Bei der Ostereiersuche sind wachsame Augen geftragt!
Am heutigen Ostersonntag fand die mittlerweile zur Tradition gewordene Ostereiersuche bei uns statt. Bei hervorragendem Wetter machten sich über 1000 kleine und große Besucher_Innen in unserem Tierschutzprojekt auf die Jagd nach den versteckten ÜBÄRraschungen. Unser Team kam kaum mit dem Verstecken der Eier hinterher, was auch fast schon Teil der Tradition ist. Bereits kurz nach Öffnung um 10:00 Uhr herrschte reges, gut vergnügtes Treiben auf unserem Gelände, dazu viele strahlende Kinderaugen. Das kulinarisches Angebot, Kinderschminken und Spiele rundeten die große Eiersuche ab.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Aktion Bärenhilfswerk e.V. für die bärenstarke, selbstlose Unterstützung, auf die nun schon seit so vielen Jahren Verlass ist.
Wir sind glücklich über diesen schönen, vollends gelungenen Sonntag und freuen uns schon auf nächstes Jahr!
Während LAURA, PEDRO und PARDO sich ausgiebig im kühlen Nass vergnügen, ist Schwarzbär JIMMY mit vollem Elan am Buddeln. Spätestens jetzt, pünktlich zum baldigen Osterfest, ist der Frühling in unserem Thüringer Tierschutzprojekt angekommen. Mit wachsendem Eifer sind die Bären in den Freianlagen unterwegs. Dabei kommt es zu bezaubernden und spannenden Momenten. Ideale Zeit also, um unseren Tieren einen Besuch abzustatten!
Besuch der Tierschutzbeauftragten des Landes Baden-Württemberg im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Die Tierschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg Dr. Julia Stubenbord war zu Gast im Alternativen Wolf- und Bärenpark. Zusammen mit Ihrer Stellvertreterin Ariane Kari besichtigte sie das Tierschutzprojekt und es wurden Ideen zur künftigen Zusammenarbeit angestoßen.
BAD RIPPOLDSAU-SCHAPBACH. Am Dienstag, den 16.04.2019 besuchten die Landesbeauftragten für Tierschutz Dr. Julia Stubenbord und Ariane Kari das Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären im Schwarzwald. Das Tierschutzprojekt im Schwarzwald hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bären, Wölfe und Luchse aus schlechten Haltungen aufzunehmen, um ihnen für ihr restliches Leben eine verhaltensgerechte Alternative zu ihrer bisherigen Unterbringung zu bieten. Die Tiere kommen aus Zirkussen und Tierparks, wurden zum Teil auch im Ausland beschlagnahmt. Das Projekt ist ganzjährig für Besucher geöffnet, um Aufklärungsarbeit zu betreiben und für Themen des Tierschutzes zu sensibilisieren. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Park berichtete Parkleiter Bernd Nonnenmacher über vergangene Tierrettungsaktionen und erläuterte wie Bären, Wölfe und Luchse im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald wieder ein naturnahes Zuhause bekommen.
Bernd Nonnenmacher, Parkleiter im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald: „Die Tiere sollen hier nach jahrelanger schlechter Haltung oder Misshandlung wieder lernen, was es heißt ein Wildtier zu sein. Manche von Ihnen haben in ihrem bisherigen Leben noch nie Gras unter den Tatzen gespürt.“
Nach einem Einblick hinter die Kulissen des Projektes konnten sich die beiden Ministeriumsvertreterinnen selbst ein Bild davon machen, wie ehemalige Zoo- und Zirkustiere in den naturnahen Anlagen verhaltensgerecht leben dürfen. Von den Freianlagen und dem saisonalen Fütterungskonzept zeigten sich die beiden Veterinärmedizinerinnen sichtlich begeistert.
