserer Wildkamera konnten wir diese einmalige Aufnahme von KATJA schießen, wie sie im Schutze der Dunkelheit gemütliche Runden durch den nächtlichen Bärenwald zieht.

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Euer Team vom
Projekt WORBIS

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