Ariane Kari, stv. Landesbeauftragte für Tierschutz: „Vielen Dank für die wunderbare – sehr notwendige – Arbeit im Tierschutz! Die Haltung ist ein Vorbildsmodell. Tolle Leistung, auch von den Ehrenamtlichen!“
Im Anschluss wurden Möglichkeiten zur weiteren Kooperation zwischen der Stiftung für Bären und der Stabsstelle für Tierschutz diskutiert. Geplant sind gemeinsame Fortbildungen, um Haltungen von großen Beutegreifern landesweit zu verbessern.
Wir haben alles doppelt und dreifach gesichert. Zaun, Untergrabenschutz, Vorzaun – doch der Einfallsreichtum der Jungbären kennt keine Grenzen: erst gestern durchbrach der stürmische ARIAN die Rückwand einer Höhle und warf einen Blick in die benachbarte Freianlage. Die alte Bärendame KAJA schien davon ebenso überrascht wie wir auch.
ARIAN, ARTHOS und AGONIS stellen uns mit ihrem jugendlichen Tatendrang immer wieder vor neue Herausforderungen. So bringen sie nicht nur Schwung in das Leben der betagten Vierbeiner, sondern halten auch uns auf Trab. Die Anlage hat über die Wintermonate entsprechend gelitten und wir freuen uns auf helfende Hände, die nächste Woche bei unserem Arbeitseinsatz mitanpacken! Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besuch der Tierschutzbeauftragten Baden Württemberg
Am Dienstag, den 16.04.2019 besuchten die Landesbeauftragten für Tierschutz Dr. Julia Stubenbord und Ariane Kari unser Tierschutzprojekt im Schwarzwald.
Sonntag heißt es wieder: auf zur traditionellen Ostereiersuche!
Am Ostersonntag findet im Alternativen Bärenpark Worbis die schon traditionelle Ostereiersuche statt. Kleine Parkbesucher können sich auf die Suche nach versteckten bunten Eiern und süßen Kleinigkeiten machen. Aber auch an die Großen ist gedacht. 100 kleine Frühlingsgrüße sind für sie im Park versteckt. Hunger und Durst muss trotz der Umbauarbeiten im Service- und Informationszentrum niemand leiden. Das Serviceteam sorgt im Außenverkauf für das leibliche Wohl und wird dabei vom Förderverein „Aktion Bärenhilfswerk e.V.“ unterstützt. Zum Schutz vor Wetterunbilden ist ein Zelt errichtet.
Wir freuen uns auf ein bärenstarkes Osterfest mit Ihnen!
Am vergangenen Sonntag, den 7. April 2019, war unser Team mit einem Stand zu Gast bei dem Worbiser Frühlingsfest. Logisch, dass wir die Einladung der Stadt Worbis zu diesem fantastischen Event folgen!
Sonntagvormittag brachen wir auf und bauten bereits ab 10:00 Uhr unseren Stand auf. Ab 13:00 ginge es dann auch schon los. Neben unserem beliebten Magazin der Bärenspur, Flyern, Kalendern und anderem Infomaterial, konnte an unserem Bastelstand Oster- und Frühlingsdekoration eigenhändig hergestellt werden.
Die Nachfrage und das Interesse war üBÄRragend. Zahlreiche tolle Gespräche kamen zustande, allen voran mit Wobisern, die sich rege nach „ihren“ Bären erkundeten.
Die Zeit bis 18:00 verging wie im Flug. Wir bedanken uns bei der Stadt Worbis für die Einladung und bei allen Besucher_Innen für den tollen Nachmittag!
Dank dem Einsatz unseres ehrenamtlichen Rentnertrupps wurden unsere Lagercontainer in Windeseile nach oben in den Park transportiert und ausgerichtet. Dadurch schaffen wir mehr Parkplatzfläche, welche nun zum Saisonstart dringend benötigt wird. Wie von unseren Ehrenamtlern nicht anders gewöhnt geht es nun aber Schlag auf Schlag an den Aus- und Umbau der Container.
Was wäre der Frühling ohne das Osterfest? Und vor allem – ohne die Osterferien! Auch in diesem Jahr habt ihr die Chance, einen bärenstarken Ostertag bei uns zu verbringen. In alter Tradition wird gebastelt, gemalt und wer weiß, vielleicht war auch der Osterhase fleißig und hat Überraschungen in unserem Bärenpark versteckt...
Findet es heraus und meldet euch einfach im Rahmen unseres Ferienprogramms an!
Wann – Mittwoch, den 17.04.2019, 10-16 Uhr Wo – Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald Kosten – 25,- Euro [für Inhaber des Naturforscherpasses kostenfrei] Anmeldung – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07839-910380
Studenten_Innen erfahren Tierschutz direkt vor Ort
Letzte Woche Freitag waren Studenten_Innen von der Hochschule Göttingen zu Gast in unserem Tierschutzprojekt. Mehrere Vorträge und eine Besichtigung des Projekts standen auf dem Plan.
29.Mäez 2019: insgesamt 15 Studentinnen und Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen [HAWK] besuchen unseren Alternativen Bärenpark Worbis. Hintergrund: eine Reihe von Fachvorträgen sowie eine Besichtigung der Freianlagen. Initiator des Studienorts Bärenpark war Prof. Dr. Wolfgang Rohe, der in Doppelfunktion als Professor der HAWK und als Mitglied des Kuratoriums der STIFTUNG für BÄREN persönlich vor Ort war.
In seiner Begrüßung skizziert Prof. Dr. Rohe die Anfänge der SITFTUNG und gibt Einblicke in die teils lebensgefährlichen Schwierigkeiten, die Tierschützern wiederfahren können. Aktuell zieht das Thema Wolf eine große Aufmerksamkeit auf sich, welcher unser Team mit Bildung und Aufklärung begegnet.
Kompetenz gibt es bei uns nicht zuletzt dadurch, dass mehrere Mitarbeiter_Innen – sowohl in Thüringen als auch im Schwarzwald - zu Rissgutachtern ausgebildet wurden.
Dies ist zugleich auch das Thema des ersten Vortrags: Heike Lindemann, langjährige Mitarbeiterin im Tierschutzprojekt der STIFTUNG, referiert über den Ablauf eines Rissgutachtens. Vom Fund des toten Tieres über die Sicherung von Spuren bis zum finalen Protokoll erhielten die Studentinnen und Studenten Einblicke in die zuweilen heikle Tätigkeit als Rissgutachter.
Heike Lindemann, Alternativer Bärenpark Worbis: „Letzten Endes führt ein gutes Rissgutachten-Management zur Akzeptanz gegenüber den Beutegreifern.“
Nach regen Nachfragen und Diskussionen folgt der zweite Vortrag von Dr. Ulrike Richter. Ihr Thema ist der Wolf in der Pädagogik. Verständnis für den Canis Lupus, ein reales Bild des Wildtiers zu vermitteln, bildet einen zentralen Punkt in der pädagogischen Arbeit unserer Projekte. Besonders bei Kindern ist es wichtig, frühzeitig [und altersgerecht] die Natur zu erklären, statt zu verzerren.
Im Anschluss erläutert Heike Lindemann die Situation der Thüringer Hybridwölfe bei Ohrdruf (in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz entstand in Worbis eine Anlage zur Unterbringung der Hybriden, falls die Einfangversuche erfolgreich seien sollten).
Danach hält ein Student der HAWK, Stefan Lenz, einen Vortrag über den Vergleich von Herdenschutz in Deutschland und Frankreich, Thema, seiner Abschlussarbeit. Nach eigenen Worten ein Feld im stetigen Wandel. Unterm Strich werden in den Nachbarländern unterschiedliche Ansätze, besonders zum Thema Wolf, verfolgt, z.B. in Frankreich. Dort gibt es eine Task-Force Wolf, individuelle Betreuung der Tierhalter und bessere Förderung der Herdenschutzmaßnahmen.
Am Ende folgt noch einen geführten Rundgang durch unser Tierschutzprojekt.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer_Innen und besonders an Prof. Dr. Wolfgang Rohe.
Wir freuen uns bereits wieder darauf, wenn es heißt: Studienort Bärenpark!